1. FC Neubrandenburg II - FC Eintracht Schwerin 4:1
Im Rückspiel gegen die zweite Neubrandenburger Vertretung verspielte die Eintracht die gute Ausgangsposition
nach dem Sieg im Auswärtsspiel in Greifswald fahrlässig wieder. Bei überwiegendem Ballbesitz und spielerischer Überlegenheit der Eintracht mangelte es insbesondere an Durchschlagskraft.
Die Anfangsphase des Spiels verlief zunächst deckungsgleich zum Hinspiel. Bereits in der 3. Spielminute erzielte Pöhl nach Vorarbeit von Stubbe den Führungstreffer zum 0:1. Der Treffer gab jedoch
keine Sicherheit und schockte auch die Gastgeber kaum. Der Ausgleich nach wieder einmal unnötigem Ballverlust auf der linken Abwehrseite fiel zu schnell und zu leicht (1:1, 8. Min.). Danach spielte
sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Dabei zeigte sich die Eintracht leider insbesondere bei den sich bietenden Möglichkeiten unkonzentriert und inkonsequent (Pöhl, Schlüter, Stubbe).
Besser machte es der Gastgeber, der das Spiel der Eintracht überließ und im eigenen Stadion auf Konter aus war.
Die Führung für den Gastgeber fiel dann allerdings überraschend. Ein Eckball – Lahrs hatte den Ball unterlaufen und Kliemt die Sicherungsposition am langen Posten zu früh verlassen - fand den
direkten Weg ins Tor (2:1, 25.Min.). Ähnlich wenig auf dem Posten zeigte sich die Eintracht beim nächsten Gegentreffer. Nach langem Torwartabschlag ließ die ohnehin falsch postierte Innenverteidigung
den Ball für den gegnerischen Stürmer prallen. Per Direktabnahme fand auch dieser Schuss den Weg ins Tor (3:1, 32.Min.). Damit ging es in die Pause.
Auch wenn die optische Überlegenheit bestehen blieb, brachte die Eintracht nichts Zählbares mehr zustande. So blieb für die zweite Hälfte neben der 5. Gelben Karte für Schacht eigentlich nur der
weitere Treffer der Gäste erwähnenswert (4:1, 44.Min.). Hier wiederholte sich die Szene vor dem 1:1, diesmal jedoch auch der rechten Abwehrseite.
Die verbleibenden 36 (!) Minuten Spielzeit wurden dann unverständlich emotionslos heruntergespielt. Der Wille das Spiel noch zu drehen wurde in den eigenen Aktionen nicht wirklich deutlich. Vielmehr
glänzte die Eintracht mit einer Fehlpassquote, die ihresgleichen sucht. Allerdings konnte der Gegner auch daraus keinen weiteren Nutzen ziehen. Dies war jedoch nicht einer Stärke der Eintracht
sondern eher eigenen Unzulänglichkeiten des Gastgebers geschuldet.
So steht am Ende gegen einen in jedem Falle schlagbaren Gegner eine klare Niederlage zu Buche.
FC Eintracht
S. Lahrs – M. Kliemt, J. Schacht (G), K. Liebig, H. Krone, P. Berger, J. Grünert, P. Stubbe, P. Pöhl (1), L. Böttcher (65. L. Lange), M. Schlüter
Greifswalder SV - FC Eintracht Schwerin 1:3
Am Wochenende gelang den B- Junioren eine beeindruckende Wiedergutmachung für die indiskutable Vorstellung in
Malchin. Beim Greifswalder SV gab es hochverdient den ersten „Dreier“ gegen eine in der Tabelle besser platzierte Mannschaft.
Weiterhin hatte die Eintracht auch an diesem Wochenende eine erhebliche Ausfallquote zu verzeichnen. Neben dem (letztmalig) gesperrten Schlüter fehlten verletzungsbedingt Schacht, Rathke, Lange und
Krone. Trotzdem musste das Team im Vergleich zur Vorwoche personell lediglich auf zwei Positionen verändert werden. Weiter machte die personelle Situation einige Systemumstellungen nötig die
eigentlich eine gewisse Unsicherheit hätten erwarten lassen. Was bei dieser Konstellation dann aber an Einstellung an den Tag gelegt wurde war bemerkenswert.
Von der ersten Spielminute an wurde klar, dass die Mannschaft ganz klar gewillt war, die Vorgaben des Trainerteams punktgenau umzusetzen. Aggressives Mittelfeldpressing und schnelles Umkehrspiel in
beide Richtungen wurden heute nahezu mustergültig umgesetzt. Das Engagement trug schnell Früchte. Nach jeweils gutem Doppelpassspiel durch die Mitte mit Pataman erzielte Maas in der 6. Spielminute
das 0:1 und legte schon in der 14. Minute das 0:2 nach. Die Präsenz im Mittelfeld und das weitgehend klare Agieren der „Sechs“ und der Innenverteidigung ließen den immer gefährlich bleibenden Gegner
kaum zur Entfaltung kommen. Schwer durchatmen mussten die Trainer allerdings in der 19. Minute. Rode konnte den Greifswalder Angreifer an der linken Strafraumgrenze nicht klar stellen, der
zurückeilende Kliemt greift zu früh ein statt zunächst abzusichern – fast logische Folge: Foulspiel Rode und „Gelb“. Obwohl der Angreifer deutlich im Strafraum fiel entschied er sehr gute
Schiedsrichter richtig auf Freistoß - Rode hatte das Foul klar außerhalb des Strafraums verübt. Weitere Gefahr entstand für das Eintracht- Tor eigentlich nicht, außer vielleicht durch ein-zwei
Abstimmungsschwächen zwischen Verteidigung und Torwart. Hier muss Lahrs in der Kommandosprache noch deutlich zulegen.
Die zweite Hälfte begann wie die erste gelaufen war. Im Spiel der Eintracht war nicht der geringste Bruch zu erkennen. So war das durch Pataman nach ganz feinem Pass von Grünert erzielte 0:3 die
logische Folge (47. Min.). In der Folge hatte man das Spiel weitgehend im Griff, auch wenn ein unnötiger Ballverlust auf der linken Abwehrseite und der Gegenangriff der Greifswalder in eine im
Vorwärtsgang begriffene Verteidigung noch zum Anschlusstreffer für die Gastgeber führte (64. Min.). Etwas Glück hatte man auch bei einem ausbleibenden Elfmeterpfiff kurz zuvor. Berger traf in der
Szene Ball, und Gegenspieler. Der fiel allerdings sehr spektakulär, und so gab es statt des Elfmeterpfiffs eine gelbe Karte wegen Meckerns (63. Min.).
Im Ergebnis dieses Spieltages bleibt für alle Beteiligten die Frage warum nicht auch am Wochenende zuvor eine ähnliche Leistung abgeliefert wurde?
FC Eintracht
Lahrs – Kliemt, Rode (G), Berger, Liebig – Stubbe – Leesch (70. Böttcher), Maas (2/ G), Pöhl (G), Grünert – Pataman (1)
FSV Malchin - FC Eintracht Schwerin 4:1
Mit einer indiskutablen Leistung meldet sich die Eintracht im Punktspielbetrieb zurück. Beim besser platzierten
Tabellennachbarn aus Malchin holte man sich zum Rückrundenstart eine verdiente 4:1-Niederlage ab.
