Eintracht Schwerin II : Grevesmühlener FC

Gewarnt vom Spielverlauf und vom knappen Ergebnis des Hinspiels in Grevesmühlen, und wiedermals stark geschwächt traten wir auf unserer Heimstätte gegen die Kicker des Grevesmühlener FC an. Heute hatten wir zwar keinen Wechselspieler zur Verfügung, dafür aber den Hannes aus der Knopffabrik (Insider - kennen nur unsere Jungs). Und so beginnen wir das Spiel mit viel Spaß, dabei aber hochkonzentriert.


Wir machen sofort Druck und erspielen uns die erste hochkarätige Torchance in der 3. Spielminute, als Franz von rechts außen einen Ball an die linke Strafraumgrenze bringt und der von hinten aufgerückte Matthis abzieht – knapp neben das Tor. Egal, denn es geht sofort weiter. Das 1:0 fällt nach dem furiosen Flower-Power-Feuerwerk fast schon ein wenig spät, in der 7. Minute. Michel ist über links bis fast zur Grundlinie durch, spielt den Ball in den Rücken der Abwehr mittig Strafraumgrenze und Janneck zieht schnell und knallhart ab – fast wie in einem guten Western.


Eine Minute später legen wir sofort nach. Steven bedient Franz an der rechten Außenbahn, der startet seinen Turbo an der Außenlinie, lässt seine Gegenspieler stehen, zieht leicht nach innen und in Höhe der rechten Strafraumecke flankt er. Der Flankenball wird immer länger und landet im Tor – 2:0.

Wir sind nun richtig red bebullt, ähm … beflügelt. Tom bringt eine Ecke von rechts in den Strafraum und Janneck mit Willen und Durchsetzungsstärke erhöht auf 3:0.

In der 12.Minute startet Franz wiederholt auf der rechten Außenbahn, setzt sich in einem tollen Laufsolo gegen 2 einzelne Gegenspieler durch und flankt den Ball fast von der Eckfahne weit in den Strafraum auf den langen Pfosten, Michel ist auf der linken Seite durchgestartet und hat keine Mühe den Ball einzunetzen – 4:0.


Eine Minute später, schiebt Matthis das Spielgerät von außen diagonal steil in die Mitte, Franz nimmt den Ball auf, zieht ab, der Gästetorwart pariert, muss die Kugel jedoch nach vorne abprallen lassen. Dort ist aber Janneck und trifft zum dritten Mal – Glückwunsch zum Hattrick.


Bis zur Halbzeit starten wir noch mehrere vielversprechende Angriffe, haben aber kein Glück mehr beim Abschluss. Der gegnerische Torwart zeigt große Moral und mit Hilfe des Pfostens bleibt das Ergebnis einstellig. Wir selbst lassen den Gästen in der ersten Halbzeit insgesamt lediglich 3 Möglichkeiten, um gefährlich vor unser Tor zu kommen. 2 davon, indem wir zu weit aufrücken und unsere Gegenspieler in unserem Rücken zu weit weglassen und eine Möglichkeit durch einen Querpass in unserer Abwehr, der zudem ungenau gespielt ist. Aber auch diese Aktionen der Grevesmühlener können durch unseren Torwart und unsere Hintermannschaft entschärft werden.

 

Unsere super Offensivaktionen sind nur möglich, weil die gesamte Mannschaft toll zusammenarbeitet. Tom gewinnt im Mittelfeld viele Zweikämpfe und somit Bälle, Matthis und Steven laufen super mit Ihren Gegenspielern mit, schränken somit deren Aktionsradien ein und erobern ebenfalls viele Bälle und Finn als letzter Mann ahnt viele Aktionen der Gäste in Form von langen hohen Bällen voraus und überzeugt durch klare Kopfball- und Kläraktionen.

 

Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit zieht Matthis noch weit vor dem gegnerischen Strafraum aus der 2. Reihe halblinks ab. Der Ball passt genau in den Winkel, wo sich Latte und Pfosten treffen -6:0. Finn scheint sich zu sagen, was der Matthis kann, kann ich auch, die Entfernung ist ein bissgen größer und Finn weiter links. Der Ball senkt sich mittig über dem gegnerischen Torwart unter der Latte ins Tor -7:0.


In der 29. Minute steckt Matthis zentral einen Ball perfekt auf unseren Torhüter Jonas durch. Jonas, der die Torwartkluft an Janneck dem Hattrickschützen der ersten Halbzeit weitergegeben hat, nimmt nun dessen Position ein, verlädt seinen Gegenüber und legt flach ins linke Eck des Tores – 8:0. Janneck selbst noch ein wenig von seinem Dreier erschöpft, will zwischenzeitlich ein wenig Kraft im Sitzen tanken. Damit aus dem Sitzen nicht noch Liegen und daraus ggf. noch ein Schläfchen wird, kommt sofort der Weckruf von der Außenlinie.


In der 33. Minute flankt Jonas nach links außen auf Michel, der lässt das Leder in den Strafraum auf die rechte Seite fliegen, Franz bedankt sich und erhöht auf 9:0.

Bei so vielen Toren fasst sich auch Steven ein Herz und schießt aus zentraler Position knapp hinter dem Mittelkreis auf den gegnerischen Kasten. Ein Gegenspieler versucht noch zu klären und verlängert dabei den Ball mit dem Kopf und überwindet somit den eigenen Keeper – 10:0.

Finn passt in der 41. Minute aus zentraler Position nach links außen auf Matthis und der zieht wieder aus der Ferne ab und trifft zum Endstand – 11:0.


Matthis landet bei weiteren Torschussversuchen einen Doppelpfostentreffer und einmal rollt der Ball vermutlich sogar über die Linie, ehe der Torwart den Ball aus dem Tor befördert. Matthis dreht jubelnd vom Tor weg und eine alte Fußballweisheit schlägt gnadenlos zu – Tor ist, wenn der Schiri pfeift. Der wirklich gut aufgelegte Schiedsrichter Günter Dähn pfeift aber nicht, das Spiel läuft weiter. - Also, nächstes Mal, dem Ball hinterherlaufen und gnadenlos über die Linie, am besten in die Maschen des Netzes drücken und dann jubeln. Diese kostenlosen Erfahrungen bringen uns weiter.

und vielleicht hilft uns nächste Woche bei Anker Wismar wieder der Hannes aus der Knopffabrik…

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, F. Gerlach, S. Strauß, T. Langhans, F. Kreft, M. Bremer, M. Borries , J. Hoppe,

 

Tore/Assists Eintracht Schwerin II : Grevesmühlener FC 11:0 (5:0)

1:0 Janneck Hoppe (7.) / Michel Borries

2:0 Franz Kreft (8.) / Steven Strauß

3:0 Janneck Hoppe (9.) / Tom Langhans

4:0 Michel Borries (12.) / Franz Kreft

5:0 Janneck Hoppe (13.) / Franz Kreft

6:0 Matthis Bremer (27.)

7:0 Finn Gerlach (28.)

8:0 Jonas Hollenbach (29.) / Matthis Bremer

9:0 Franz Kreft (33.) / Michel Borries

10:0 Steven Strauß (38.)

ESV Schwerin - FC Eintracht Schwerin II

Mit nicht ganz optimaler Besetzung (Michel erkrankt, Luki und Steven I. verletzt – Bitte werdet alle schnell wieder gesund ) sind wir heute Gäste beim Finalisten im Pokalwettbewerb und Titelaspriranten in der Kreisoberliga - dem ESV. Bei dieser Ausgangssituation ist klar, dass wir nur mit einer Top-Leistung bestehen können und um nicht unter die Räder der Eisenbahner zu kommen.

 

Wir haben Anstoß, spielen den Ball zurück – bis hier ist alles gut. Dann folgt ein ungenauer und zu lasch gespielter Querpass und fehlendes energisches Entgegenlaufen des Passnehmers zum Ballverlust an der Strafraumecke. Die ESVer reagieren eiskalt, schieben noch einmal quer im Strafraum und netzen zum 1:0 nach ca. 30 Sekunden ein – unser schnellstes Gegentor in dieser Saison. 2 Minuten später erhöht der ESV per Kopfball auf 2:0.

 

Wir selbst kommen gar nicht richtig ins Spiel, sind beeindruckt von der Anfangsoffensive der Gastgeber, deren Tempo und dem schnellen und präzisen Spiel, schenken bei Ballbesitz einfachste Bälle her, agieren verunsichert und überhastet. Beim nächsten Angriff der Eisenbahner verhindert Jonas mit einer super Parade, bei der unser Keeper quer in der Luft liegt, deren nächstes Tor. Das 3:0 fällt dann jedoch in der 8.Minute, als ein ESVer satt ins kurze Eck, knapp zwischen Pfosten und Torwart trifft. Jonas krallt sich den Ball zwar noch reaktionsschnell im Nachfassen, aber das Leder hat die Torlinie schon mit ganzem Durchmesser überschritten.

 

Aber es kommt ergebnistechnisch gesehen noch schlimmer. 2 weitere schnelle Angriffe über unsere linke Abwehrseite in der 10. und 13. Minute führen zu weiteren Einschlägen im langen Eck unseres Tores. In der 17. Minute haben wir im Mittelfeld ein Loch, so groß wie der Krater eines Vulkans. Die ESVer nutzen diesen Raum, spielen wieder schnell über unsere linke Abwehrseite – 6:0. Trotz der vielen Gegentore in dem kurzen Zeitraum hat keiner unserer Spieler Morgentau in den Augen. Fast alle stellen sich in den Dienst der Mannschaft. Insbesondere Jonas und Finn, der mehrere Bälle per Kopf oder durch gutes Zweikampfverhalten klärt, ist es zu verdanken, dass wir nicht schon zweistellig hinten liegen. Und so hat dann auch die Toreflut der Eisenbahner zunächst ein Ende. In der 22. Spielminute gelangen wir erstmals in diesem Spiel an den gegnerischen Strafraum und der Angriff wirkt fast schon gefährlich, zumal die Gastgeber lange nicht mehr getroffen haben. Scheinbar merken wir jetzt, dass auch wir fähig sind, Fußball zu spielen. Nur 2 Minuten später erkämpft sich Steven zentral vor unserem Strafraum einen Ball, legt diesen per Kurzpass nach rechts quer auf Totti und der spielt den Ball sofort laaaang diagonal auf den durchstartenden Janneck. Janneck umspielt den heraus eilenden Torwart der ESVer und schiebt aus großer Entfernung ins

leere Tor ein 6:1.


Also, es geht doch. Und wir haben den nächsten Rekord in diesem Spiel – der ESV fängt das erste Gegentor in deren Rückrunde (davor insgesamt 7. Spiele ohne Gegentor). Und so geht’s in die Halbzeitpause. Zeit, um Luft zu schöpfen und sich auf die zweite Spielhälfte einzustellen.

Nach der Pause spielen wir mit, halten gegen, führen die Zweikämpfe besser- die Moral stimmt, leider aber erhöht der ESV in dieser für uns guten Phase selbst auf 7:1 in der 30.Minute. Wir halten weiter gegen, setzen den ESV mit einigen Angriffen sogar ein wenig unter Druck. So gibt Totti in der 35. Minute eine tolle Hereingabe von rechts außen in die Strafraummitte. Diesen Ball will Janneck verwerten, aber der ESV-Verteidiger ist schneller. Unter Druck kann auch beim Gegner nicht alles gelingen. Der Ball landet bei diesem Rettungsversuch im Eisenbahndepot – 7:2.

 

Danach haben wir die klare Möglichkeit, auf 7:3 zu verkürzen, als der Ball im Mittelfeld toll erobert wird, dann jedoch nicht zu einem der 2 Spieler, die sich prima in die Spitze abgesetzt haben , gepasst wird – wirklich schade . Die ESV Jungs zeigen uns dann mal, dass sie auch Standards beherrschen – Eckstoß, Kopfball, Tor – 8:2. Merken wir uns, machen wir nächstes Mal auch. Wir kämpfen weiter und werden prompt belohnt. Franz setzt an der rechten Seitenauslinie seinen Gegenspieler unter Druck und der Ball fliegt von dort im hohen Bogen (Flanke Franz oder Rückspiel des ESVers?) Richtung gegnerisches Tor. Der Torhüter reckt sich noch nach oben, kann den Einschlag ins Netz jedoch nicht verhindern. Wir geben nochmals richtig Gas, wollen noch einen Treffer – besser 3, wie gegen Schlagsdorf- erzielen, zumal unsere Gegner nun auch pusten, wie ein paar Dampfloks. Aber die ESVer haben das bessere Ende für sich. Ein toller Fernschuss von halblinks führt zum Endstand – 9:3.


