Eintracht schafft Klassenerhalt

Mit 6 Punkten aus den letzten beiden Spielen haben es die Jungs vom FC Eintracht Schwerin doch noch geschafft. Sie bleiben in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem 5:2-Sieg am vergangenen Wochenende in Torgelow, konnte an diesem Wochenende der MSV Pampow nach tollen Kampf und Einsatz im Derby bezwungen werden. Durch den Sieg rückten die Eintrachtler sogar bis auf Rang 10 vor. Absteiger aus der Verbandsliga ist neben den bereits feststehenden
Teams aus Bützow und vom Schweriner SC die zweite Vertretung vom Torgelower SV, die ihr Spiel mit 5:2 in Grimmen verloren.

Dem FC Eintracht merkte man wie eine Woche zuvor die Entschlossenheit im Abstiegskampf an und so besann sich die Stamer-Truppe nicht darauf, das Unentschieden zu halten und auf die Konkurrenz zu hoffen, sondern war von Anfang an voll im Spiel. Zudem hatten die Pampower wohl nicht ihren Sahne-Tag erwischt und luden die Schweriner mit vielen Ballverlusten im Aufbauspiel zu Chancen ein. Dazu waren die Landeshauptstädter bei Standards gefährlich. Die größte Chance hatte Eberst. Auch Pampow hatte seinen "Riesen" in Halbzeit eins, doch erst scheiterte Schmandt am glänzend aufgelegten Kuhlmann, anschließend konnte Zink den Nachschuss von Brickwedde abwehren. In der 37. Minute dann die bis dato verdiente Führung von Michalski. Der FCE kombinierte sich schön auf die rechte Angriffsseite, wo Möller direkt die Flanke in den Strafraum brachte und Michalski platziert unten links einköpfte. Kurz vor der Pause hatte Hein dann noch die Chance auf das 2:0, doch alleine vor seinem ehemaligen Teamkollegen Losereit schoss er über die Latte.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich ein anderes Bild. Die Pampower drückten dem Spiel nun ihren Stempel auf und waren die wesentlich stärkere Mannschaft. Der FCE wirkte müde und platt und so brannte es einige Male lichterloh im Strafraum der Gastgeber. Schmandt und Thomas hatten die größten Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Zudem war dem FCE das Glück holt und so sprangen zwei selbst abgefälschte Schüsse knapp neben das Tor. In der 72. Minute half dann aber auch das nicht mehr, denn da zappelte der Ball dann im Eintracht-Netz. Ex-FCEler Witkowski war der Torschütze. Eine Ecke auf den kurzen Pfosten wurde von ihm volley verwandelt. Anschließend machte Pampow weiter Druck und war dem 2:1 wesentlich näher als der FCE. Diese besannen sich nun auch mehr darauf das Ergebnis zu halten, bis es in der dritten Minute der Nachspielzeit zur entscheidenden Spielszene kam. Gierahn kam im Strafraum der Gäste zu Fall und der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß und Platzverweis für Gäste-Kapitän Reis. Das erhitzte die Gemüter und so wurde Schiedsrichter Voß, der zuvor schon einige strittige Entscheidungen traf, sogar von einem Fan angegangen. Seine Entscheidung nahm er aber nicht zurück. Den fälligen Elfmeter schoss Looks halb rechts ins Tor. Was dann folgte waren Jubelszenen ohne Ende in gelb-blau.

Mit diesem Klassenerhalt kann der FC Eintracht sein in der nächsten Saison startendes "Projekt" FC Mecklenburg Schwerin aus einer wesentlich besseren Position aus angehen, weshalb dieses Spiel zusätzliche Brisanz hatte. Einmal vor der Sommerpause wird jedoch noch unter dem Namen "FC Eintracht Schwerin" gespielt, denn am nächsten Wochenende ist der FC Hansa Rostock zu Gast. Was der FC Mecklenburg dann nächste Saison zu bieten hat, darauf werden sicherlich alle fußballbegeisterten Schweriner mit Spannung warten.

Torgelower SV Greif II - FC Eintracht Schwerin 2:5

„Fahr ma auswärts. Eintracht ist back“

Der FC Eintracht Schwerin hat den letzten verbliebenden Strohhalm gepackt und ist mit einem 5:2-Sieg über die zweite Vertretung des Regionalligisten Torgelower SV Greif weiter im Rennen um den Klassenerhalt. Am nächsten Wochenende kommt es nun zum alles entscheidenden Showdown gegen den MSV Pampow.

Der FCE begann dabei sehr willensstark, man merkte den Jungs von Coach Ronny Stamer an, dass man sich noch nicht aufgegeben hatte. Folgerichtig konnte Michalski schon in der 13. Minute für die Führung der Gäste sorgen. Nach Flanke von Flemming drückte er den Ball aus kurzer Distanz im Nachschuss über die Linie. Anschließend brachte sich die Eintracht selbst in Schwierigkeiten. Durch einige kapitale Abspielfehler im Aufbauspiel kamen die Torgelower ihrerseits zu sehr gefährlichen Chancen. Vorne suchten die Schweriner immer wieder den entscheidenden Pass, der allerdings nie sein Ziel fand. Kurz vor der Halbzeit musste der FCE dann den bitteren Ausgleich schlucken. Eine Flanke von links fand im agilen Torgelower Stürmer Gajewski seinen Abnehmer.