Weder die dünne Personaldecke noch die lange Anreise können als Entschuldigung für die desolate Vorstellung vom Samstag herhalten. Der Sieg der Gastgeber geht auch in der Höhe in Ordnung. Dabei war
es nicht nur die Abwehrleistung des FC Eintracht, die das Ergebnis möglich machte. Auch die Offensivaktionen waren in Zahl und Ausführung nur dürftig. Offensichtlich mangelte es einem Großteil des
Eintracht-Kaders an der Einstellung die nötig gewesen wäre, um am Tabellennachbarn vorbeizuziehen. Über weite Strecken wurde lediglich Alibi- Fußball geboten. Das Spiel war – jedenfalls auf Seiten
der Eintracht – gekennzeichnet durch inakzeptables Zweikampfverhalten, fehlende Laufbereitschaft und insbesondere eine unverständlich hohe Zahl an technischen Fehlern und Fehlpässen. Dabei war der
durch den Gegner unzweifelhaft entfaltete Druck gar nicht einmal so groß. Die Malchiner erspielten sich bereits in der Anfangsphase des Spiels unter tätiger Mithilfe der Eintracht-Abwehr gleich drei
sog. 100-prozentige Torchancen, vergaben aber jeweils recht kläglich. Die Anfangsoffensive schien dann überstanden und auch die Eintracht konnte nach 19 Minuten die erste Torgelegenheit verzeichnen.
Pöhl vergab allerdings nach Ecke von Leesch völlig freistehend aus Nahdistanz. Trotzdem die Eintracht heute kaum Akzente setzen konnte, erzielte sie doch das erste Tor des Spiels. Böttcher hatte
einen guten Pass (siehe technische Fehler!) zu weit prallen lassen. Das eigentlich notwendige Nachsetzen besorgte der hier deutlich schlechter platzierte Pöhl und hatte wenig Mühe einzunetzen (0:1,
23.Min.). Mit diesem etwas überraschenden Ergebnis ging es in die Pause.
Die in der Kabine ausgesprochene Warnung vor der nächsten Offensive der Gastgeber sollte sich bestätigen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit Hochkarätern der Gastgeber, die gleichwohl
zunächst nicht zählbares zu Stande brachten. Die Druckphase schien überstanden und auch die Eintracht konnte sich inzwischen einige gute Aktionen vor dem Tor der Gäste in die Statistik schreiben.
Auch hier jedoch nichts Zählbares ...
Dann folgten doch noch erfolgreiche Aktionen mit einem Doppelschlag der Gastgeber in der 56. und 57. Spielminute (1:1, 2:1), wiederum selbstverständlich unter Mithilfe der Gäste, die sich in der
Folge mehr schlecht als recht gegen die drohende Niederlage stemmten. So war es den zumindest in punkto Laufbereitschaft und Willensstärke deutlich überlegenen Gastgebern vorbehalten das Ergebnis in
den letzten Minuten des Spiels noch auszubauen (3:1, 71. Min.; 4:1, 79. Min.).
FC Eintracht
S. Lahrs – A. Rathke, V. Rode, K. Liebig, M. Kliemt, S. Maas (G), P. Stubbe, P. Berger, P. Pöhl (1), L. Böttcher, T. Leesch
nicht eingesetzt: H. Krone
FC Eintracht Schwerin – VfL Bergen 8:2
Das vorgezogene Pokalspiel gegen den Ligakonkurrenten von der Insel brachte der Eintracht ein sicheres
Überwintern im Pokalwettbewerb. Mit dem ungefährdeten Erreichen des Halbfinals ist ein wichtiges Saison(zwischen)ziel des jungen Teams erreicht
Nachdem man mit dem Team aus Bergen schon im Ligaspiel so einige Erfahrungen gemacht hatte, war die Vorbereitung auf das Spiel klar auf Sieg ausgerichtet. Und so präsentierte sich die Eintracht- Elf
vom Anpfiff weg hellwach und konzentriert. Durch konsequentes Pressing wurde der Gegner sofort unter Druck gesetzt. Der zählbare Erfolg ließ so nicht lange auf sich warten. Ein Standard brachte die
Führung - Pöhl vollstreckte nach einem von Berger aus halbrechter Position getretenen Freistoß in gewohnter Manier per Kopf (1:0, 8.Min.). Wiederum ein Standard, diesmal eine durch Stubbe von rechts
getretene Ecke, brachte den nächsten Treffer. Brickwedde traf zum 2:0 (13.Min.). Keine 2 Minuten später folgte der nächste Treffer. Jetzt hatte Brickwedde sich über links gut durchgesetzt und
mustergültig für Maas aufgelegt – 3:0 (15.Min.). Weitere 2 Minuten später brachte erneut ein Standard Erfolg. Wieder Ecke, diesmal von links und wieder hatte Stubbe für Brickwedde aufgelegt (4:0,
17.Min.). Die Eintracht, die in der ersten Halbzeit dem Gegner kaum Raum ließ, erhöhte noch vor der Pause auf 5:0. Außenverteidiger Rathke war über links ganz weit aufgerückt und bediente in der
Mitte Berger, der wenig Mühe hatte (25.Min.). In der Folge konnte man es etwas ruhiger angehen lassen, gestatte allerdings dem Gegner kaum einmal Ausflüge in die Hälfte der Eintracht. Das
Halbzeitergebnis war mehr als verdient.
Nun hieß es in der zweiten Halbzeit die Konzentration hochzuhalten, was nicht durchgängig gelang. Der Gegner war eben auch auf eine Begrenzung des Ergebnisses und auf Korrektur aus. Aus einer jetzt
ganz massiven Abwehr heraus wurde immer wieder mit langen Bällen der schnelle und ballsichere Stürmer der Gäste gesucht. Ein solcher Ball brachte dann in der 44. Minute den unnötigen Anschlusstreffer
der Gäste. Das nach wie vor unterhaltsame Spiel wurde kampfbetonter und zeigte nun nicht mehr die Höhepunkte der ersten Halbzeit. Es dauerte immerhin bis zur 57. Minute bis die Eintracht den alten
Abstand wieder herstellen konnte. Maas hatte sich auf der linken Seite bemerkenswert konsequent und mit der nötigen Portion Glück in drei Zweikämpfen bis in den Strafraum gekämpft und vollstreckte
nach diesem Solo zum 6:1. Wenig später wurde der zwischenzeitlich eingewechselte Pataman durch Maas mustergültig bedient und überlupfte völlig freistehend den Gästetorwart zum 7:1 (60.Min.). Die
Gäste konnten zwar zwischenzeitlich noch einmal verkürzen (7:2, 65.Min.), den Schlusspunkt setzte jedoch wieder die Eintracht. Stubbe stellte jedoch nach Vorlage von Pataman den Endstand von 8:2 her
(78. Min.).
Die Eintracht belohnt sich nach einer nur durch wenige Unkonzentriertheiten in der zweiten Halbzeit beeinträchtigte Leistung mit einem verdient deutlichen Ergebnis und erreicht souverän das
Halbfinale. Der dortige Gegner wird in den weiteren Begegnungen des Viertelfinales am 28.11.2012 und 06.12.2012 ermittelt.