Der ESV gewinnt heute diese sehr fair geführte Partie hochverdient. Wir haben in der 2. Halbzeit noch einmal richtig Flagge gezeigt. Mit dieser Einstellung holen wir uns den nächsten Dreier gegen Grevesmühlen am nächsten Wochenende dahoam.

 

Um noch eine Frage zu klären -Ja, einige ESVer waren wirklich sehr groß. Nein, es handelte sich nicht um D-Junioren.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, F. Gerlach, T. Langhans, F. Kreft, M. Bremer, P. Tessmann, S. Strauß, D. Hintersass, J. Hoppe,


Tore/Assists ESV Schwerin : Eintracht Schwerin II 9:3 (6:1)

1:0 ESV (ca. 30 sec.)

2:0 ESV (3.)

3:0 ESV (8.)

4:0 ESV (10.)

5:0 ESV (13.)

6:0 ESV (17.)

6:1 Janneck Hoppe (24.)/ Paul Tessmann

7:1 ESV (30.)

7:2 Paul Tessmann (35.) / ET ESV

8:2 ESV (40.)

8:3 Franz Kreft (45.) / ET ESV

9:3 ESV (48.)

1:4 Schlagsdorfer (41.)

2:4 Janneck Hoppe (48.) / Tim-Luka Mill

3:4 Paul Jonas Tessmann (49.)

4:4 Franz Kreft (50. +1)

 

Eintracht Schwerin II - Schlagsdorf

Alles passte - Wetter, Platz, Stimmung, wir heute fast in Bestbesetzung, Siegerkuchen in der Kabine … aber zum Schluss stand nur noch die Frage - zwei Punkte verloren oder einen Punkt gewonnen?    

 

Nach zwei Trainingseinheiten in dieser Woche, die, positiv formuliert, von der Disziplin her nicht allererste Sahne waren, fangen wir sehr konzentriert und mit insgesamt sehr guter Raumaufteilung zu spielen an. Wir kommen in den Anfangsminuten mehrmals bis an den gegnerischen Strafraum heran und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann wir heute hier in Führung gehen. Unser Gegner hat bis zur 5. Minute kaum echte Spielanteile. So fällt dann auch überraschend das 1:0 für die Schlagsdorfer, die per Fernschuss über deren linke Angriffsseite in das Dreiangel unseres Tores treffen. Wir lassen uns davon nicht weiter schocken - super, stehen hinten sicher, spielen toll über außen, verpassen jedoch knapp einige Bälle, die von dort quer in den Strafraum gepasst werden. Ein Eckball in der 13. Minute, von Finn getreten, nimmt Michel mit vollem Risiko und bringt ihn in den Maschen zum ersehnten Ausgleich unter - 1:1.

 

Wir machen weiter Dampf, unser Spielfluss wird immer besser, die gegnerischen Angriffe werden frühzeitig unterbunden bzw. abgefangen, aber wir lassen weitere gute Möglichkeiten aus, in Führung zu gehen. Das Halbzeitergebnis ist daher eher glücklich für unsere Gegner. So gehts in die Pause. In der zweiten Spielhälfte wollen wir spielerisch an die erste Halbzeit anknüpfen, jedoch auch die Buden machen.

 

Es kommt alles ganz anders … Wir fangen wieder vielversprechend an, spielen flach, schnell, scheitern jedoch mehrmals am sehr gut reagierenden gegnerischen Keeper oder schießen knapp an deren Kasten vorbei. Mehrere dieser Großchancen dürfen wir uns in Zukunft nicht entgehen lassen. Und eine Fußballweisheit kommt dann gleich zum tragen – wer seine eigenen Chancen nicht nutzt, wird am Ende „bestraft“. Nach einem unnötigen Frustfoul von Luki weit in der gegnerischen Hälfte, sind wir scheinbar noch nicht ganz organisiert, als der in Form eines Flugballs ausgeführte Freistoß in Richtung unseres Strafraums gelangt. Der folgende Torschuss der Schlagsdorfer wird noch abgefälscht und trudelt langsam zum 1:2 in der 35. Minute über unsere Torlinie.

 

Eigentlich ist immer noch nichts Großes passiert, aber die Ersten von uns verfallen ein wenig in Schockstarre und unser Gegner kann sofort in der 37. Minute nachwischen. Mit ihrer besten Kombination und per flachen Kopfball erhöhen unsere Gäste über unsere rechte Abwehrseite auf 1:3. Nun liegen die ersten Spieler von uns kopfmäßig darnieder. Die einen tottern - über Gegenspieler und Schiedsrichter, der aus meiner Sicht wirklich sehr gut und souverän agierte, die nächsten fangen an, die Bälle nach vorne zu bolzen, statt flach und konzentriert weiterzuspielen und dann gibt es noch die Einzelspieler, die nur noch alleine, auch ohne Mannschaft bis ins gegnerische Tor fummeln wollen und wenn das nicht funktioniert, frustriert die Schultern hängen lassen.

 

So hat es der Gegner einfach, uns auseinanderzunehmen. In der 41. Minute brauchend wir dann auch noch im zentralen Mittelfeld zu lange, um uns zu entscheiden, wohin der Ball gespielt wird. Diese Entscheidung und den Ball nimmt uns ein Schlagsdorfer Spieler ab, umdribbelt dann zwei unserer Verteidiger, die leider auf ihn zustürzen, statt mitzulaufen und den ballführenden Spieler abdrängen. Der Schlagsdorfer erhöht auf 1:4. Für die Schlagsdorfer ist das Spiel entschieden … , für uns aber nicht. Endlich zeigt die Mannschaft, gerade mit den frisch eingewechselten Spielern die Reaktion, die nötig ist, solche Spiele noch zu biegen. An dieser Stelle auch ein dickes Lob an die geschlossene Elternschaft als echten 12. Mann am Spielfeldrand, die selbst bei diesem Rückstand uns als Mannschaft lautstark und positiv unterstützt. Und so rappeln wir uns wieder hoch, beißen auf die Zähne und spielen Fußball. Unser Gegner fängt an, Bälle aus seinem und auch vor seinem Strafraum nur noch weit aus dem Spielfeld zu schlagen, um Zeit zu gewinnen und das Ergebnis über die Runden zu bringen. Ein Glück, dass wir 2 Spielbälle haben!!! Ein klasse Doppelpass zwischen Janneck mittig und Luki rechts außen gelangt wieder mittig zum durchlaufenden Janneck in den Strafraum. Dieses Mal wird der Torhüter mittels platzierten Flachschuss überwunden- 2:4 – und regulär sind noch 2 Minuten zu spielen. Die Ereignisse fangen nun an, sich zu überschlagen. Alle – Spieler, Zuschauer und Trainer spüren, hier liegt was in der Luft. Die Schlagsdorfer sind angeschlagen und blockiert. So erkämpfen wir uns sofort nach Anstoß der Schlagsdorfer den Ball und kommen per schnellem und direktem Kombinationsspiel zu unserer nächsten Großchance. Wieder macht uns der Schlagsdorfer Schlussmann einen Strich durch die Rechnung. Dafür erhalten wir nach einem Foulspiel einen direkten Freistoß auf unserer linken Seite noch weit vor dem gegnerischen Strafraum. Aber für solche Aufgaben haben wir ja einen Christiano Ronaltotti in unseren Reihen. Totti nimmt Maß, schießt, der Ball steigt hoch, höher, senkt sich erst kurz vor dem Tor und passt genau ins Dreiangel – und wieder war der gegnerische Torwart mit den Fingerspitzen noch dran. Totti jubelt wie sein großes Vorbild und lässt sich kurz feiern, wir liegen aber immer noch hinten. Die Schlagsdorfer sind nun völlig von der Rolle und murmeln sich den Ball nur noch zu. Wir erkennen unsere Chance, jagen dem Gegner sofort wieder den Ball ab. Alle rücken auf und Franz, dem man in den letzten Spielminuten am meisten ansehen kann, dass er wirklich den Ausgleich will und richtig brennt, setzt sich auf der rechten Seite mit schierer Willenskraft durch und haut die Pille mit voller Kraft in die Maschen – 50. Minute + 1 = 4:4. Und damit nicht genug, der Schiedsrichter lässt aufgrund einiger Verletzungspausen (Finn, Jonas und Luki) in der 2. Halbzeit weiterhin nachspielen und Franz, beflügelt durch sein Ausgleichstor will mehr, will, wie die gesamte Mannschaft, nun den Sieg.

 

Die nun folgende Spielszene wirkt fast wie eine Kopie der vorherigen. Leider fliegt der Ball dieses Mal beim Abschluss über die Latte des Tores – aber kein Vorwurf, 2 Versuche, volles Risiko – 50% Ausbeute in 2 Minuten sind schon toll. Kurz danach der Abpfiff.

 

Fazit: Betrachtet man unsere Spielanteile, die Spielfähigkeit und unsere Torchancen, haben wir heute eine Menge Tore und 2 Punkte liegen gelassen. Aber wir haben einen ganz wichtigen Punkt mit toller Moral und starkem kämpferischen Einsatz gewonnen und uns selbst wieder einmal bewiesen, dass wir in der Lage sind, Spiele innerhalb kürzester Zeit, zu drehen, wenn wir an uns und unsere Stärken glauben. Hinweis: Wird ein Spieler ausgewechselt, egal aus welchem Grund, verlässt er –gerade bei Rückstand unserer Mannschaft und insbesondere bei Aufforderung durch den Trainer – dass Spielfeld, so schnell es geht und ermöglicht dem Wechselspieler und seiner Mannschaft somit, diesen Rückstand aufzuholen. – Vielleicht haben uns heute diese wichtigen Sekunden zum Schluss für nur einen weiteren Angriff und somit für ein mögliches weiteres Tor gefehlt …

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, J. Hoppe, M. Bremer, M. Borries, F. Gerlach, T. Mill, T. Langhans, P. Tessmann, F. Kreft, S. Strauß, D. Hintersass

 

Tore/Assists Eintracht Schwerin II : SG Schlagsdorf 91 1:1 (4:4) 0:1 Schlagsdorfer (5.) 1:1 Michel Borries (13.) / Finn Gerlach 1:2 Schlagsdorfer (35.) 1:3 Schlagsdorfer (37.) 1:4 Schlagsdorfer (41.) 2:4 Janneck Hoppe (48.) / Tim-Luka Mill 3:4 Paul Jonas Tessmann (49.) 4:4 Franz Kreft (50. +1) 4:5 knapp verpasst

SV Burgsee : Eintracht Schwerin II

Ein wirklich ansehnliches und zum Teil auch sehr spannendes Stadtderby auf dem Fußballrasen des SV Burgsee wurde am Sonntag den anwesenden Zuschauern durch schönstes Kaiserwetter versüßt.

 

Heute brauchen wir nicht lange, um ins Spiel zu kommen. Unser erster Angriff in der ersten Spielminute führt zum ersten Tor. Finn passt diagonal aus dem Mittelfeld auf Franz, der sich sofort ein Herz nimmt und auf der rechten Außenbahn durchstartet, sich an der Außenlinie gegen seinen Gegenspieler behauptet und aus spitzem Winkel abschließt. Der Ball zappelt im oberen langen Eck. Unser heutiger Gegner lässt sich jedoch von dem schnellen Führungstreffer leider nicht großartig beeindrucken. Die Burgseer halten gegen und sorgen mit einigen Einzelaktionen für Gefahr.


Wir spielen insgesamt sehr diszipliniert und lassen den Ball konsequent flach laufen, sind aber bei Ballverlust noch zu oft zu langsam im Mittelfeld beim Umschalten von Angriff auf Abwehr und versäumen es, unsere Führung auszubauen. So scheitern u.a. Totti mit einem schönen Fernschuss und Michel aus der Nahdistanz am Burgseer Schlussmann. Eine tolle Einzelaktion in der 18. Spielminute über unsere rechte Seite führt dann zum Ausgleichstreffer. Ein Burgseespieler (5er) setzt sich gegen 2 oder 3 von uns durch und zieht trocken an der linken Strafraumgrenze ab. Der Ball knallt ans Alu, jedoch im Dreiangel unseres Tores. Jonas im Kasten ist chancenlos - 1:1. Die Gastgeber sind plötzlich im Aufwind und bei uns haben die Ersten Pippi in den Augen. So spielt es sich natürlich schwerer, da Mit-, Gegenspieler und auch Ball verschwimmen. Und der nächste Rückschlag folgt. Beim Kampf um den Ball wird unser Keeper Jonas im Strafraum hart attackiert und bleibt liegen. Wir müssen uns neu ordnen, sind aber nach dieser Aktion wieder hellwach. Bis zum Pausenpfiff starten wir noch ein paar gute Angriffe, werden aber nicht mit einem Torerfolg belohnt.

In der Pause gucken einige unserer Jungs schon so, als ob das Spiel zu Ende wäre und verloren wurde. Nix da, wir sind spielerisch besser und werden es auch in der zweiten Halbzeit unter Beweis stellen. Wir stellen komplett um.

Direkt nach Wiederanpfiff klappt es. Ein mustergültiger Pass von Tom aus dem zentralen Mittelfeld in den Lauf von Luki, der eiskalt mit dem Ball zum Tor zieht und verwandelt, bringt uns die Führung und auch ein wenig Sicherheit zurück - 1:2. Nur 6 Minuten später sehen wir einen Traumdoppelpass zwischen Tom und Luki. Tom legt den Ball flach nach rechts außen auf Luki, läuft mittig selbst durch und bekommt den Ball an der Strafraumgrenze zurück und hat keine Probleme, die Kirsche am ansonsten sehr starken Burgseer Schlussmann vorbei im Tor unterzubringen 1:3. 


In der 36. Minute sehen wir wohl den schönsten Spielzug mit eingebauter Torgarantie. Matthis hinten links nimmt seinen Gegenspieler aus, spielt dann den Ball schnell und flach diagonal zu Tom in der Mitte, von dort leitet Tom den Ball wiederum schnell, flach und zielgenau diagonal auf die rechte Außenbahn auf Luki weiter, Luki macht nur ein paar Meter, ehe er quer zur Strafraummitte passt. Dort wartet schon Finn, der aus dem Mittelfeld heraus nach vorne gestartet ist und braucht nur noch den Fuß locker hinhalten – 1:4.


Burgsee ist jedoch noch nicht trockengelegt. Wieder werden wir durch eine Einzelaktion angenässt, als wir bei Ballverlust auf unserer linken Abwehrseite nicht sofort energisch nachsetzen und der 5er der Gastgeber somit Freiraum für ein kleines Dribbling und einen Torschuss hat – 2:4. Zum Glück zeigen wir nun ohne Pippi in den Augen die richtige Reaktion. Michel fängt als letzter Mann einen Ball ab, rückt damit bis zum Anstoßkreis vor, spitzelt im Liegen nach einem Zweikampf den Ball zentral zu Janneck, der sieht Luki an der rechten Strafraumecke frei und passt sofort, Luki lässt keine Zweifel aufkommen – Tor und Spiel entschieden -2:5.


Danach spielen wir noch einmal so richtig Barcelona, lassen den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze von einem zum anderen wandern, locken somit den Gegner aus dem Abwehrverband und haben immer unsere eigenen Mitspieler für ein Anspiel im Auge – wirklich toll anzusehen. Auch hier werden wir nicht mit einem Torerfolg belohnt, aber die Spielanlage ist echt vielversprechend und lässt uns für die Zukunft hoffen.

Der Gegner ergibt sich immer noch nicht und wischt eine Minute vor Schluss nach. Wir lassen den 5er an unserer rechten Strafraumseite mehr oder minder ungestört auf unser Tor zudribbeln und aus der Nahdistanz schießen . An den Ball kommt unser Schlussmann zwar noch ran, der Schuss ist aber zu scharf -3:5. So ein Lapsus sollte uns nicht zu oft unterlaufen. Auch zum Ende eines Spiels wollen wir den Gegner nicht starkmachen.

 

Über mehrere Dinge haben wir Trainer uns besonders gefreut:

Michel als heutiger Mannschaftskapitän stellt sich BEDINGUNGSLOS IN DEN DIENST DER MANNSCHAFT – EGAL, AUF WELCHER POSITION ER EINGESTZT WIRD UND EGAL, WIE DER SPIELSTAND ist

Jonas ist als Torwart für seine Mitspieler eine ECHTE ANSPIELSTATION und leitet heute wesentlich SCHNELLER und mit mehr SICHERHEIT unsere ANGRIFFE EIN.

Franz und Matthis spielen auch HINTENHERUM und versuchen ANSPIELSTATIONEN FÜR DEN TORWART ZU SEIN.

Alle Jungs zeigen, dass sie KONZENTRIERT ein GESAMTES SPIEL den BALL FLACH SPIELEN KÖNNEN.

Janneck und Tom zeigen als Ex-Burgseer gegen ihren alten Verein trotz großer Aufregung auf alter Heimspielstätte SUPER EINSATZ und wie wichtig sie FÜR UNSERE MANNSCHAFT sind (2 Vorlagen und ein Tor)

Steven ist wirklich GEDULDIG ALS WECHSELSPIELER. Auf ihn ist beim Einsatz VERLASS.

 

Weiter so!

 

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, M. Bremer, M. Borries, F. Gerlach, J. Hoppe, F. Kreft, T. Langhans, T. Mill, P. Tessmann, S. Strauss

 

Tore/Assists SV Burgsee 95 : Eintracht Schwerin II 3:5 (1:1)

0:1 Franz Kreft (1.) / Finn Gerlach

1:1 Burgsee - Fünfer (18.)

1:2 Tim Luka Mill (26.) / Tom Langhans

1:3 Tom Langhans (32.) / Tim Luka Mill

1:4 Finn Gerlach (36.) / Tim Luka Mill

2:4 Burgsee – Fünfer (40.)

2:5 Tim Luka Mill (44.) / Janneck Hoppe

3:5 Burgsee – Fünfer (49.)

FC Schönberg 95 : Eintracht Schwerin II

Wind und Gegner waren uns heute einfach zu kräftig. So kam es zum Pokalaus im Halbfinale in Schönberg – Schade, schade, Schei... …benkleister.

 

Bis zur 11. Spielminute hielten wir die Partie gegen die durchgängig älteren Gastgeber aus Schönberg offen und hatten sogar leichte Vorteile im Spielaufbau trotz starken Gegenwindes, bis ein Abschlag unseres Torwarts die Mittellinie ohne Berührung passierte. Folgerichtig pfiff der Schiedsrichter indirekten Freistoß von der Mittellinie. Dieser Schuss flog vom starken Wind getragen bis in unserem Strafraum, passierte Freund und „Feind“ ohne Berührung, prallte einmal auf und war im Tor. Den ersten richtigen Knacks für uns gab es eine Minute später, als ein Eckstoß der Schönberger einen Abnehmer in unserem Strafraum fand – 2:0. Unserem Torwart sei Dank, dass wir nun nicht jede Minute einen Treffer hinnehmen mussten. Jonas liegt quer in der Luft und verhindert mit einer riesen Parade das 3:0. Dieses fällt dann leider jedoch eine weitere Minute später – nach schnellem und genauem Kombinationsspiel. Nun fangen die ersten von uns an, das Spiel aus der Hand zu geben – im Kopf - und schaden somit der gesamten Mannschaft. Teilweise werden auch Hinweise von der Außenlinie nicht wahrgenommen oder umgesetzt. Einige Schultern und Köpfe hängen, wie die Ohren eines Osterhasen, der seine bunten Eier verloren hat. Bei uns läuft nun bis zum Ende der ersten Halbzeit, auch aufgrund des Gegenwindes, nicht mehr viel zusammen. Und unsere wenigen Angriffe, die im Ansatz noch teilweise gefährlich wirken, werden von der sehr kompakten Abwehr der Schönberger entschärft.

 

Mit Dampf und Rückenwind geht es in die zweite Halbzeit. Wir legen ordentlich mit Tempo los und wollen den Anschlusstreffer. Leider kommen wir mit den meisten unserer Angriffe nur bis knapp vor den Schönberger Strafraum. Unser Gegner hat nun zwar mehr zu tun, als in der ersten Halbzeit, der Torerfolg bleibt uns jedoch verwehrt. Dafür hauen uns die Schönberger in der 27. Spielminute per Nachschuss einen von Jonas toll parierten Freistoß in den Kasten – 4:0. Wir halten unseren Angriffsdruck noch ca. 5 Minuten aufrecht, dann fängt das Spiel an, dahinzuplätschern. Einige von uns haken das Spiel nun scheinbar vollends ab, da uns kein eigener Treffer gelingt. Andere jedoch ziehen mit sehr guter Einstellung bis zum Ende durch und so können wir wenigstens noch den verdienten Ehrentreffer erzielen. Eine Kombination über unsere rechte Seite und ein feines flaches Zuspiel von Franz in die Strafraummitte zu Janneck, der dann final einnetzt, führt zum Torerfolg. Kurz danach pfeift der Unparteiische ab. Aufgrund der wirklich soliden Abwehrleistung der Schönberger, der konsequenteren Nutzung des Rückenwindes seitens unserer Gastgeber in der ersten Halbzeit und wegen unserer Teilausfälle –einstellungsbedingt – zieht Schönberg verdient in das Pokalfinale ein. Wir haben ein Ziel für nächste Saison und viele Ansatzpunkte, uns zu verbessern. Schönberg hat sie für uns deutlich gemacht. Danke auch für die tollen Fotos und die eingestellten Spielausschnitte auf der Internetseite des FC Schönberg 95.

 

(www.upahl.de) http://upahl.de/component/content/article/53-d-junioren/5243-e1-junioren-fc-eintracht-schwerin-ii-41-30.html

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin J. Hollenbach, M. Bremer, M. Borries, F. Gerlach, J. Hoppe, F. Kreft, T. Langhans, T. Mill, P. Tessmann

 

Tore/Assists FC Schönberg 95 : Eintracht Schwerin II 4:1 (3:0): 1:0 Schönberger (11.) 2:0 Schönberger (12.) 3:0 Schönberger (14.) 4:0 Schönberger (27.) 4:1 Janneck Hoppe (49.) / Franz Kreft

Eintracht Schwerin II : FSV 02 Schwerin

Blauer Himmel, Sonnenschein, angenehme Außentemperatur und der beste Rasen der Welt –in Schwerin waren ideale Bedingungen für ein großes Fußballfestival.  Hört sich fast an, wie der Spielbericht der letzten Woche, fast …

 

Unsere Erwärmung verläuft katastrophal, die Sonne lacht, unsere heutigen Gegner tummeln sich auf der anderen Seite des Spielfeldes und ziehen die Aufmerksamkeit komplett auf sich - Mädchen!!! - und schon fangen einige unserer Jungs an, von einem lockeren leichten Sieg zu träumen. Statt uns auf das Spiel vorzubereiten, gackern wir, kullern uns auf dem Rasen, wie kleine Häschen und sind bei keiner Übung so richtig bei der Sache. O.K. – es ist Frühling, aber so läuft das beim Fußball nicht … und das wird den Jungs in der Kabine sehr deutlich gemacht.


Der Rest ist schnell erzählt, wir beginnen nun hoch konzentriert und drücken unsere Gegner von Beginn an in deren Hälfte. Die Mädels beginnen nervös, insbesondere bei Abstößen wirken sie verunsichert, da wir dicht bei unseren jeweiligen Gegenspielerinnen lauern. Unsere Raumaufteilung wird von Spiel zu Spiel besser und auch das Umschalten von Verteidigung zu Angriff und umgekehrt klappt immer besser. In der 5. Spielminute belohnen wir uns mit dem ersten Tor. Eine schöne Vorlage von Finn aus dem Mittelfeld nimmt Franz auf und haut die Pille aus halb rechter Position unhaltbar ins Dreiangel. Unser Torreigen, der uns im letzen Spiel trotz spielerischer Überlegenheit gegen Anker Wismar III verwehrt blieb, beginnt nun.


10. Minute – Franz legt den Ball auf Finn vor dem Strafraum befindlich zurück, dieser spielt den Ball steil in den Strafraum, Michel verwandelt – 2:0

13. Minute – Michel zentral schickt Franz von rechts außen kommend, der läuft diagonal in den Strafraum ein und schießt – 3:0

14. Minute – Matthis auf der linken Außenbahn wird aus dem Mittelfeld bedient, spielt den Ball diagonal in den Strafraum, Finn läuft durch und sagt Danke – 4:0

19. Minute – Finn schießt einfach mal aus der 2. Reihe weit vor dem gegnerischen Strafraum, der Ball landet im rechten Dreiangel – 5:0

20. Minute – Finn schießt ermutigt durch seinen Schuss von eben, fast aus gleicher Position, um zu testen, ob der andere Schuss nur durch Zufall im Tor landete, nochmals und trifft Unterkante Latte – Tor – 6:0  - heute klappt scheinbar alles.

23. Minute – tolles Laufsolo auf der rechten Seite von Franz + flacher Abschluss – 7:0 – super.

25. Minute – Luki spielt den Ball aus dem Mittelfeld diagonal zu Matthis auf der linken Außenbahn, dieser startet mit den Ball diagonal in den Strafraum und beendet mit dem 8:0 die erste Halbzeit.