FC Eintracht Schwerin
Lahrs – Rathke, Schacht, Rode (52. Liebig), Kliemt (62. Böttcher), Krauss (62. Schütt), Berger (1), Maas (2), Brickwedde (2/ 37. Pataman (1)), Stubbe (1), Pöhl (1)
FC Eintracht Schwerin – 1. FC Neubrandenburg 04 2:3
Zum Abschluss der Hinrunde kassierte die Eintracht nach großem Kampf eine knappe Niederlage gegen den weiterhin
ungeschlagenen Ligaprimus aus Neubrandenburg. Das Spiel zweier nahezu gleichwertiger Mannschaften wurde letztlich durch ein allseits anerkannt klares Abseitstor entschieden.
Nach den Lehren aus dem Spiel des vorherigen Wochenendes wollte die Eintracht diesmal von Beginn an dem - nach der Tabellensituation - scheinbar übermächtigen Gegner die erforderliche Paroli bieten.
Dies gelang auch. Das Spiel war geprägt durch Aktionen im Mittelfeld. Torraumszenen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Beide Teams standen sicher in der Abwehr und neutralisierten sich weitgehend
im Mittelfeld. Dann führte jedoch die erste nennenswerte Torchance einer Mannschaft gleich zum Erfolg. Der Neubrandenburger Loßau wurde zunächst zur rechten Eckfahne der Eintracht- Hälfte abgedrängt,
dann aber nicht konsequent vom Ball getrennt. Nachdem er sich im Zweikampf gegen Schacht durchgesetzt hatte versuchte er eine Flanke vors Tor zu bringen. Die Flanke geriet zwar daneben, der vom Fuß
des Schützen abrutschende Ball fand allerdings auf kaum nachvollziehbare Weise den Weg ins Tor der Eintracht – 0:1 (29.). Derart mit einer überraschenden Führung belohnt erhöhte der Gast den Druck
und kam wenig später durch eine Einzelleistung von Kliefoth zu seinem zweiten Treffer. Ohne entscheidend gestört zu werden konnte der Schütze vor dem Eintracht- Strafraum den Ball bis in eine
Abschlussposition dribbeln und ließ dann mit einem Schuss gegen die Laufrichtung auch dem guten Schlussmann Lahrs keine Chance (0:2, 36.). Als dann noch zwei Minuten später Schlüter nach Foulspiel an
der Mittellinie „Rot“ sah, schien die Partie für den Gast in gewünschten Bahnen zu laufen.
Die Halbzeitpause wurde für nach dem Platzverweis notwendige Umstellungen genutzt. Trotz der nun deutlich schlechteren Ausgangssituation sollte aber keineswegs nur das Ergebnis verteidigt werden.
Vielmehr war das Ziel der Eintracht nach wie vor ganz klar auf Punktgewinn ausgerichtet. Dies wurde auch ohne klare Spitze im Spiel sofort wieder deutlich. Die Partie zeigte sich ähnlich wie in der
ersten Halbzeit – konsequente Abwehrreichen und Neutralisation im Mittelfeld. Jedoch war es die Eintracht, die trotz Unterzahl allmählich die Oberhand gewann und auch die eine oder andere
erfolgversprechende Offensivaktion verzeichnen konnte. Eine davon hatte der im Strafraum gut freigespielte Stubbe, der dann aber wegen eines Foulspiels nicht zum Abschluss kam. Den fälligen Strafstoß
verwandelt Pöhl mit etwas Glück – der Gästetorwart hatte noch die Fingerspitzen dran – zum Anschlusstreffer (48.). Jetzt nahm das Spiel Fahrt auf. Die Gäste wurden sichtlich nervöser und beschränkten
sich auf Abwehrarbeit und Konterspiel. So kam die Eintracht noch zu weiteren Offensivaktionen. Zählbares sprang aber nicht dabei heraus, bis sich der Schlussphase der Partie die Ereignisse nochmals
überschlugen. Zunächst konnte der Gast auf Grund einer krassen Fehlentscheidung des sonst weitgehend sicheren Schiedsrichters die Führung ausbauen. Der steil geschickte Riedel schloss aus ganz klarer
Abseitsposition einen Konter zum 1:3 ab (79.). Quasi im Gegenzug nach Wiederanpfiff war dann Patamann über links in den Strafraum eingedrungen und wurde dort von den Beinen geholt. Den fälligen
Strafstoß vollstreckte wiederum Pöhl – diesmal ganz sicher – zum 2:3 (80.). Eine weitere Schlussoffensive konnte leider nicht folgen, denn dem Torpfiff folgte sogleich der Abpfiff.
Fazit: Eine wegen der Entstehung des dritten Treffers der Gäste ganz bittere Niederlage beschert der Eintracht zum Abschluß der Hinrunde damit den 5. Tabellenplatz.
FC Eintracht Schwerin
Lahrs – Schacht (63. Rathke), Rode, Liebig, Pöhl (2), Kraus, Berger (G), Brickwedde (63. Pataman), Stubbe, Schlüter (R), Maas
FC Hansa Rostock II – FC Eintracht Schwerin 8:1
Am vorletzten Hinrundenspieltag der Verbandsliga musste die junge Mannschaft der Eintracht über eine bittere
Auswärtsniederlage quittieren. Gegen die mit Spielern der 1. Vertretung (NOFV- Regionalliga) aufgefüllte Vertretung des FCH setzte es eine deftige 8:1 Niederlage.
Offensichtlich waren die Gastgeber, die sich mit beiden Vertretungen in den jeweiligen Ligen (FCH/ NOFV- Regionalliga/ 5 Niederlagen; FCH II/ Verbandsliga MV/ 2 Niederlagen) zuletzt eher erfolglos
zeigten darauf aus, ein Erfolgserlebnis zu erzwingen. Das zumindest ist den Gastgebern gelungen. Die Partie war durch regelmäßige Treffer der Heimmannschaft praktisch zur Halbzeit entschieden. Doch
obwohl kaum mehr mit einem „Drehen“ des Ergebnisses für die Eintracht zu rechnen war, verdiente sich diese Respekt für eine ordentliche zweite Halbzeit, die trotz des klaren Rückstandes auf Augenhöhe
mit dem Gegner absolviert wurde.
Schon der erste Angriff des FCH brachte die 1:0- Führung (1.). In der Folge verzeichnete zwar die kaum beeindruckte Eintracht einige vielversprechende Offensivaktionen. Zählbares sprang dabei aber
nicht heraus. Anders der FCH, der mit zwei Doppelschlägen das Ergebnis auf 5:0 ausbauen konnte (14./ 15. und 21./ 23.). Hier zeigte sich zum einen die zuletzt sichere Abwehr der Eintracht wiederholt
unsortiert, zum anderen konnte der FCH durch mangelnde Rückwärtsbewegung des Eintracht- Mittelfeldes jeweils in Überzahl agieren und so in drei Fällen auch den „2. Ball“ verwerten. Der sechste
Treffer für den FCH noch vor dem Halbzeitpfiff fiel bei dem klaren Ergebnis dabei kaum mehr ins Gewicht (40.).