 

Wir stellen nun komplett um. Unsere Abwehr hat es sich wirklich verdient, auch in der Offensive zu zeigen, was sie spielerisch drauf hat. Bis auf einen wirklich gefährlichen Angriff, bei dem unser angeschlagener Torwart Jonas richtig gefordert wurde, als er bis zur Strafraumgrenze eilen musste, um knapp vor der gegnerischen  Angreiferin zu klären, hatten Totti, Tom und Janneck auch hinten alles im Griff. Schön anzusehen ist auch, dass unser Torwart immer mehr als Anspielstation genutzt wird.

 

Und genau nach Wiederanpfiff sehen wir einen der schönsten Angriffe des heutigen Spiels – der Ball läuft von der rechten Seite über Franz zum Torwart zurück, von dort nach links zu Matthis, über Totti nun auf der linken Außenbahn zum durchstartenden Janneck, der den Ball von der Außenbahn diagonal in den Lauf von Tom mittig an die Strafraumgrenze spielt und Tom hatte alle Zeit der Welt, die gegnerische Torwärterin auszugucken und den Ball überlegt ins linke untere Eck einzunetzen – 9:0 – Der Spielzug (schnell, direkt, flach, jeweils in den Lauf des Mitspielers) hatte schon einen kleinen Hauch von Barca – nun fang selbst ich an, zu träumen.  Aber zurück zum Spiel …

34. Minute – Tom spielt von der rechten Außenbahn kommend in den Strafraum, Totti läuft durch und verwandelt – 10:0

36. Minute – Tom steckt im Mittelfeld auf den durchstartenden Janneck – Torschuss linke Ecke – 11:0

45. Minute – Luki spielt den Ball im Mittelfeld steil in die Spitze, Tom startet durch – 12:0

46. Minute – Janneck spielt einen langen Ball aus dem Mittelfeld nach rechts außen auf Luki, der umdribbelt eine Gegenspielerin, hat dann frei Fahrt zum Tor und Tor – 13:0

47. Minute – Michel kann das auch – spielt als letzter Mann einen sehr sehr langen Ball diagonal auf Totti auf der linken Außenbahn, zieht ab – 14:0

50. Minute – Janneck kommt über die linke Seite in den gegnerischen Strafraum und trifft zum Endstand - 15:0

 

 … aber das alles zählt nächste Woche nichts mehr. Wir beginnen das Pokalspiel gegen Schönberg bei 0, sollten alles Positive aus den letzten Spielen mitnehmen und generell noch mehr den Ball flach laufen lassen sowie ein- zweimal mehr den besser postierten Mitspieler beachten und anspielen. So haben wir wirklich eine Chance auf den Finaleinzug.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, M. Bremer,  M. Borries, F. Gerlach, J. Hoppe, F. Kreft, T. Langhans, T. Mill, S. Strauß, P. Tessmann

 

Tore/Assists  Eintracht Schwerin II  : FSV 02    15:0 (8:0)

1:0  Franz Kreft (5.) / Finn Gerlach

2:0  Michel Borries (10.) / Finn Gerlach

3:0  Franz Kreft (13.) / Michel Borries

4:0  Finn Gerlach (14.) / Matthis Bremer

5:0  Finn Gerlach (19.)

6:0  Finn Gerlach  (20.)

7:0  Franz Kreft (23.) / ?

8:0  Matthis Bremer (25.) / Tim-Luka Mill

9:0  Tom Langhans (26.) / Janneck Hoppe

10:0 Paul Tessmann (34.) / Tom Langhans

11:0 Janneck Hoppe (36.) / Tom Langhans

12:0 Tom Langhans (45.) / Tim-Luka Mill

13:0 Tim-Luka Mill (46.) / Janneck Hoppe

14:0 Paul Tessmann (47.) / Michel Borries

15:0 Janneck Hoppe (50.) / ?

FC Anker Wismar 1997 III : Eintracht Schwerin II

Blauer Himmel, Sonnenschein, angenehme Außentemperatur und den besten Kunstrasen der Welt – leider nicht in Schwerin, aber egal -  waren ideale Bedingungen für ein kleines Fußballfestival.  FC Anker Wismar lud ein und wir nahmen die Einladung an.

 

 Mit Spielanpfiff bauen wir richtig Druck auf und erspielen uns im Minutentakt Torchance um  Torchance. Auf alle guten Spielszenen hier im Einzelnen einzugehen, ist mir unmöglich, ich konnte sie noch nicht einmal alle notieren. Hier lediglich ein kleiner Auszug:


2. Minute – Luki schickt Franz lang auf der Außenbahn

4. Minute – Matthis und Michel kombinieren über die linke Seite bis an den                     gegnerischen Strafraum

6. Minute – Luki schickt Franz diagonal

7. Minute – Finn legt den Ball quer im gegnerischen Strafraum vor

9. Minute – Totti legt den Ball diagonal auf Franz vor

 

… und schon bemerkt, irgendetwas fehlt – klar, - die Tore. Wir wollen sie wirklich schießen, aber einer ist heute scheinbar nicht zu schlagen, der Gästekeeper. Mit der Statur eines B-Junioren – Torwarts und scheinbar 8 Fangarmen ausgestattet, fängt und pariert er alles, was auf sein Tor kommt. In den ersten 10 Spielminuten kommt der heutige Gegner lediglich einmal mit dem Ball an unsere Strafraumgrenze. Zum Glück können wir diesen Ball klären. Sonst stünde es 1:0 für den Gastgeber. Ansonsten steht auch unsere Abwehr super geordnet und dicht bei den jeweiligen Gegenspielern.

Dafür ist es in der 11. Minute dann soweit. Michel nimmt einen von Finn hoch herein geschlagenen Eckball direkt und es steht 0:1 – hochverdient.

Wir wollen mehr, unsere Laufbereitschaft ist enorm und unser Kombinationsspiel mehr als sehenswert.

Aber wieder  hat der Anker-Schlussmann etwas dagegen.

Kleiner Auszug der Aktionen mit Sternchen:


15. Minute - Michel mittig legt den Ball quer auf den durchgestarteten Franz

17. Minute - Totti zieht nach schöner Kombination im Mittelfeld ab, den Abpraller und anschließenden Nachschuss fängt der Anker -Torwart

21. Minute – Finn spielt auf Michel im Strafraum, Michel schießt insgesamt 3 Mal und scheitert leider jedes Mal am? – Torwart ( die Schussversuche selbst sind auch nicht schlecht, gehen sogar in verschiedene Richtungen)

 

In der 23. Minute passt Totti dem Ball scharf und diagonal in die Spitze, genau in den Lauf von Franz, der durchstartet und allein vor dem Kraken auftaucht. Franz hat die Zeit, sich die Ecke auszugucken, da seine Gegenspieler zu weit von ihm entfernt sind, nimmt sich die Zeit und netzt rechts halb hoch in die Maschen ein – 0:2.

Kurz danach Pause … wir stellen komplett um – von vorn nach hinten und umgekehrt.

 

26. Minute – Totti scheitert knapp über die linke Seite kommend am Krakenkeeper

27. Minute – Luki passiert das Gleiche über die Mitte

Tolle Schussversuche von Tom und Finn aus dem Mittelfeld heraus, werden ebenfalls vom Torwart vereitelt oder verfehlen das Tor nur knapp.

30. Minute – Michel spielt aus dem Abwehrzentrum einen Pass diagonal nach links auf Totti, der mit den Ball in den Strafraum läuft. Der gegnerische Torwart stellt sich scheinbar auf einen Querpass ein und öffnet die kurze Torwartecke zur Freude von Totti und aller Eintracht-Spieler und –Zuschauer – 0:3.

32. Minute – nun ist der Torwart wieder knapper Sieger-  vor Totti und Franz

35. Minute ein kleiner Schock und Rückschlag – die Wismaraner  verwandeln einen Eckball zum 1:3

 

Kurz danach der nächste Schock, ein Wismaraner Angreifer hat sich durch unsere ansonsten toll agierende Abwehr gemogelt, aber Jonas – unser Torwart läuft beherzt heraus und grätscht den Ball knapp vor dem herannahenden Anker-Spieler weg.

Ein weiterer Schussversuch der Gastgeber nach einem nicht geahndeten Foul des ansonsten souveränen Schiedsrichters (der Anker-Angreifer stößt klar in unserem Strafraum) zischt knapp an unserem Kasten vorbei. Die restliche Spielzeit gehört dann wieder vollends uns – leider ohne Torerfolg.

 

Nach echten Torchancen stand es heute ca. 4 : 15-20. Von der Laufbereitschaft, der Raumaufteilung und dem Zusammenspiel her, war dieses Spiel heute eines der besten Spiele, die wir bisher gespielt haben - Jan und ich waren uns da einig – Kompliment an Euch Jungs und Weiter so!

 

An dieser Stelle möchte ich auch das Kompliment des Schiedsrichters nach dem Spiel an Euch weitergeben. Er vermutete Euch viel weiter oben in der Tabelle, allein anhand Eurer spielerischen Leistung.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, F. Gerlach, D. Hintersass, F. Kreft, T. Langhans, M. Borries, P. Tessmann,  T. Mill, M. Bremer

 

Tore/Assists  FC Anker Wismar 1997 III : Eintracht Schwerin II  1:3 (0:2)

0:1 Michel Borries (11.) / Finn Gerlach

0:2 Franz Kreft (23.) / Paul Tessmann

0:3 Paul Tessmann (30.) / Michel Borries

FC Eintracht Schwerin - PSV Wismar

Schade, einen ersten Heimpunkt in der Rückrunde hätten wir uns allein schon aufgrund unserer wirklich tollen kämpferischen Einstellung verdient. Unser heutiger Gegner hatte unserer Schlussoffensive nicht mehr viel entgegenzusetzen und kam zum Ende des Spiels fast noch zum Straucheln und zu Fall. Aber unsere Gäste hatten uns zuvor auch 2 Mal eiskalt erwischt – Nachspielminute in der ersten Halbzeit und erste Minute der zweiten Halbzeit. Und so entführten sie 3 Punkte nach Wismar.

 

 … und somit sind wir schon fast beim Spiel. Wir beginnen ein wenig zu zurückhaltend, da es heute erst unsere dritte Einheit im Außenbereich nach der Winterpause ist, wir zudem eine neue Formation ausprobieren und dabei auch unseren Torwart Jonas durch Finn, der uns dadurch im Spielaufbau fehlt, ersetzen müssen. Die PSVer machen ordentlich Druck und wir merken sofort, dass unser heutiger Gegner nicht nur sehr schnell spielen kann, sondern auch sehr gefährlich über Standards ist. Wir überstehen die Anfangsoffensive und kommen langsam über schnelle Konter mehr und mehr ins Spiel.

Auf einen Pfostenschuss der Gäste antworten wir mit einem Lattenknaller. Janneck nimmt den von Paul auf der Außenbahn eroberten und hoch weitergeleiteten Ball volley. 25 Minuten sind vorbei, die erste Halbzeit jedoch noch nicht. Die PSVer führen noch einen Eckstoß aus und tatsächlich findet der Ball den Weg in unser Tor – kullernd.

Nach der Pause starten wir mit dem festen Willen, das Spiel zu drehen, wollen den Ball mehr laufen lassen und prompt passiert uns ein Fehler. von unserer linken Abwehrseite spielen wir einen Ball zu lasch und auch zu ungenau, statt über den Torwart, quer in den Strafraum. Ein Wismaraner Angreifer erkennt dieses sofort, und erreicht den Ball knapp vor Janneck und kann die Kugel ins Eck spitzeln – 0:2.

Aber wir geben nicht auf. Die Devise lautet: Jetzt erst recht! Wir starten bei Ballbesitz immer häufiger und kraftvoller, haben jedoch noch Probleme bei unserer Raumaufteilung und unser Umschalten von Defensive auf Offensive ist heute ein wenig zu zögerlich. Dennoch erarbeiten wir uns im 2. Durchgang immer mehr Chancen. Einen der schönsten Angriffe sehen wir in der 33. Minute, eingeleitet von Matthis auf der rechten Außenbahn, der den Ball schnell diagonal in die Mitte spielt, Tom und Luki sind aus dem Mittelfeld heraus beteiligt und Michel startet auf der linken Außenbahn durch – leider werden wir nicht mit einem Tor belohnt, sehen aber, wie gefährlich wir mit wenigen präzisen Ballkontakten und dem Durchstarten sein können. Dafür kommt uns der Gästekeeper in der 38. Minute zu Hilfe – er startet einen kleinen Ausflug weit aus seinem Tor. Matthis erfasst die Situation, macht Druck auf den ballführenden Spieler und entweder Matthis spielt den Pass diagonal in den Strafraum oder der Wismaraner passt zurück (für mich leider nicht genau zu erkennen). Luki startet durch und wuselt den Ball über die Linie. Das Spiel ist wieder offen und unser Gegner verlegt sein Abwehrverhalten mehr und mehr zum Herausschlagen der Bälle.

Bei dem ansonsten sehr fairen Spiel gibt es dennoch für unseren Gegner einen gelben Karton, als Luki im Mittelfeld mit dem Ball antritt und nur durch einen übermäßigen Einsatz gestoppt werden kann. Der anschließende Freistoß bringt leider nichts Zählbares. Einen richtigen Knaller bekommen wir noch zu sehen, als Michel sich eeendlich mal ein Herz fasst und abzieht. Ehe der Ball im Dreiangel einschlägt, reckt jedoch der gegnerische Torwart die Faust nach oben wie Supermann im Flug und faustet den Ball heraus.

 

In den letzten 5 Minuten bringen wir unseren Gegner noch einmal richtig zum Schwitzen, müssen den Wismaranern jedoch die 3 Punkte überlassen.

 

Dafür freuen wir uns mit und auf Jonas und seinen ganz persönlichen Spielbericht – direkt aus der Allianz –Arena in München …  ;o)

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

F. Gerlach, J. Hoppe, D. Hintersass, T. Langhans, M. Borries, P. Podeyn, S. Strauß, P. Tessmann, T. Mill, M. Bremer

 

Tore/Assists Eintracht Schwerin II – PSV Wismar 1:2 (0:1)

0:1 PSV (25. +1.)

0:2 PSV (26.)

1:2 Tim-Luka Mill (38.) / Matthis Bremer

FC Eintracht Schwerin - TSG Gadebusch

Besser kann eine Rückrunde wohl kaum beginnen. Wir starten in diese mit insgesamt 3 neuen Spielern, die heiß sind, ihr Können in unserer Mannschaft unter Beweis zu stellen und mit neuen superschicken Trainingsanzügen. In diesen sehen unsere Spieler bei der Erwärmung schon ein klein wenig wie Jungprofis aus. Hoffentlich entwickelt sich auch unser Spielvermögen in die gleiche Richtung!

 

Für uns ist dieses erste Punktspiel in der Rückrunde zudem auch der allererste Außeneinsatz nach der Hallensaison. Entsprechend tun wir uns ein wenig schwer, den Ball flach zu halten, schnell zu passen und stehen entweder zu dicht beieinander oder lassen zu große Lücken (Raumaufteilung ist noch lange nicht optimal). Aber, das bekommen wir gemeinsam hin.

 

Da auch unser Gegner holpert gehen wir mit 1:0 in der 4. Minute nach einem Eckstoß in Führung. Den scheinbar aus dem gegnerischen Strafraum geklärten Eckball nimmt Tom L. von halblinks an der Strafraumgrenze volley – Hammer!

 

Einen richtig guten Spielzug sehen wir dann noch in der 7. Minute, als Michel auf der linken Außenbahn den Ball zu Luki passt und dieser diagonal einen Pass zum startenden Michel spielt. Leider können wir diese Chance nicht in einen Torerfolg ummünzen – aber schön anzusehen. Danach verflacht das Spiel ein wenig und wir lassen uns zu sehr auf ein Gebolze mit dem heutigen Gegner ein. Und prompt schlägt der Gegner zu – 17. Spielminute – Ausgleich durch einen Fernschuss von halblinks ins lange Dreiangel.

 

Totti und Matthis werden kurzfristig aus dem Spiel genommen und taktisch nachjustiert. Paul P. nutzt seine Chance auf der rechten Läuferposition, läuft, erkämpft sich die Bälle vom Gegner und passt – so auch in der letzten Spielminute der 1. Halbzeit – diagonal auf Totti. Dieser, wieder im Spiel, nun als Stürmer, ist durchgestartet, nimmt den langen Ball mit und verwandelt vor dem heraus eilenden Keeper.   Halbzeitstand 1:2

 

Neu eingestellt, beginnen wir die 2. Halbzeit. Ein ums andere Mal sind wir aus der Abwehr heraus zu offensiv und somit anfällig für Konter. Insgesamt stehen wir jedoch mit Finn und Janneck, unserem heutigen Mannschaftskapitän, sicher in unserer Abwehr. Im Mittelfeld blockt Tom mehrere Angriffe ab und auch Michel auf der linken Läuferseite arbeitet prima nach hinten mit. Zudem strahlt Jonas im Tor mit seiner Ruhe Sicherheit aus und fängt mehrere lange bzw. hohe Bälle. Kurzum - in den meisten Spielsituationen stimmt der kämpferische Einsatz.

 

In der 35. Minute erkämpft sich Paul P. wieder einen Ball im rechten Mittelfeld, passt/flankt? diagonal in den gegnerischen Strafraum und ein Gadebuscher Spieler versucht, zu klären und überwindet bei diesem Versuch seinen eigenen Torhüter - 1:3.

 

Dann folgt die Schockszene des heutigen Spiels. Paul. P spielt einen langen Ball, Luki startet auf der rechten Außenbahn durch, umkurvt einen Gegenspieler und zieht dann diagonal mit dem Leder in Richtung Strafraummitte, verzögert ganz leicht, um platziert einzuschieben… Dazu kommt er nicht, da ein Gadebuscher Spieler von hinten heranrauscht und eine Fluggrätsche mit beiden Beinen voran gegen Luki tätigt.

 

Gute Besserung Luki, hoffentlich ist Dir nichts weiter passiert …

 

Dass der Gadebuscher Spieler den Ball dabei erwischt, war wohl eher Zufall, – von Ball spielen kann hier absolut keine Rede sein. Solche Aktionen haben auf dem Fußballfeld nichts zu suchen. Ich hätte mir vom gegnerischen Trainer und auch vom Schiedsrichter andere Reaktionen gewünscht – z.B. ein Einwirken auf den betreffenden Spieler und nicht noch eine Belobigung. Hier wurden gerade seitens des Trainers der Gadebuscher Mannschaft die falschen Signale gesetzt. Nochmals zur Erinnerung - hier spielen 9- und 10-Jährige miteinander und der Gesundheitsschutz der Spieler hat gerade in dieser Altersklasse oberste Priorität.

Dieser kleine Ausflug ist mein persönliches „super Tackling“.

 

Nach dieser Aktion, die in keinster Weise geahndet wurde, kam es zum Glück nicht noch zu weiteren „Höhepunkten“.

 

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

J. Hollenbach, F. Gerlach, J. Hoppe, D. Hintersass, T. Langhans, M. Borries, P. Podeyn, S. Strauß, P. Tessmann, T. Mill, J. Hollenbach

 

Tore/Assists TSG Gadebusch : Eintracht Schwerin II - 1:3 (1:2)

0:1 Tom Langhans (4.)

1:1 unbekannt (17.)

1:2 Paul Tessmann (25.)/ Paul Aurelius Podeyn

1:3 Paul Aurelius Podeyn (35.)

Hallenturniere

Wintercup des SV Warnow.pdf
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Turnier des Rehnaer SV.pdf
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Eintracht Schwerin II - Schweriner SC

Nach unserem Pokalkracher der letzten Woche hatten wir uns viel für unser letztes Spiel der Hinserie auf heimischen Platz vorgenommen und empfingen die 2001er des Schweriner SC. Dieser Schweriner Mannschaft waren wir ebenbürtig, leider jedoch nur in den ersten 40 von 50 Minuten des Spiels. An den letzten 10 Minuten arbeiten wir nun ...

 

Bereits oder erst – darüber scheiden sich die Geister – in der 5. Minute wird unser kleines Abwehrbollwerk seitens der SSC-Jungs überwunden. Ein Fernschuss, der als Aufsetzer im Kasten landet, lässt uns jedoch nicht verzagen. Wir haben dann in der 11. Minute die bis dahin schönste Spielkombination auf unserer Habenseite. Aus der Abwehr heraus wird der Ball über unsere rechte Seite zu Luki gepasst. Per schnellen und flach gespielten Doppelpass mit Jons H. im Zentrum werden die Gegenspieler stehen gelassen. Der anschließende Torschussversuch von Luki rauscht ganz knapp am kurzen Pfosten vorbei – wirklich schade. Alle auf unser Tor abgegeben Schüsse der SSCer werden von Finn toll pariert oder durch seine Abwehrmannen Dennis, Paul Nico und Franz geklärt , bis auf 2 Bälle, die in der 19. und 24. Minute Kontakt mit dem Außenpfosten nehmen. Wir selbst versuchen uns in mehreren Kontern, welche aber keine wirkliche Gefahr für unsere Gäste darstellen.

 

Die 2. Halbzeit beginnen wir mit leicht veränderter Aufstellung und dem festen Willen, den kleinen Rückstand aufzuholen. Tatsächlich üben wir bei unseren Offensivaktionen mehr Druck auf die Gastmannschaft aus und belohnen uns in der 38. Minute mit dem Ausgleich. Eine schöne Kombination bringt uns über die linke Seite an die Strafraumgrenze des Gegners, Jonas H. behält die Nerven und den Ball am Fuß – auch gegen mehrere Gegenspieler, legt die Pille nach rechts außen zu Luki und startet in den freien Raum im Strafraum und wird prompt von Luki bedient. Der geschossene Ball findet den Weg ins Netz – und alles ist wieder offen. Nach einer sehr kurzen Schulterhängephase beim Gegner werden wir wieder durch einen Fernschuss zurückgeworfen – 41. Minute 1:2. Diesen Rückstand wollen wir sofort wettmachen, agieren dabei zu überhastet und die SSC-Jungs legen in der 42. Minute eiskalt nach – 1:3. Nun lösen wir unseren kompakten Abwehrverbund auf, um unser Chance im Angriff zu suchen und ein mögliches Unentschieden zu erkämpfen. Belohnt werden die Gegner. Durch die nun freien Räume vor unserem Tor zeigen die SSCer schöne und schnelle Kombinationen und schießen 2 Tore in den letzten beiden Spielminuten. Der verdiente Sieg der Gäste, in diesem von beiden Mannschaften sehr fair geführten Duell, fällt vom Ergebnis her ein wenig zu hoch aus. Kompliment an dieser Stelle auch an den sehr gut agierenden Schiedsrichter Alexander Dutz.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

F. Gerlach, D. Hintersass, P. Podeyn, N. Güdokeit, F. Kreft, S. Strauß, P. Tessmann, S.Ihde, T. Mill, J. Edinger, J. Hollenbach

 

Tore/Assists Eintracht Schwerin II - Schweriner SC 1:5 (0:1)

0:1 unbekannt (5.)

1:1 Jonas Hollenbach (38.) /Tim-Luka Mill

1:2 unbekannt (41.)

1:3 unbekannt (42.)

1:4 unbekannt (49.)

1:5 unbekannt (50.)

PSV Wismar - Eintracht Schwerin II

Egal, ob Rehnaer SV, SV Stralendorf oder PSV Wismar – der Stolperstein im Pokal hat einen Namen – FC-Eintracht Schwerin. Das heutige Spiel auf Kunstrasen sollte den Zuschauern alles bieten, was diese von einem Pokalfight erwarten können - Tore, nicht gegebene Tore, diskussionswürdige Entscheidungen der Referee, zwei Bälle im eigenen Strafraum, Pfosten- und Lattenknaller, Aufholjagden und vor allem eines, pure Leidenschaft auf und neben dem Spielfeld bis hin zum Beinahestimmverlust des Trainers.

 

Aber am Ende des Spiels war der graue Himmel wie weggewischt vom glücklichen Strahlen unserer kleinen „Pokalhelden“. Mit einem Paukenschlag in der 2. Minute in Form eines Lattenkreuzknallers beginnt das Spiel und der Gegner lässt mit diesem Angriff keine Zweifel aufkommen, dass er in die Runde der besten 4 Mannschaften im Pokal einziehen will. Wir brauchen ein wenig, um ins Spiel zu kommen und uns in der Abwehr zu formieren, denn der Gastgeber drückt ordentlich. In der 8. Minute hebeln uns die Wismaraner mit einem tollen, schnellen Spielzug (Einkontaktfußball) aus und gehen mit 1:0 in Führung. Macht nix, wir haben noch viel Zeit, brauchen aber nur eine Minute für den Ausgleich. Nico leitet mit einem feinen, gut getimten Diagonalpass nach rechts auf Luki unseren Angriff ein. dieser nimmt die Kugel in vollem Lauf mit, sprintet mit dieser diagonal zur Strafraumgrenze und hämmert mit ganzer Wu(ch)t den Ball ins lange Eck. Unsere Abwehr um Steven S. , Dennis, Paul.P und Jonas H. hat sich in dieser Phase des Spiels ganz gut auf die Angriffe der Gegner eingestellt und spielt insgesamt sehr aufmerksam und diszipliniert. Die Wismaraner spüren dieses jedoch auch und versuchen sich teilweise in sehr gefährlichen Fernschüssen. Bei den hohen Bällen kann sich unser heutiger Torwart Finn auszeichnen, der die Bälle entweder mit Auge am Tor vorbeirauschen lässt oder oben abfängt. In der 17. Minute haben wir dann die Chance, in Führung zu gehen. Ein von Pauli schnell entlang der Außenlinie ausgeführter Einwurf findet in Nico seinen Abnehmer. Nico stellt sofort nach Ballannahme seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler – super- und marschiert auf das gegnerische Tor zu, zieht ab – Lattenkreuz. Auch in dieser Statistik steht es jetzt 1:1. Kurz vor Schluss der ersten Halbzeit wirft sich Jonas H. noch mit seinem Körper in den gewaltigen Torschuss eines gegnerischen Angreifers und rettet somit unter Schmerzen das Unentschieden in die Pause.