In der Halbzeitpause hieß es zum einen Aufbauarbeit leisten und zum anderen für die zweite Halbzeit die erforderliche Ordnung auf dem Platz sicherstellen. Klare Worte und einige Umstellungen sollten
dabei helfen. Doch wie schon in Halbzeit eins führte auch in Halbzeit zwei der erste Angriff der Hanseaten zu einem Gegentreffer. Hier wurde dem Gegner sogar die Gelegenheit gegeben erst den 3. Ball
im Tor unterzubringen (42.). Musste man nach diesem schnellen weiteren Treffer zunächst befürchten, dass sich die Eintracht in ihr Schicksal ergibt, belehrten die Jungs dann alle Zuschauer eines
besseren. Das Spiel gestaltete sich von nun an offen und die Eintracht verzeichnete wie auch weiterhin der Gastgeber eine Anzahl vielversprechender Offensivaktionen. Leider zeigte sich in dieser
Phase der Schiedsrichter nicht ganz auf der Höhe des Geschehens. Ohne dass das Spiel vom FCH oder der Eintracht als nennenswert aggressiv geführt war, zog er insgesamt 5 mal „Gelb“ gegen die
Eintracht bei einer Karte für den FCH. Für Unruhe auf und neben dem Platz sorgten eher einige recht unverständliche Entscheidungen des Schiedsrichters. Der Einsatz der Eintracht wurde schließlich
durch den Ehrentreffer belohnt. Grünert konnte nach schönem Pass von Stubbe den herauseilenden Torwart des FCH mit guter Übersicht überlupfen und auf 7:1 verkürzen (55.). Trotz weiterer Gelegenheiten
konnte eine Resultatsverbesserung in der Folge nicht mehr erreicht werden. Den Schlusspunkt setzte der FCH mit einem Strafstoßtreffer zum 8:1- Endstand. Auch hier war der Schiedsrichterpfiff eher
überflüssig. Rathke hatte im Versuch einen möglichen Schuss zu blocken zwar den Gegenspieler getroffen, den zu blockenden Ball hatte der Hanseat aber gar nicht erreicht, dieser war bereits über die
Grundlinie ins Toraus gerollt. Der Elfmeterpfiff und die gelbe Karte für Rathke passten heute allerdings ins Bild.
Als Fazit bleibt: eine komplett verschlafene erste Halbzeit und eine zweite auf Augenhöhe mit dem Gegner. Auf die Leistung der besseren zweiten Halbzeit gilt es am nächsten Wochenende aufzubauen-
dann geht es zum Abschluss der Hinrunde gegen den ungeschlagenen Ligaprimus aus Neubrandenburg.
FC Eintracht Schwerin
Lahrs – Rathke (G), Schacht, Liebig, Schlüter (G), Leesch, Maas (G), Berger, Grünert (1/ G), Pöhl, Stubbe (G)
SG Einheit Crivitz – FC Eintracht Schwerin 0:5
Im Nachholspiel der 2. Runde des Landespokals M-V brachte es die Eintracht auf einen deutlichen 0:5 Sieg bei der
SG Einheit Crivitz.
Ein deutlicheres Ergebnis kam auf Grund einer leidenschaftlich verteidigenden Heimmannschaft und einer gravierenden Abschlussschwäche der Eintracht nicht zu Stande. Bei konsequenter und
konzentrierter Ausnutzung nur der deutlichsten Chancen hätte hier durchaus ein Ergebnis im zweistelligen Bereich zu Buche stehen können. Allein Maas und Schlüter hatten jeweils klare Chancen zu 4-5
Toren. Weitere klare Gelegenheiten verzeichneten auch Stubbe und Pöhl. Zur Halbzeit der Partie standen allerdings lediglich zwei Treffer von Stubbe nach Vorarbeit von Schlüter und Leesch zu Buche –
zu wenig für die klassenhöhere Eintracht (0:1, 14./ 0:2, 34.).
Die Halbzeit brachte Spielerwechsel –Kliemt kam für Krone und Grünert für Schütt (41.), später kamen noch Lange für Leesch und Böttcher für Pöhl (58.)- aber kaum eine Besserung. Entweder wurde zu
umständlich vor dem gegnerischen Tor agiert oder es haperte einfach am Abschluss. Auch der gut aufgelegte Torhüter der Gäste hatte allerdings guten Anteil am Ergebnis. Die Eintracht konnte zwar noch
drei weitere Treffer durch Rathke (0:3, 50. nach Vorarbeit von Leesch), Pöhl (0:4, 55. /Vorlage Maas) und Maas (0:5, 77./ Vorlage Rathke) nachlegen, wusste aber auch in Halbzeit zwei zumindest im
Angriff nicht zu überzeugen. Die Defensivabteilung der Gäste war in diesem Spiel kaum gefordert.
Ein eher lustloser Auftritt der Eintracht- Jungs, die an diesem Morgen in Gedanken wohl von Anfang an beim Nachmittagsspiel der Männermannschaft (vs. FC Hansa Rostock) waren. Im Viertelfinale des
Pokals wird dann auf der heimischen Paulshöhe der nicht zu unterschätzende Ligakonkurrent von der Insel Rügen ( VfL Bergen/ Rügen) antreten.
FC Eintracht Schwerin
Lahrs – Rathke (1), Schacht, Liebig, Krone (41. Kliemt), Leesch (58. Lange), Maas (1), Schütt (41. Grünert), Schlüter, Pöhl (1/ 58. Böttcher), Stubbe (2)
FC Eintracht Schwerin – PSV Röbel/Müritz 8:1
Mit einem wenig überzeugenden Auftritt gelang der Eintracht ein klarer Sieg gegen den Tabellenletzten der
Liga.
Vielleicht lag es an den fast frostigen Temperaturen, vielleicht waren auch die warnenden Worte des Trainers vor zu viel Passivität nicht bei jedem Spieler durchgedrungen. Jedenfalls benötigte die
Eintracht heute einiges an Zeit um auf die erforderlichen „Touren“ zu kommen. Die Anfangsphase des Spiels gehörte jedenfalls eher den noch punktlosen Gästen. Durch Abstimmungsprobleme in der Abwehr,
Passivität im Mittelfeld und Ungenauigkeiten im Spiel nach vorn machte es sich der FCE zunächst selbst schwer. So dauerte es bis zur 19. Minute, ehe Berger nach guter Vorarbeit von Maas aus extrem
spitzem Winkel das 1:0 erzielen konnte. Jetzt schien der Bann gebrochen, auch weil schon wenige Minuten später Rathke nach Doppelpass mit Kraus und feiner Einzelleistung das 2:0 erzielen konnte (25.
Min.). Aber auch jetzt fand der Gastgeber nicht zu der gewohnten Sicherheit. Vielmehr wurde durch fehlerhafte Zuordnung in der Abwehr bereits zwei Minuten später dem Gast der Anschlusstreffer
ermöglicht (2:1, 27. Min.). Damit ging es ohne nennenswerte weitere Höhepunkte in die Halbzeit.
Die Kabinenansprache war dann fast eine Wiederholung der Ansage vor dem Spiel, diesmal aber etwas lauter und eindringlicher. Auch wurden individuelle Schwächen einiger Spieler deutlich angesprochen.
Dies und ein Wechsel und eine Umstellung im Mittelfeld sollte dem Spiel die gewünschte Richtung geben.
Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit gehörten gleichwohl wieder den Gästen. Hätte man sich schon zur Halbzeit nicht über den Ausgleich beschweren dürfen, so lag dieser auch nach Wiederanpfiff
durchaus in der Luft. Ohne weiteren Gegentreffer griffen dann aber die Halbzeitmaßnahmen. Zunächst setzte der eingewechselte Leesch mit Freistoßflanke Pöhl gut in Szene. Der hatte mit dem 3:1 keine
Mühe (48. Min.). Dann sorgte wiederum Leesch nach Vorlage von Rathke mit sehenswerten Treffer selbst für das 4:1 (54. Min.). Und auch am nächsten Treffer war Leesch als Vorlagengeber beteiligt.
Diesmal legte er Stubbe das 5:1 auf (60. Min.). Der sorgte dann bei nun nachlassender Gegenwehr der Gäste gleich noch für zwei weitere Treffer und brachte es so auf einen lupenreinen Hattrick (6:1,
66. Min./ 7:1, 67. Min.). Aufgelegt hatte hier beide Male Maas, der in Halbzeit zwei nach angeordnetem Positionswechsel für die in Halbzeit eins vermisste Präsenz im Mittelfeld sorgte. Den
Schlusspunkt setzte Maas dann selbst (8:1, 72. Min.). Mit vertauschten Rollen zu den vorherigen zwei Treffern hatte nun Stubbe aufgelegt.
Fazit:
Ein klares Ergebnis nach einem keineswegs überzeugenden Spiel. Die Nachlässigkeiten der ersten Halbzeit darf man sich gegen die kommenden Gegner in der Liga (Hansa II/ 1.Fc Neubrandenburg) nicht
erlauben.
FC Eintracht: Lahrs – Rathke (1), Liebig, Schlüter, Krone (62. Grünert), Maas (G/ 1), Kraus, Berger (1), Schütt (41. Leesch (1)), Pöhl (1), Stubbe (3)
VfL Bergen 94 – FC Eintracht Schwerin 1:3
Trotz großer Personalnot kehrte die Eintracht mit einem verdienten Auswärtssieg von der größten deutschen Insel
zurück. Gegen die kampf- und laufstarke Vertretung des Ligakonkurrenten Vfl Bergen gelang ein 1:3.
Die Anzahl der Störfaktoren vor dem Auswärtsspiel war hoch. Zu den Personalsorgen (Lange, Kliemt, Grünert verletzt, Schacht gesperrt) gesellte sich die extrem lange Anreise, die durch zwei sportliche
Großveranstaltungen in Stralsund und Sellin noch erschwert worden wäre. Aber die Eintracht war gerüstet. Die Anreise erfolgte schon am Abend vor dem Spiel nach Prora (tolle Jugendherberge!), so dass
Spieler, Trainerteam und Begleiter - statt nach dreistündiger Fahrt übermüdet - gut ausgeschlafen nach nur 20-minütiger Anreise in Bergen antreten konnten.
Die Personalnot konnte durch den wichtigen Einsatz des von den A- Junioren geliehenen Rode zumindest gelindert werden. Und auch auf das „Störfeuer“ des Gegners im Vorfeld – erst am Freitag gegen
Mittag kam eine Mail mit dem Hinweis auf eine Platzverlegung von Rasen auf Kunstrasen – konnte organisatorisch reagiert werden. Trotzdem war angesichts der schwer einzuordnenden bisherigen Ergebnisse
des Gegners unklar, wie dieses Auswärtsspiel ablaufen würde
Der Gegner – fast durchgängig mit Spielern des älteren Jahrgangs angetreten - begann erwartet druckvoll, traf jedoch auf eine in der Abwehr gut organisierte Eintracht, die sich auch von der Fallsucht
der Offensivkräfte der Heimmannschaft nicht aus der Ruhe bringen ließ. Zusätzliche Sicherheit brachte in dieser Phase wie auch im gesamten weiteren Spiel die Leistung des sehr gut aufgelegten
Torwarts Lahrs. So blieb die stürmische Anfangsoffensive ohne Zählbares für die Gastgeber. Besser machte es hier die Offensive der Eintracht. Schon einer der ersten eigenen Angriffe brachte nach
schöner Vorarbeit von Stubbe die Führung durch Schütt (0:1, 6.). Der Gastgeber spielte davon unbeeindruckt weiter im Vorwärtsgang – aber auch weiter ohne Erfolg. Den verbuchte dann wieder die
Eintracht für sich, als nach erneuter Vorarbeit von Stubbe diesmal Maas einen nach Freistoß zu kurz abgewehrten Ball konsequent im Tor der Gäste unterbrachte (0:2, 15.).
Das Spiel ging mit hoher Intensität und durchaus einigen weiteren Torrauszenen auf beiden Seiten weiter, mit diesem Ergebnis aber auch in die Halbzeit
Spielverlauf und Auftreten des Gegners bis hierher hatten klar werden lassen, dass die Führung kein Ruhekissen sein durfte. Und genau so gingen beide Teams dann auch die zweite Halbzeit an. Nachdem
die Eintracht im ersten Abschnitt noch überwiegend mit Konterfussball agierte, gab es nun einen offenen Schlagabtausch. Zunächst schien es, als ob sich das Blatt wenden sollte. In der 48. Spielminute
war der vor Ort vereinsbekannte Schiedsrichter nach einem sauberen Strafraum- Tackling von Rathke der Meinung, dass ein Strafstoß dem Spiel neue Würze geben könnte. Doch wie schon beschrieben war
Lahrs im Eintracht Tor heute bestens aufgelegt und hielt den fälligen Elfmeter. Auch seine Hintermannschaft war diesmal wach, spielte mit und verhinderte einen möglichen Anschlusstreffer auch im
Nachschuss.
Und wieder machte es die Eintracht nachfolgend besser. Nach einem über rechts vorgetragenen Angriff fand der durch Pöhl in den Strafraum gebrachte Ball, den zunächst Maas verpasste, einen dankbaren
Abnehmer in dem links durchgelaufenen Leesch. Der hatte keine Mühe den Ball zur 0:3– Führung im Tor unterzubringen.
Und trotzdem war das Spiel nicht gelaufen. Es folgten temporeiche Minuten mit Torraumszenen auf beiden Seiten. Trotz klarster Möglichkeiten verpasste es die Eintracht zwar den Sack endgültig
zuzumachen. Den Gastgebern gelang aber trotz kaum nachlassender Bemühungen nur noch der (allerdings vermeidbare) Anschlusstreffer (1:3, 69.).