 

Diese ist viel zu kurz für unsere Spieler. Sie bekommen keine Zeit zum Verschnaufen. Der vom PSV-Trainer versprochene heiße Halbzeittee für unsere Spieler bleibt auch aus und keine 10 Minuten nach Abpfiff wird auch schon wieder angepfiffen. Nun ist allen Beteiligten klar, dass wir uns bis zum Ende durchbeißen müssen, gerade weil wir keinen einzigen Joker zum Wechseln auf der Bank haben. Und schon bei der ersten Offensivaktion der Gastgeber brennt es in unserem Strafraum. Paul P. rettet in höchster Not. Kurze Entlastung bringt dann unser nächster eigener Spielzug. Pauli legt den Ball super von der linken Außenlinie aus auf Luki am langen Pfosten vor, der könnte selbst schießen, legt aber quer kurz nach links ab und der in der Mitte durchstartende Jonas H. schiebt schlitternd ein. Wir Außenliniencoacher fühlen uns ein wenig an das 3. Länderspieltor Deutschland gegen die Niederlande erinnert. Kurz danach will sich Jonas bei Luki für diese Torvorlage mit einem Flankenball bedanken, Luki pflückt den Ball im Strafraum herunter und überwindet den heraus eilenden Keeper mit einem Heber – klasse, leider fällt der Ball nicht vor der Latte herunter ins Tor, sondern erst knapp hinter dieser – Shit. In der 33. Minute klappts dann wieder – Pauli und Jonas spielen schnellen Doppelpass und lassen so die Gegenspieler alt aussehen, Pauli bedient mustergültig Luki – und ab dafür 1:3. Ein weiterer Torschuss wird vom auf der Torlinie befindlichen gegnerischen Torwart mit beiden Händen gefangen, wobei die Füße des Torwarts nach vorn zeigen, Oberkörper und Hände jedoch um ca. 150° zum Netz hin gedreht sind. Da der Ball nicht das Netz berührt, gibt es keinen Pfiff, kein Tor für uns und auch keinen Anstoß für den PSV. Und nochmals rettet der Gästetorwart seine Mannschaft mit einer Riesenparade, bei der er leider mit seiner linken Körperhälfte stark gegen den Pfosten seines Gehäuses prellt. Glück gehabt, er kann weiter spielen. Und wir Trainer hören nun erstmals das Weinen und Wehklagen von Spielern am Spielfeldrand.

 

Aber unsere Spieler können es nicht sein, die sind alle auf dem Platz und fighten - Spitze. Der Gegner auf dem Platz steckt jedoch nicht auf, sondern startet Angriff um Angriff. In der 40. Minute schlägt der Wismaraner Angreifer gefühlte 1000 Haken mit dem Ball an unserer Strafraumgrenze Nähe Eckfahne, bis unser Verteidiger Nico tatsächlich geschlagen ist, bringt dann die Flanke in den Strafraum – Direktabnahme – Anschlusstreffer. Danach wird es richtig hektisch. Ein auf unser Tor von den Wismaranern zu weit vorgelegter Ball, der eigentlich ungefährlich ist (rollt entweder am Tor vorbei oder direkt in die Arme unseres entgegenlaufenden Torwarts), wird von einem Ball des Nachbarspielfeldes getroffen und stark abgelenkt. Unser Torwart und unsere Abwehr sehen sich plötzlich 2 Bällen und einem Angreifer im Strafraum gegenüber.

 

Der Wismaraner Angreifer profitiert von der plötzlichen Richtungsänderung unseres Spielballes und will – natürlich – da die Schiedsrichterin nicht abpfeift, einnetzen. Unser Torwart Finn zögert aber ebenso wenig, hat nun aber einen wesentlich längeren Weg zum Ball, als vor dem Billardstoß und kann knapp klären. In der 47. Minute erleben wir gleich mehrere Schocks – Elfmeter wegen Handspiels in unserem Strafraum. Tatsächlich wird unser Verteidiger im Strafraum angeschossen, ob der Ball überhaupt die Hand berührt hat – sehr fraglich. Auf keinen Fall gab es jedoch eine Bewegung der Hand zum Ball hin. Egal, Finn baut sich im Tor auf, aber was ist das? Steven steht im Strafraum, scheint noch völlig perplex und auch ein mehrmaliges Rufen von der Außenlinie, dass er sich aus dem Strafraum schnell entfernen soll, lässt ihn weiter wurzeln. Die Schiedsrichterin pfeift an, der Wismaraner Elfmeterschütze schießt scharf und flach, aber am Kasten vorbei. Steven hat seine Schockstarre überwunden, die Schiedsrichterin lässt den Strafstoß nicht wiederholen und wir überstehen mit letzter Kraft die verbleibenden 3 Minuten der regulären Spielzeit und fast 4 Minuten Nachspielzeit.

 

Schluss - ein Findling fällt mir von der Brust – Der Ausspruch - Elf Freunde sollt ihr sein - ist sicherlich anders gemeint, wurde heute aber in neuer Form toll zelebriert, denn wir – 1 Torwart, 7 Feldspieler und 3 Trainer traten wirklich als eine Eintracht auf. Mit einer solchen Einstellung können wir gegen jede Mannschaft in unserer Liga bestehen.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

F. Gerlach, S. Strauß, D. Hintersass, P. Podeyn, J. Hollenbach P. Tessmann, N. Güdokeit, T. Mill

 

Tore/Assists PSV Wismar - Eintracht Schwerin II 1:3 (0:2)

1:0 PSVer (8.)

1:1 Tim-Luka Mill (9.) / Nicolas Güdokeit

1:2 Jonas Hollenbach (27.) / Tim-Luka Mill

1:3 Tim-Luka Mill (33.) / Paul Jonas Tessmann

2:3 PSVer

SG Theodor-Körner Lützow - Eintracht Schwerin II

Ein blauer Himmel und strahlender Sonnenschein waren die eine Seite der äußeren Bedingungen, Raureif und schneidende Kälte die andere. Unsere heutige Aufgabe lautete, gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Lützow, einen Spieltag vor Ende der Hinserie auf deren leicht weiß überfrorenen Heimspielstätte zu bestehen und nicht unterzugehen und dieses mit nur einem Auswechsler.

 

Die gesamte Mannschaft wünscht allen Verletzten und Erkrankten schnelle und gute Genesung. Jungs – werdet schnell wieder fit, die nächsten Aufgaben warten schon auf uns. Mit Anpfiff der Partie beginnen die Lützower „Feldjäger“ ihre wilde, verwegene Jagd – nach Toren. Erste Minute = 1. Tor, nach eigenem Abstoß. Zu diesem Zeitpunkt sind wir vermutlich noch ein wenig von der Größe unserer Gegenspieler und deren Anfangsdruck eingeschüchtert. Danach kommen wir selbst kaum dazu, klare Spielzüge einzuleiten, müssen mit aller Kraft die Bälle von unserem Strafraum fernhalten und haben dabei noch Glück, dass die gegnerischen Jäger nicht sofort mit Toren nachlegen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In der 7., 9., 10. und 12. Minute erhöhen die Gastgeber auf 5:0. Danach scheinen wir uns kurzzeitig zu stabilisieren, ehe die Lützower in der 21. und 23. Minute weiter treffen. Wir geben uns jedoch nach keinem dieser Rückschläge auf – profihafte Einstellung. Fast mit dem Pausenpfiff können wir wenigstens den einen verdienten Glanzpunkt in der ersten Halbzeit für uns setzen. Pauli T. traut sich, auf den gegnerischen Kasten zu schießen und trifft – nur noch 7:1.

 

Die zweite Halbzeit beginnen wir mit stark veränderter Aufstellung, neuem Mut im Herzen und der Gewissheit, in diesem Spiel nichts mehr verlieren zu können. Die Vorgabe lautet, nochmals von vorn anzufangen und richtig gegenzuhalten. Jedoch die Lützower setzen Ihre Jagd auf uns, den Ball und unser Tor fort. Das 8:1 und 9:1 in Minute 26 und 29. Danach fangen aber unsere „Sternstunden“ an. Die Mannschaft agiert als eine Einheit, die Abstimmung und gegenseitige Hilfe in der Abwehr, die Laufbereitschaft stimmen, die Zuspiele auf unsere Offensiven Nico, Paul und Luki sind schnell und überraschen sogar unsere Gegner. Im Zusammenspiel dieser 3 erspielen wir uns Chance um Chance und schießen 3 Tore hintereinander in der 33., 40., und 41. Minute. Wir führen erstmals in dieser Partie. Es steht 3:2 für uns, natürlich nur, wenn man die Halbzeiten einzeln betrachtet. Nun werden sogar unsere Gastgeber nervös, klären nicht mehr jeden Ball spielerisch, sondern schlagen die Bälle teilweise unkontrolliert aus der Abwehr heraus nach vorn. Die Lützower Jäger werden zu den Gejagten. Der gegnerische Torwart kann ein weiteres Tor nur verhindern, indem er aus seinem Strafraum herausläuft und einen weit auf Luki vorgelegten Ball knapp vor diesem klärt. Mit dem 10:4, einem Billardtor (Doppelpfosten) in der 43. Spielminute gewinnen unsere Gastgeber ihr Selbstvertrauen zurück, übernehmen wieder das Spielgeschehen und erhöhen in den letzten Minuten auf insgesamt 13:4.

 

Egal, keine hängenden Schultern oder Köpfe, kein Pippi in den Augen, eine super Aufholjagd aufgrund guter Moral – das war heute unser Gewinn. Übrigens, bisher haben wir die meisten Tore gegen den Tabellenführer geschossen!!!

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

S. Strauß, F. Gerlach, N. Güdokeit , S. Ihde, D. Hintersass, J. Hollenbach, P. Podeyn, P. Tessmann, T. Mill

 

Tore/Assists Theodor-Körner Lützow - Eintracht Schwerin II 13:4 (7:1)

1:0 Jäger aus Lützow (1.)

2:0 Jäger aus Lützow (7.)

3:0 Jäger aus Lützow (9.)

4:0 Jäger aus Lützow (10.)

5:0 Jäger aus Lützow (12.)

6:0 Jäger aus Lützow (21.)

7:0 Jäger aus Lützow (23.)

7:1 Paul Jonas Tessmann (25.)

8:1 Jäger aus Lützow (26.)

9:1 Jäger aus Lützow (29.)

9:2 Tim-Luka Mill (33.) /Nicolas Güdokeit

9:3 Nicolas Güdokeit (40.)/ Tim Luka Mill

9:4 Tim-Luka Mill (41.) / Paul Jonas Tessmann

10:4 Jäger aus Lützow (43.)

11:4 Jäger aus Lützow (44.)

12:4 Jäger aus Lützow (46.)

13:4 Jäger aus Lützow (48.)

Eintracht Schwerin II - Anker Wismar II

Die Auftaktphase des Spiels ist furios. Sofort nach Anpfiff überraschen uns die Wismaraner mit einem 3:2 Überzahlspiel und der daraus resultierende Pfostenkracher weckt uns allesamt. Von da an sind wir hellwach und erspielen uns in Folge 3 klare Tormöglichkeiten, die wir leider nicht mit einem Torerfolg krönen können.

 

In der 2. Minute schiebt Nico von halblinks einen Zuckerpass auf Stürmer Jonas H. , der den Ball toll annimmt und flach abschließt. Der Ball rauscht knapp am langen Pfosten links vorbei. In der 8. Minute revanchiert sich dann Jonas mit einem schönen Zuspiel auf Nico, welcher leider knapp verfehlt. Auch ein über Olli eingeleiteter Angriff in der 11. Minute über die rechte Seite wird nicht verwertet – schade. Ein individueller Fehler im Aufbauspiel in der 13. Minute führt zum 0:1 (Diagonalpass aus der Abwehr heraus zum Gegner). Richtig geschockt sind wir nicht, wir spielen einfach weiter – tolle Einstellung. In der 20. Minute kommen wir zum längst überfälligen Torerfolg. Nikki legt den Ball quer im gegnerischen Strafraum zu den durchstartenden Mitspielern Nico und Olli, Nico fälscht den Ball noch leicht ab und Olli, der bis zum Pfosten durchläuft, netzt zum 1:1 ein. Zweimal haben wir bis zum Halbzeitpfiff Glück, als jeweils Angreifer der Gästemannschaft mit dem Ball bis zur Grundlinie durchkommen und dann das Leder in den Rücken unserer Abwehr spielen, die Schussversuche jedoch knapp an unserem Kasten vorbeizischen. Vielen Angriffen der Gegner können wir jedoch mit klarem Passspiel zum eigenen Torwart den Druck nehmen. Unser Passpiel insgesamt ist sehenswert, die Zweikämpfe werden von uns angenommen und ordentlich geführt, unsere Einstellung zum Spiel stimmt. Die erste Halbzeit ist insgesamt sehr ausgeglichen und endet auch so.

 

Direkt nach Wiederanpfiff kommt es zum nächsten Paukenschlag. Unser Keeper Jonas verkürzt den Winkel durch sein schnelles Herauslaufen zum Anker-Stürner, der über unsere linke Abwehrseite durchgebrochen ist und allein und ungehindert Richtung Tor marschiert. Der Schuss des Stürmers wird klasse pariert. Ein Eckball in der 32. Minute wird nicht richtig aus unserem Strafraum geklärt und was folgt, ist klar – Führungstreffer für die Gäste. Was sich danach in, um und mit unserer Mannschaft abspielt, ist kaum in Worte zu fassen und kann nur intern mit der Mannschaft ausgewertet werden. Der nach dem 1:2 für unsere Gastmannschaft einsetzende Torregen, der uns innerhalb kürzester Zeit vom Platz spült, ist das Ergebnis dessen, dass sich einzelne Spieler auf dem Platz aufgeben, nicht bereit sind, taktische Vorgaben zu erfüllen und die ihnen zugewiesenen Positionen auszufüllen. Jeder Spieler darf sich hier selbst hinterfragen. An unseren helfenden E1er lag es definitiv nicht. Hier stimmte die Einstellung, wie auch bei dem Großteil unserer Mannschaft. Fazit: durch fehlende Einstellung einzelner schenken wir 3 Punkte her

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

TW: J. Edinger

DEF: P. Tessmann, T. Mill, F. Gerlach, F. Kreft

MIT:, O. Lischewski, N. Güdokeit, D. Hintersass, S. Ihde, P. Podeyn

STU: J. Hollenbach, Niklas Hoffmann

 

Tore/Assists Eintracht Schwerin II - Anker Wismar II 1:5 (1:1)

0:1 Geschenk an Wismar (13.)

1:1 Oliver Lischewski (20.) /Nicolas Güdokeit und Niklas Hoffmann

1:2 Wismaraner (32.)

1:3 Wismaraner (33.)

1:4 Wismaraner (35.)

1:5 Wismaraner (39.)

Grevesmühlener FC - Eintracht Schwerin II

Der Tabellenstand und die Spielergebnisse unseres heutigen Gegners luden förmlich dazu ein, zu träumen, wie hoch unser Sieg heute ausfallen würde. Aber Pustekuchen ... zum Schluss hatten wir sogar noch Glück.

 

Wir beginnen das Spiel mit 6 Feldspielern, da insgesamt mindestens 3 Beteiligte geträumt haben – Spieler, Trainer und der Schiedsrichter, der das Spiel anpfeift und erst danach bemerkt, dass einer unserer Mannen seine lange Trainingshose vom Aufwärmen noch trägt. Für uns bedeutet das, unsere linke Außenbahn ist nicht besetzt und Unterzahlspiel in den ersten 2 Spielminuten, bis die Kleiderordnung dem Regelwerk entspricht. Danach jedoch fangen wir an, mit unserer Spielweise Druck auf den Gegner aufzubauen. Die Abwehr um Franz, Nico und Finn steht sicher vor unserem Torwart Jonas. Der Ball läuft über unsere Außen und wir erspielen uns sehr schnell 2 Torchancen, leider bleibt der Torerfolg hier noch aus. In der 8. Minute, unsere linke Außenbahn ist besetzt, gelangt der Ball zu unserem Stürmer Jonas kurz vor der Grundlinie im gegnerischen Strafraum, dieser passt den Ball zu Pauli zurück. Pauli schießt oder passt diagonal Richtung gegnerisches Tor. Der Ball rollt an Jonas und tatsächlich auch direkt am überraschten gegnerischen Torwart vorbei - 0:1.

 

Ab der 10. Spielminute kommen dann Pascal und Thorge zum Dauereinsatz und stellen als spielhungrige E1er ihre Qualitäten klar unter Beweis. Der Druck auf die gegnerische Mannschaft wird deutlich erhöht. Pascal im Mittelfeld leitet mit einem kurzen Dribbling nach links und anschließendem Pass nach rechts zum mitlaufenden Luki das 2. Tor des Spiels ein. Luki nimmt den Ball auf und spielt diesen schnell und präzise auf unseren startenden Stürmer. Jonas hat dieses Mal keine Mühe, den Ball sicher einzunetzen – 0:2 und holt den schon im letzten Spiel eigentlich verdienten Torerfolg für sich und seine Mannschaft nach.

 

In der 16. Minute zeigt uns Thorge, wieviel Kraft und auch Offensivgeist in ihm steckt. Da die Spieler der gegnerischen Mannschaft uns gut zustellen und sich daher einerseits kaum Anspielmöglichkeiten für Thorge ergeben, bietet sich ihm andererseits jedoch genügend Raum für eine Soloaktion. Aus der linken Abwehr heraus nimmt er richtig Fahrt mit dem Ball auf, dribbelt über die Mittellinie und zieht ab. Der Fernschuss kracht an die Latte und prallt zurück – Unterlatte und Tor wäre uns allen natürlich lieber gewesen. In den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit versäumen wir es dann leider, trotz spielerischer Überlegenheit, den Sack zuzubinden. Wir müssen sogar noch hören, wie ein Schuss der gegnerischen Mannschaft an unseren rechten Pfosten knallt. Torwart Jonas, der direkt neben dem Pfosten die kurze Torecke absichert, zeigt hier, dass er Nerven wie Stahlseile und Augen wie ein Adler hat.

 

Die 2. Halbzeit beginnt zunächst ganz ansehnlich. Wir erhalten einen Freistoß in der 33. Minute mittig an der Strafraumgrenze der Grevesmühlener wegen Handspiels, können diesen jedoch nicht in einen Torerfolg ummünzen. 2 Minuten später spielt Mittelfeldler Pascal unseren Stürmer Paul Aurelius an, der beim Zweikampf um den Ball im Strafraum fällt. Paul bleibt jedoch nicht einfach liegen, sondern dreht sich am Boden und erwischt den Ball. Das runde Leder kullert dann am gegnerischen Keeper vorbei ins Tor – 0:3 - spitzen Einsatz. Jetzt ist alles klar ... denkste und die Leidenstour beginnt. Aber zunächst noch einmal wir – Luki erobert sich auf der rechten Seite in der Nähe des gegnerischen Strafraums den Ball vom völlig verdutzten Verteidiger, der gerade mit dem Spielaufbau beginnen möchte, zieht auf den kurzen Pfosten und benutzt den Torhüter der Gastmannschaft unfreiwillig als Prellwand. Der Ball trifft den Torwart insgesamt 3 Mal in Folge– Luki –Tor –nein, Luki –Tor - nein, Luki – Tor – nein, kann nicht sein – doch –Mist.

 

Beim nächsten Mal klappt es. In der 42. Minute müssen wir das 1:3 über unsere rechte Außenbahn + Abwehrseite hinnehmen, da wir nicht mehr bereit oder zu erschöpft sind, den Gegenspielern auf den Außenbahnen zu folgen. Der Ball führende Spieler wird daher nicht attackiert und wir schauen sogar noch zu, wie der Grevesmühlener fast unbedrängt zum Torschuss und somit zum Torerfolg kommt. Bei uns hängen wieder die ersten Köpfchen wie bei Blumen in einer Vase ohne Wasser. Unser Torwart Jonas hat danach seine stärkste Phase, da er mehrfach von den Gastgebern geprüft wird und unsere Abwehr verunsichert wirkt und agiert. In der 45. Minute verhindert er durch das tolle Herauslaufen und Klären zunächst den Anschlusstreffer. Das 2:3 ist jedoch nur aufgeschoben. Es fällt in der 47. Minute über unsere linke Außenbahn + Abwehrseite und ist eine spiegelverkehrte Kopie des 1:3. Danach wird es richtig hektisch, nicht nur halb Grevesmühlen am Spielfeldrand, sondern auch die Spieler auf dem Platz wittern die Sensation – der erste Punkt bzw. eventuell sogar drei Punkte sind nun in greifbarer Nähe und sollen gegen uns eingeholt werden. Die heimischen Zuschauer peitschen ihre Mannschaft nach vorne. Nun heißt es: kühlen Kopf und Ruhe bewahren, klare Verhältnisse auf dem Platz schaffen, die Hoffnungen der Gastgeber am besten mit einem eigenem Tor dämpfen. Der Stürmerwechsel 2 Minuten vor Spielende bringt den gewünschten Erfolg. Der Ball gelangt über Luki und dann Pauli als Passgeber zu Pascal. Dieser schießt und der Ball senkt sich als Bogenlampe über den Torwart in den Kasten, aber der Torwart dreht sich um, läuft und fängt den Ball. Der gegnerische Trainer jubelt, scheint jedoch nicht wahrgenommen zu haben, dass der Torwart mit dem gefangenen Ball das Tornetz berührt. Der Schiedsrichter hat es gesehen – 2:4 = Endstand und Spielschluss.

 

Fazit: Heute sind wir mit einem blauen Auge davongekommen, haben jedoch 3 Punkte erkämpft, Jungs - Spiel abhaken und am nächsten Wochenende voller Power, Leidenschaft, positiver Einstellung und Konzentration gegen FC Anker Wismar 1997 II auf heimischen Platz antreten!

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

TW: J. Edinger

DEF: T. Freudenreich, F. Gerlach, F. Kreft

MIT: T. Mill, P. Tessmann, P. Ahrens, N. Güdokeit, D. Hintersass, S. Ihde

STU: P. Podeyn, J. Hollenbach

 

Tore/Assists Grevesmühlener SV - Eintracht Schwerin II 2:4 (0:2)

0:1 Paul Tessmann (8.) / Jonas Hollenbach

0:2 Jonas Hollenbach (14.) / Tim Luka Mill

0:3 Paul Aurelius Podeyn (35.) / Pascal Ahrens

1:3 unbekannt (42.)

2:3 unbekannt (47.)

2:4 Pascal Ahrens (49.) / Paul Tessmann

 

Gelbe Karten

-



Rote Karten

-

 

Besondere Vorkommnisse

Bis zum Spielende halten wir die Spannung hoch und das Ergebnis offen und erarbeiten uns einen Sonderpunkt für den positiven Spielausgang. Der gegnerische Trainer gesteht nach dem Spiel ein, dass wir den Ball schon in der ersten Halbzeit einmal mehr vollständig über die Torlinie gebracht hatten und uns dieses Tor nicht gegeben wurde und ich gestehe ein, dieses gar nicht gesehen zu haben – gleicht sich aus. ;o)

 

Zuschauer

waren kaum noch zu halten

SV Stralendorf - Eintracht Schwerin

Wir wollten heute den letzten Ferientag dazu nutzen, als Mannschaft ein paar Glücksgefühle für die nächste Woche zu erhaschen – am besten mit einem Sieg im Pokalwettbewerb. Dazu traten wir bei morgendlicher Kälte, aber feinstem Sonnenschein gegen die Soccer des SV Stralendorf, die in ihrer Liga bisher unbezwungen sind, an.

 

Da die eine Woche Herbstferien trainingsfrei war, waren unsere Jungs besonders heiß auf das Fußballspiel. Leider konnten aber nicht alle am Spiel teilnehmen. Den Erkrankten wünschen wir natürlich gute Besserung und wir hoffen auf Eure Genesung bis zum nächsten Wochenende. Weitere Handicaps unserer Spieler, verursacht durch Fieber, Resterkältung, beißende oder bockende Ponys mussten heute ausgeglichen werden mit einer ordentlichen Einstellung, dem Willen, Zweikämpfe anzunehmen und für sich zu entscheiden und einer klaren Spielweise (Ball laufen lassen).