FC Eintracht Schwerin: Lahrs – Rathke, Rode (G), Liebig, Schlüter, Berger, Leesch (1, 76. Böttcher), Maas (1/ G), Schütt (1), Pöhl (79. Krone), Stubbe
FC Eintracht Schwerin – FC Förderkader Rene Schneider 6:3
Eine rasante und ereignisreiche Partie gegen den Rostocker Ligarivalen
endete mit einem auch in der Höhe verdienten Sieg der Eintracht. Das Engagement der Rostocker vom Anpfiff weg machte deutlich, dass der Gegner heute klar auf einen oder mehr Punkte aus war. Durch
frühes und konsequentes Angriffspressing des Gegners wurden unsere Jungs anfangs mehr als ihnen recht war in der eigenen Hälfte beschäftigt. Zählbares sprang für den Gast dabei allerdings nicht
heraus. Die Anfangsoffensive endete jäh mit dem Führungstreffer der Eintracht. Pöhl verwandelte einen an Maas verwirkten Freistoß aus 20 m direkt über die Mauer (19.). Den Schockzustand der Rostocker
nutzte die Eintracht gnadenlos aus. Bereits zwei Minuten später erhöhte Eintracht auf 2:0. Pöhl hatte nach tollem Pass von Schütt keine Mühe mit seinem Doppelpack (21.). Und auch der nächste Treffer
ging auf das Eintracht- Konto. Nach Ecke von links konnte der unsichere Gästetorwart den Ball nur kurz und in die Mitte abklatschen. Dort stand Schütt am rechten Fleck und hatte keine Mühe den Ball
zum klaren 3:0 einzuschieben (28.). Leider schlich sich dann ein wenig Inkonsequenz in das Spiel der Eintracht ein, so dass das eigentlich klare Ergebnis durch den unnötigen Anschlusstreffer der
Gäste wieder offener gestaltet wurde (3:1, 36.).
Die Halbzeitpause hatten offensichtlich beide Teams genutzt um klar zu machen, dass in dieser Partie noch nichts entschieden war. Die Gäste drückten vom Anpfiff weg ebenso intensiv auf den Anschluss
wie die Eintracht auf den Ausbau der Führung. Ab der 45. sollten dann einige sehr ereignisreiche Minuten dem weiteren Spielverlauf eine ganz eigene Spannung geben. Der Erfolg stellte sich zunächst
bei unseren Jungs ein. Erst baute Stubbe die Führung zum 4:1 (45.) aus, dann erzielte Brickwedde nach tollem Solo und herrlichem Schuss die klare 5:1 Führung (47.). Schon der auf den Wiederanstoß
folgende Angriff der Gäste zeigte, dass sich das Spiel in einer entscheidenden Phase befand. Schacht konnte den gegnerischen Angreifer im Strafraum nur noch regelwidrig stoppen – Elfmeter für den
Förderkader und eine noch folgenreiche gelbe Karte für Schacht. Erst mit dem Nachschuss, den zu verteidigen unsere Jungs schlicht verschlafen hatten, konnte der Gegner den zunächst von Lahrs toll
parierten Ball zum Anschlusstreffer nutzen (48.). Bei einer immer noch drei Tore Führung eigentlich kein Grund zur Aufregung und doch geriet die Eintracht nun unter Druck. Dies sicher auch wegen der
unmittelbar auf den Strafstoß folgenden Spielszene. Schacht beschwerte sich nach Foul an ihm sehr lautstark beim guten und konsequenten Schiedsrichter Voß (Goldenstädt) und kassierte dafür die zweite
gelbe Karte, hier gleichbedeutend mit Gelb/ Rot (48.). Damit nicht genug fiel auch noch recht schnell ein weiterer Treffer für den Gegner (5:3, 53.). Die Rostocker witterten nun angesichts der
Unterzahl und des verkürzten Rückstandes ihre Chance und erhöhten nochmal das Tempo. Bemerkenswert charakterstark war jedoch die Reaktion der Eintracht auf die Drucksituation. Nicht nur dass den
wütenden Angriffen der Rostocker stand gehalten wurde, gelang bei gleichbleibend beibehaltenem eigenen Druck auf das Gästetor noch ein weiterer Treffer. Stubbe erhöhte mit seinem zweiten Treffer zum
vorentscheidenden 6:3 (73.). Das war dann gleichzeitig der verdiente Endstand der hervorragend aufgelegten Eintracht, die sich das Leben auf dem Platz eigentlich selbst schwerer gemacht hatte als
nötig.
Eintracht Schwerin:
Lahrs- Rathke (G), Schacht (G, G/R), Schlüter, Krone (65. Grünert), Berger, Maas, Schütt (1; 52. Liebig), Brickwedde (1), Pöhl (2), Stubbe (2; G)
FC Anker Wismar - FC Eintracht Schwerin 1:2
Arbeitssieg? Sieg der Moral? In jedem Fall einfach eines ... ein echtes Derby!
In einer intensiv geführten Partie gegen den ewigen Ligakontrahenten Anker Wismar gingen unsere Jungs nach einer bemerkenswerten Leistung als verdiente Sieger vom Platz der Gäste.
Ein Fehlstart war es zwar nicht gerade, der zum 0:1- Halbzeitrückstand führte. Es fehlte einfach in der ersten Halbzeit die in dieser Partei unbedingt erforderliche konsequente Zweikampfführung. Auch wurde das Spiel nicht oft genug über die eigentlich gut postierten Außen nach vorne getragen. Das Spiel der Eintracht fand vertikal nahezu ausschließlich auf Strafraumbreite statt. Gepaart mit konsequentem Abwehrverhalten des Gegners konnte so zu wenig eigene Torgefahr entwickelt werden. Der (zu) häufig mit Pässen in die Mitte gesuchte Stubbe hatte gegen die aggressiv agierenden Innenverteidiger, die oft noch durch einen zusätzlichen Sechser unterstützt wurden, heute einen extrem schweren Stand. Sicher war auch der Heimmannschaft der Versuch ein ansehnliches Angriffsspiel aufzubauen nicht abzusprechen. Eine funktionierende Abwehr um die starke Innenverteidigung Rode/ Schacht hatte aber überwiegend keine große Mühe mit den Angriffen der Heimmannschaft. So kam die Führung der Gäste ebenso überraschend wie unglücklich zu Stande. Ein harmloser Fernschuss wurde
durch Rode unhaltbar für Lahrs abgefälscht (20.).
Mit einer Führung der Gastgeber ging es dann in die zweite Halbzeit. Zunächst hatte es den Anschein, als ob das Spiel trotz taktischer Hinweise und Umstellungen in der Pause einen zur ersten Halbzeit ähnlichen Verlauf nehmen sollte. Dann jedoch begannen die Umstellungen zu greifen und die Eintracht nahm Fahrt in Richtung Auswärtssieg auf.
Ein konsequentes Zweikampfverhalten im Mittelfeld, gepaart mit einem jetzt endlich klar über außen vorgetragenen Angriffsspiel trug Früchte. Nachdem Pöhl über rechts
bis zur Grundlinie durchgebrochen war und sich dort mit guter Finte seines Abwehrspielers entledigt hatte, folgte eine schulmäßige Ablage auf den zentral an der Strafraumgrenze bestens postierten und hier einmal durch die Abwehr des Gegners sträflich allein gelassenen Stubbe. Der hatte dann leichtes Spiel und schob überlegen zum 1:1 ein (53.). Für den verdienten Siegtreffer sorgte dann wenig später einer der auffälligsten Spieler. Für den aus der Innenverteidigung agierenden Rode fühlte sich nach Zweikampfgewinn auf seinem Weg nach vorn niemand so richtig verantwortlich. Er wurde bis fast zum gegnerischen Strafraum nicht angegriffen und zog aus gut 20 Metern dann einfach mal ab. Der Ball schlug unhaltbar für den starken Torwart der Wismarer im unteren rechten Toreck ein – 1:2 (64.)! Besser konnte man so ein Solo nicht abschließen.
Das Spiel war gedreht und trotz folgender wütender aber eher unkontrolliert vorgetragener Angriffsbemühungen der Gastgeber ließen sich unsere Jungs die verdienten Punkte nicht mehr nehmen. Entsprechend groß war nach dem Abpfiff
der in jedem Fall verdiente Jubel.
Eintracht Schwerin
S. Lahrs – A. Rathke (80. M. Kliemt), J. Schacht, V. Rode (1), K. Liebig, P. Berger (G), S. Maas, P. Pöhl (G), T. Leesch (78. H. Krone), M. Schlüter (47. L. Schütt), P. Stubbe (1)
FC Eintracht Schwerin – 1.FC Neubrandenburg II 4:1
Im vierten Punktspiel der Saison gelang gegen die gleichaltrige Vertretung des Ligakonkurrenten aus Neubrandenburg der ebenso klare wie verdiente erste Heimsieg. Die beiden Doppeltorschützen P. Stubbe und P. Pöhl stellten den 4:1 - Erfolg sicher.
Vom Anstoß weg machte die Eintracht heute das Ziel einer Siegpremiere im Heimspiel deutlich. Mit konsequentem und frühzeitigem Pressing wurde der Gast schon in der eigenen Hälfte unter Dauerdruck gesetzt. Bei eigenem Ballbesitz wurde endlich einmal schnell aus allen Mannschaftsteilen nachgerückt und so auch bei Ballverlust die nachfolgende Rückeroberung erleichtert. Auch waren in dieser Partie endlich einmal die in der Vergangenheit zu selten gezeigten Pässe in die Tiefe und durch die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr hindurch häufiger und erfolgreicher zu sehen. Die in dieser Phase gute taktische Disziplin trug auch schnell Früchte. Stubbe erzielte per Doppelschlag in der 2. und 5. Spielminute die schnelle 2:0 – Führung für die Gastgeber. Das ging dann aber vielleicht ein wenig zu schnell, denn statt konsequent und diszipliniert weiter zu agieren, ging nach und nach die taktische Linie ein wenig verloren. So wurde der Gegner schon in Halbzeit 1 unnötig stark gemacht und erzielte fast folgerichtig zwar aus abseitsverdächtiger Position aber wegen vorheriger Chancen durchaus nicht unverdient den Anschlusstreffer (39.). Damit ging es in die Pause.
Die zweite Halbzeit wurde von Beginn an und dem Spielstand entsprechend von beiden Mannschaften konzentriert und engagiert angegangen. Ein Ausgleichstreffer in dieser Phase hätte die anfangs deutlich zu Gunsten der Eintracht laufende Partie wieder völlig offen gestalten können. Andererseits hätte ein Tor der Eintracht in dieser Phase, in der beide Mannschaften klar angriffsorientiert agierten, wohl vorentscheidend sein können. Letztlich waren es unsere Jungs, die heute das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite hatten und den vorentscheidenden Treffer erzielten. P. Pöhl traf in der 49. Minute mit schönem Kopfball. Pascal war es dann auch, der erneut per Kopfball nach Freistoß von T. Leesch den verdienten 4:1 Endstand herstellte (68. ). Alle 4 Assists der Eintracht- Tore gingen dabei heute auf das Konto von T. Leesch, der bei seiner Auswechslung mit verdientem Sonderbeifall begleitet wurde.
FC Eintracht
S. Lahrs – A. Rathke, J. Schacht, V. Rode (69. M. Kliemt) , K. Liebig, L. Schütt, P. Berger, J. Grünert, T. Leesch (75. H. Krone), P. Pöhl (2/ 73. M. Schlüter), P. Stubbe (2)
SG Aufbau Boizenburg – FC Eintracht Schwerin 0:12
Mit dem Schwung des ersten Punktspielsieges beim FC Hansa zwei Tage zuvor gingen die Eintracht- Jungs engagiert und selbstbewusst in die erste Runde des Landespokals und ließen dem Landesligisten aus Boizenburg nicht den Hauch einer Chance.
Das der Torreigen am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, war neben diversen Abschlussschwächen auch dem bis zum Schluss weder in den Abwehr- noch in den eigenen Angriffsbemühungen nicht nachlassenden Gegner geschuldet. Respekt vor der Moral der Boizenburger, die auch in einer klar entschiedenen Partie niemals aufsteckten.
Als erster Torschütze trug sich für die Eintracht bereits mit dem ersten Angriff ausgerechnet der ehemalige Boizenburger Ch. Daum (1.) in die Torschützenliste ein.
Das frühe Tor brachte zwar umgehend Sicherheit und Überlegenheit bei der Eintracht, die den Spielklassenunterschied stets deutlich werden ließ, jedoch dauerte es bis zur 21. Spielminute, ehe nachgelegt werden konnte. Dann folgten allerdings auch gleich drei Treffer in nur drei Minuten (Rathke, 21./ Patamann, 22., 23.). Damit war die Partei praktisch frühzeitig entschieden und Eintracht legte bis zur Halbzeit in regelmäßiger Folge noch weitere Treffer nach. Wiederum Ch. Daum (30., 36.), P. Stubbe (34., 37.) und Patamann (40.+) stellten den klaren Halbzeitstand her. Boizenburg hatte bis dahin lediglich eine Torchance zu verzeichnen. Einen eigentlich wegen der großen Torentfernung ungefährlichen Freistoß konnte der im Herauslaufen ausrutschende
S. Lahrs dann gerade noch über die Latte lenken.
Ein ähnliches Bild in Halbzeit zwei: Eintracht im Vorwärtsgang. Boizenburg wollte jedoch erkennbar das Ergebnis zumindest der Höhe nach begrenzen und ließ in der Verteidigung nicht nach. So konnte die dann auch nicht mehr mit letzter Konsequenz und nachlassender taktischer Disziplin agierende Eintracht trotz klarer Überlegenheit lediglich noch drei weitere Treffer nachlegen (P. Stubbe 60., 68.; G. Krauss 76.). Auch in Halbzeit zwei hatte Boizenburg wieder eine Chance zum Ehrentreffer. Ein Fernschuss fast von der Mittellinie sah den aufgerückten Torwart der Eintracht schon geschlagen, der Ball fand aber dann doch nicht den weg ins Tor sondern lediglich an die Latte. Der Ehrentreffer blieb der Heimmannschaft so doch versagt und Eintracht konnte mit weißer Weste die Heimreise antreten.
FC Eintracht
S. Lahrs – A. Rathke (1), J. Schacht, V. Rode (45. M. Kliemt), M. Werner (45. L. Schütt), G. Krauss (1), P. Berger, Ch. Daum (3/ 55. P. Pöhl), S. Maas, J. Patamann (3/ 55. T. Leesch), P. Stubbe (4)
FC Hansa Rostock (C) - FC Eintracht Schwerin 1:5
Nachdem die Eintracht in den bisherigen Spielen noch sieglos geblieben war, konnte in der Partie gegen die jungen Hanseaten endlich der Bock umgestoßen werden. Die Widrigkeiten des in die Abendstunden eines Wochentages verlegten Auswärtsspiels konnten dabei dadurch wettgemacht werden, dass die Mannschaft nahezu in Bestbesetzung antreten konnte.