 

Direkt nach dem Anpfiff fangen wir an, den Ball in unseren eigenen Reihen zu spielen. Der ein oder andere unserer Spieler braucht zwar noch 3- 4 Minuten Sonnenschein, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen, aber dann geht es los, wie bei den Hummeln auf Pollenflug. Wir passen mehr, als dass wir mit dem Ball dribbeln – es schaut sich richtig gut an. Schon in der 6. Spielminute werden wir für unser druckvolles Spiel belohnt und dafür, dass wir nach einem Torschuss zweimal nachsetzen. Scheitern Paul P. und Steven I. zwar noch am gegnerischen Torwart, als sie über die rechte Seite in den Strafraum eindringen, ist doch der Schuss von Nico G. einer zu viel für den Stralendorfer Keeper - 0:1.

 

Nach dieser Führung kontrollieren wir das Spiel und lassen den Gegner nur selten bis an unsere Strafraumgrenze kommen. Jonas, unser Torwart spielt immer wieder seine Verteidiger außen an und diese zeichnen sich durch eine sehr disziplinierte Spielweise aus. Der Ball wird flach gepasst – wohin? – na klar – lang auf die Läufer = echt Klasse. Bei Ballverlust arbeiten alle Spieler toll nach hinten, die Läufer Paul T, Steven I. und Steven S. laufen an den Außenlinien auf und ab und üben somit Druck auf ihre Gegenspieler aus. Dennis, zentral in der Defensive ist heute ein echter Fels, dabei jedoch immer schön beweglich. Er blockt schon viele Angriffe der Gegner ab, bevor diese in die Nähe unserer Abwehrspieler gelangen. Wird einer unserer Abwehrspieler doch einmal von einem Gegenspieler überlaufen oder im Zweikampf vernascht, helfen sofort die anderen – richtig gut.

 

Paul P. setzt die für ihn als Stürmer ausgegebene Order ebenfalls toll um und übt Druck auf die Verteidiger und den Torwart aus. Bei einem Anrollen des Balles seitens des gegnerischen Torwarts zu seinem Mitspieler und dem danach zurückgespielten Ball zum Torwart fehlen Paul nur ein paar Zentimeter zum 0:2, als der Ball durch die Hände und die Beine des Torwarts rutscht, dieser aber gerade noch nachfassen kann. So gehen wir mit einer knappen aber verdienten Führung in die Kabine.

 

Die zweite Halbzeit beginnen wir wieder sehr konzentriert. Schon 2 Minuten nach Wiederanpfiff gelangt ein von Finn hoch aus der Abwehr geklärter Ball zu Nico zentral. Dieser leitet den Ball sofort per Pass flach in den Lauf unseres Stürmers. Paul P. - vorher klasse gestartet, nimmt den Ball auf und schiebt ins lange Eck – 0:2. Danach kommt es zum Debüt unseres neuen Mitspielers Jonas H. Dieser übernimmt die Position des Stürmers und erarbeitet sich sofort 2 Großchancen, die leider noch nicht zum Torerfolg führen. Wir sind uns aber sicher – kommt Zeit, kommt Tor.

 

In der 37. Spielminute reiben wir uns alle ein wenig verwundert die Augen, als Luki unser linker Verteidiger knapp vor dem eigenen Strafraum einen Ball abfängt und diesen über den gesamten Platz treibt. Er umkurvt mehrere Gegenspieler und nimmt wie eine Dampflok immer mehr Fahrt auf. Stürmer Jonas schafft durch sein Laufverhalten an der Strafraumgrenze nach links genügend Platz für unsere Lukimotive und sorgt dafür, dass sich gegnerischer Verteidiger und Torwart nicht schnell genug orientieren können. Dieses kann Luki zum sanften Ablegen des Balles in die kurze Ecke und somit zum 0:3 nutzen.

 

Kurz danach scheinen jedoch langsam unsere Kohlen auszugehen. Das 1:3 in der 40. Spielminute ist schon unserer nachlassenden Kondition geschuldet. Der Kampfgeist unserer Jungs stimmt jedoch auch nach dem Anschlusstreffer. Aber anstatt ein wenig abgeklärter die Führung zu behaupten, indem wir nur den Ball laufen lassen, versuchen wir den alten Abstand wieder herzustellen, werden dabei teilweise ein wenig zu offensiv und verpulvern unserer letzten Kräfte. Zwangsläufig kommt es dabei auch zu unglücklichen Fouls in der ansonsten super fair geführten Partie. Aus einem Freistoß , 4 Minuten vor Schluss, resultiert das 2:3 und nun brennt noch einmal die Luft. Sogar der gegnerische Torwart spielt offensiv mit, um den Ausgleich und somit die Verlängerung zu erzwingen. Der Schlusspfiff rettet unser Ergebnis und somit unseren über 40 tolle Spielminuten verdienten Sieg.

 

Wir sind im Viertelfinale und freuen uns über die nächste Herausforderung.

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

TW: J. Edinger

DEF: T. Mill, F. Gerlach

MIT: P. Tessmann, N. Güdokeit, D. Hintersass, S. Ihde

STU: P. Podeyn, J. Hollenbach

 

Tore/Assists SV Stralendorf - Eintracht Schwerin II 2:3 (0:1)

0:1 Nico Güdokeit (6.) / Paul Aurelius Podeyn, Steven Ihde

0:2 Paul Aurelius Podeyn (27.) / Nico Güdokeit

0:3 Tim Luka Mill (37.)

1:3 unbekannt (40.)

2:3 unbekannt (47.)

 

Gelbe Karten

-



Rote Karten

-

 

Besondere Vorkommnisse

- wir machen 40 von 50 Minuten klar das Spiel und müssen bei einer 3–Tore Führung viel cooler sein und den Gegner nur noch laufen lassen

 

- Jonas H. hat seinen ersten Einsatz und ist vor dem gegnerischen Tor gar nicht so schüchtern und zurückhaltend – schöner Einstand Jonas

 

- Jonas E. zeigt, dass er komplett ohne Gurkenabschläge auskommt – super

 

- Dennis H. spielt erstmalig in dieser Saison durch und kann mit seinem Zweikampfverhalten wirklich überzeugen – wir Trainer sind verblufft

 

Zuschauer

erleben mit unseren Jungs einen schönen Herbstferienausklang

Rehnaer SV - Eintracht Schwerin II

Es gab „Saures“, aber erst nach dem Spiel, wir alle hatten es uns heute redlich verdient und es schmeckte uns richtig gut. Bei schönstem Spätsommerwetter wurden wir heute auf dem tollen Rasenplatz vom Rehnaer SV empfangen. Die gegnerische Mannschaft – ein 2001er Jahrgang -, bisher in ihrer Liga in dieser Saison ungeschlagen und auch ohne Punktverlust, wollte ihre Serie fortsetzen und gegen uns auch im Pokalwettbewerb eine Runde weiterziehen.

 

Die Vorzeichen dafür waren aus Rehnaer Sicht sogar mehr als günstig. Wir traten auf fremden Platz mit 8 Feldspielern (einer zudem auch noch leicht angekränkelt), ohne Wechselspieler und leider auch ohne unsere 2 Stammtorhüter (beide fehlten entschuldigt) an. Nun hieß es schon vor dem Spiel, wer übernimmt Verantwortung im Kasten. Die Frage in der Kabine an die Jungs gestellt, wurde sofort und sehr entschlossen beantwortet. Finn erklärte sich freiwillig bereit und hatte sich somit die Kapitänsbinde für das heutige Spiel klar verdient. Seiner Rolle als Kapitän sollte er im Spielverlauf mehr als gerecht werden.

 

Schon kurz nach Spielbeginn beginnen wir aus einer sehr sicheren Defensive Druck aufzubauen und uns ein Spielübergewicht zu erpassen. Bereits in der 5. Spielminute spielen Dennis und Matthis dann über die linke Seite einen Doppelpass, flach und im vollen Lauf und hebeln somit mehrere Gegenspieler aus. Dennis, noch voller Anfangsenergie startet wie eine Rakete mit dem Ball am Fuß in den gegnerischen Strafraum und kann nicht mehr gestoppt werden – jedenfalls nicht mit fairen Mitteln. Er wird gestoppt – Resultat = Elfmeter. Wir wundern uns ein wenig, da kein Spieler unserer Mannschaft unseren Schützen auffordert „Schieß doch mal rüber …!“ und so verwandelt Matthis den fälligen Strafstoß sicher. Wir Trainer wünschen uns, dass auch die Elfer nach einem Spiel mit dieser Ernsthaftigkeit geschossen werden.

 

Schon 3 Minuten später jubeln wir wieder – Nico schiebt einen feinen Pass von der rechten Seite auf den startenden Dennis und dieser belohnt sich für seine Laufarbeit und die Mannschaft für die tolle Umsetzung der ausgegebenen taktischen Order. In der 20. Minute scheitert Dennis lediglich am gegnerischen Pfosten und in der 22. Minute passt Paul P. von der rechten Seite im gegnerischen Strafraum quer, Dennis mittig und Matthis links starten toll durch, verpassen leider jedoch den Ball und somit auch das vorzeitige Zubinden des Sackes – kann passieren. Wir Trainer staunen wirklich, wie wenige Torchancen unsere Gastgeber in der ersten Spielhälfte haben bzw. unsere Spieler zulassen. Finn im Tor muss lediglich 2 Mal parieren (einmal nach einem Freistoß und einmal aus dem Spiel heraus), setzt jedoch auf ganz andere Art und Weise wichtige Akzente. Er wird von beiden Verteidigern Pauli und Franz als mitspielender Torwart eingebunden, indem er von der einen Seite angespielt wird und sofort das Spiel mit einem genauen Pass zum jeweiligen anderen Verteidiger verlagert. Wir lassen den Gegner laufen und sparen unsere Kräfte für die zweite Halbzeit – welch Glück! Luki zentral defensiv „saugt“ viele Angriffe der Rehnaer schon weit vor der Abwehr ab und Franz und Pauli kämpfen die restlichen Bälle ab und spielen dann sofort den Ball – ohne Fummeleinlagen. Ansonsten ist viel, viel Bewegung in der Mannschaft, wir sehen tolle Ballstafetten bis hin zur Sturmspitze – eine wirklich fast perfekte erste Halbzeit.

 

In der 2. Halbzeit beginnen wir wieder engagiert mit unserem Passspiel, sind dem 0:3 näher, als der Gegner dem Anschlusstreffer. Jedoch genau dieser Anschlusstreffer der Gastgeber fällt, als wir einmal in der 29. Minute einem Ballverlust im linken Mittelfeld nicht konsequent hinterherjagen, der Gegner somit fast unbedrängt bis an unseren Strafraum kommt, abzieht und Finn im Tor keine Chance lässt. Aber was ist nun los? –kein Gemurre, keine hängenden Schultern, nix Kleinkindergartengruppenreaktion – sondern eine echte MANNschaft. Wir zeigen eine positive Reaktion auf dem Platz. In der 33. Minute nimmt Dennis einen Pass auf, läuft bis an die rechte Strafraumkante, schießt, aber der gegnerische Torwart pariert. Der Ball prallt zur anderen Seite ab und dort - ist leider niemand durchgelaufen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und plötzlich sprintet Matthis noch weit vom Strafraum entfernt los und netzt tatsächlich ein – 1:3. Zum anschließenden Jubelradschlag fehlt dann die Kraft und wir alle sind wirklich froh, dass er sich bei seinem Igelpurzler nicht verletzt. Nach diesem Tor verlieren wir leider jedoch mehr und mehr unsere wirklich tolle spielerische Linie und Konditionsmängel innerhalb unserer Mannschaft sind unübersehbar. Lediglich einige Positionswechsel verschaffen uns ein wenig Luft. Die letzte Chance hat in der 40. Minute Paul P., als er es über unsere rechte Angriffsseite nochmals krachen lässt – an der Latte des gegnerischen Tores. Fazit: In der Summe eine echt tolle Mannschaftsleistung, auf die wir aufbauen wollen - am besten schon beim nächsten Training und … … Jaa, wir sind noch im Pokal … Halleluja…

 

Aufstellung FC Eintracht Schwerin

TW: F.Gerlach

DEF: P. Tessmann, F. Kreft

MIT: P. Podeyn, T. Mill, N. Güdokeit, M. Bremer

STU: D. Hintersass

 

Tore/Assists Rehnaer SV - Eintracht Schwerin II 1:3 (0:2)

0:1 Matthis Bremer (FE, 5.) / Dennis Hintersass

0:2 Dennis Hintersass / Nicolas Güdokeit (8.)

1:2 unbekannt (29.)

1:3 Matthias Bremer / Dennis Hintersass (33.)

 

Gelbe Karten

-



Rote Karten

-

 

Besondere Vorkommnisse

-

 

Zuschauer

zufrieden und teils gut gebräunt