Die erste halbe Stunde des Spiels gehörte dabei zwar recht klar unseren Jungs. Jedoch kam die offensichtliche körperliche Überlegenheit nicht in dem erwünschten Maße zur Geltung. Obwohl nach Toren durch Stubbe (11.) und Maas (24.) eine eigentlich beruhigende Führung herausgespielt war, trat auch in der Folge keine Sicherheit ein. Dem Gegner wurde immer mehr Raum gelassen, Zweikämpfe wurden auch in der Balleroberung eher vermieden als gesucht. So kam der Gegner mit schnellen Passfolgen immer besser ins Spiel. Der Anschlusstreffer zum 1:2 - Halbzeitstand fiel zwar eher zufällig nach einer missglückten Abwehr. Jedoch war der Treffer insbesondere in dieser Phase des Spiels keineswegs unverdient.
Die deutliche Halbzeitansprache brachte zwar Besserung, jedoch keine Souveränität ins Eintracht Spiel. So dauerte es bei Überlegenheit der Eintracht bis zur 57. Spielminute ehe Patamann den vorentscheidenden Treffer zum 1:3 erzielen und dann in der 61. Minute gleich noch einen weiteren Treffer zum 1:4 drauflegen konnte. Den Abschluss der ersten siegreichen, jedoch keineswegs überzeugend gestalteten Partie setzte dann noch einmal Stubbe zum 1:5 – Endstand (76.).
FC Eintracht
S. Lahrs –
A. Rathke, J. Schacht, V. Rode, M. Kliemt (52. L. Schütt), G. Krauss (52. P. Pöhl), P. Berger, Ch. Daum (66. T. Leesch), S. Maas (1), J. Patamann (2/ 66. J. Grünert), P. Stubbe (2)
FC Eintracht Schwerin – Greifswalder SV 1:3
Nach dem schon nicht zufriedenstellenden Remis im ersten Punktspiel gab es im zweiten Heimspiel der Saison eine bittere Niederlage.
Das Ergebnis – für sich genommen schon traurig genug – wurde noch überschattet durch die Verletzung von Lucas Lange. Nach einem eher unspektakulären Foulspiel des Greifswalder Abwehrspielers im Zweikampf wurde nach endloser Behandlung durch RTW- Besatzung ein Bruch beider Hände diagnostiziert. Auch diese Ablenkung hat sicher ihren Beitrag zum nüchternen Ergebnis geleistet.
Das Spiel sah die Eintracht zwar durchgängig mit Überlegenheit im Ballbesitz und auch ansehnlichem Spiel. Allein der Zug zum Tor ließ ebenso zu wünschen übrig wie Torchancen. Da von Seiten der Gäste kaum übermäßige Angriffsbemühungen zu verzeichnen waren, war das Halbzeitergebnis nur folgerichtig.
Die zweite Hälfte brachte ein nahezu gleiches Bild. Jedoch waren es hier die Gäste, die nun zumindest durch konsequente Einzelaktionen Erfolge verzeichnen konnten. Begünstigt durch jeweils korrespondierende individuelle Fehler der beteiligten Eintracht- Spieler konnte Greifswald ein beruhigendes 3:0 herausspielen. Der Anschlusstreffer der Eintracht – die zumindest nicht aufsteckte – fiel dann eher zufällig. Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch, dass einige sehr gute Möglichkeiten der Heimmannschaft durch den bestens aufgelegten Gästetorwart zunichte gemacht wurden.
Auch hatten unsere Jungs unmittelbar vor der Pause vermeintlich das Führungstor erzielt – Böttcher traf in zentraler Position nach scharfer Hereingabe von Schlüter die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball ins Tor und leider auch wieder heraus. Während neben den gut postierten Zuschauern auch 22 Spieler von der Eintracht- Führung ausgingen sah es ein Mann anders – der in eine Richtung eher kleinliche
und in die andere Richtung eher großzügige Schiri ließ weiterspielen.
Unter dem Strich bleibt erneut ein unnötiger und schmerzlicher Punktverlust.
FC Eintracht
H. Jaenicke – L. Schütt (66. H. Krone), A. Rathke, J. Schacht/ G, M. Kliemt, J. Grünert (1), P. Berger (41. P. Pöhl), S. Maas, P. Stubbe, L. Lange/ verl. (27. L. Böttcher), M. Schlüter
B-Junioren: FC Eintracht Schwerin - FSV Malchin 0:0
Ein nach dem kurzfristigen Rückzug des Rostocker FC und daraus resultierender Spielfreiheit am 1. Spieltag verspäteter Saisonauftakt gelang den B- Junioren ansehnlich aber nicht ganz zufriedenstellend.
Personell komplett als jüngerer Jahrgang gegen einen durchgängig mit älteren Spielern besetzten Gegner war es die Eintracht, die im eigenen Stadion das Spielgeschehen vom Anpfiff weg bestimmte. Es zeigte sich recht schnell mit welcher Taktik die Gäste versuchen wollten, Punkte aus Schwerin zu entführen. Malchin agierte ausschließlich mit langen Bällen auf die einzige Spitze und verlegte sich fast durchgängig mit allen weiteren Spielern aufs Verteidigen. Nur sporadisch rückten Mittelfeldspieler nach. Dementsprechend eng waren die Räume für die offensiv agierende Eintracht. Das ansehnliche Kombinationsspiel im Mittelfeld wurde dabei auch noch durch den etwas zu lang geratenen Rasen und das offensichtlich sehr stumpfe Spielgerät beeinträchtigt. So konnte vielfach das gewünschte und erforderliche Tempo im Vorwärtsgang nicht optimal aufgenommen werden. Torchancen mussten regelrecht erarbeitet werden.
Die besten ergaben sich dann fast zwangsläufig aus Standard. So waren es Pascal Pöhl (31.) und Paul Stubbe (32.), die mit platzierten Kopfbällen nach Ecken jeweils ihren Meister im Malchiner Torhüter fanden. Unmittelbar im Anschluss an den darauf folgenden dritten Eckball fand dann ein Befreiungsschlag der Malchiner deren Stürmer, der urplötzlich frei vor dem Tor der Eintracht auftauchte, dann jedoch noch gut von Kurt Liebig gestellt und am Abschluss gehindert wurde. In einer wenig später folgenden ähnlichen Situation vergab die Malchiner Spitze kläglich.
In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Tief stehende Malchiner versuchten dem Schweriner Kombinationsspiel mit langen Bällen entgegenzuwirken. Auch in Halbzeit zwei fand wieder ein Ball den Stürmer, der hier nur noch regelwidrig von Jelle Schacht gestoppt werden konnte. Fast eine Notbremse - Gelb war die logische Folge, Rot schaute schon aus der Tasche des Schiedsrichters (64.). Das weiter intensive und in der Schlussphase durchaus nochmal mit einer Temposteigerung vorgetragene Bemühen der Eintracht um einen Treffer blieb immer präsent, brachte aber letztlich keinen Erfolg. Es blieb bei der torlosen Punkteteilung mit der die Gäste trotz der eigenen Chancen deutlich zufriedener sein durften.
FC Eintracht:
H. Jänicke – A. Rathke, J. Schacht/ G (75., H. Krone/ G), K. Liebig, M. Kliemt (64. L. Böttcher) – P. Pöhl, P. Berger, S. Maaß, L. Schütt (41., T. Leesch), M. Schlüter, P. Stubbe
Nicht eingesetzt: L. Lange, J. Grünert, M. Scheel