Zur zweiten Halbzeit nahm Stamer dann zwei Veränderungen an seiner Mannschaft vor: Zink kam für Deters und Richter für Tillack. Hier bewies er ein goldenes Händchen, denn nur 4 Minuten nach Wiederanpfiff stand es auch schon 1:2 aus Torgelower Sicht. Michalski bediente den eingewechselten Richter aus dem Zentrum, welcher nach innen flankte und wo Hein mit dem Kopf vollendete. Noch nicht mal richtig zu Ende gejubelt zappelte das Spielgerät erneut im Netz der Torgelower. Wandt schoss einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar in die Maschen. Doch wer glaubte die Torgelower gaben sich nun auf, der sah sich getäuscht. Nachdem Schütze in der 61. Minute einen Nachschuss noch in letzter Sekunde klären konnte, war es dann 6 Minuten später soweit: Torgelow erzielte den Anschlusstreffer. Ein Schuss aus der zweiten Reihe wurde von Kuhlmann mit einer klasse Tat gegen die Latte gelenkt, im Nachsetzen brachten die Vorpommern den Ball dann aber im Eintracht-Gehäuse unter. Das 4:2 aus Schweriner Sicht war dann besonders sehenswert. Flemming vollbrachte das Kunststück und verwandelte einen Eckball direkt (76.). Die endgültige Entscheidung besorgte dann der ebenfalls eingewechselte Schröter, der nach einem Solo von Michalski mit anschließendem Querpass nur noch einschieben musste (85.).

Mit diesem Sieg hat sich der FC Eintracht ein Finale erkämpft, was „schöner“ nicht sein könnte. Endspiel um den Klassenerhalt im Derby gegen den MSV Pampow. Fußballherz, was willst du mehr?

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Die Luft wird immer dünner

Nach einer guten Leistung und einem mehr als verdienten Punktgewinn in Bentwisch vergeigte der FC Eintracht das direkte Duell gegen Mitkonkurrent Bützow am Pfingstmontag und verlor mit 2:1. Bei nur noch 2 ausstehenden Spielen sieht alles nach Abstieg aus. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Nicht wiederzuerkennen war die Mannschaft des FCE als der Anpfiff gegen den FSV Bentwisch erfolgte. Mannschaftliche Geschlossenheit, positives Coaching, Kampfgeist, Einsatzwille und schöne Kombinationen brachten die Landeshauptstädter von Beginn an mit. Eigenschaften, die in den vorherigen Spielen gefehlt hatten, weshalb die Truppe von Coach Ronny Stamer in den Abstiegskampf getrudelt war. Nach 5 Minuten bot sich so schon die erste Chance für die Gäste. Deters setzte einen Kopfball aus kurzer Entfernung jedoch über das Gehäuse. Weitere Chancen von Möller, Wandt und Rekittke waren ebenfalls gut heraus gespielt, fanden aber ihren Weg ins Tor nicht. Auch ein Kopfball des Bentwischer Stürmers Karg an die Latte brachte die Schweriner nicht aus dem Konzept und so hatten sie durch Schütze noch einmal DIE Gelegenheit kurz vor der Pause. Sein Heber über den Torwart wurde jedoch von einem gegnerischen Verteidiger auf der Linie geklärt.

In der zweiten Halbzeit fehlte den Schwerinern nun ein wenig der Offensivdrang. Bentwisch übernahm die Kontrolle, doch große Chancen konnten diese sich nicht erspielen. So blieb es bei Warnschüssen aus der zweiten Reihe. Durch Konter konnte der FCE allerdings Nadelstiche setzen. So hatten Möller, Schütze und Gierahn die Chancen zum entscheidenden Tor. Die mangelnde Chancenverwertung blieb aber auch an diesem Tag eines der Probleme der Eintracht.

Am Montag hatte man sich nun also vorgenommen an die Leistung aus dem Bentwisch-Spiel anzuknüpfen und so ging man auch wild entschlossen in die Begegnung. Der Start war allerdings alles andere als positiv. Schon nach 9 Minuten ertönte ein Pfiff und es hieß Strafstoß für Bützow. Zink hatte den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren; den anschließenden langen Ball in die Spitze konnte der erfahrene Urgast klasse verarbeiten, so dass Kuhlmann ihn nur noch mit einem Foul stoppen konnte. Grabowski verwandelte sicher unter die Latte. Bei der Eintracht war nun aber eher Aufbruchsstimmung, statt Einbruchsstimmung zu spüren und so wollte man dieses Ergebnis sofort wieder gerade biegen. Es dauerte nicht lange, da zappelte der Ball dann auch schon im Bützower Netz. Looks hatte nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf getroffen. Die Jubelschreie des FCE brandeten jedoch nur kurz auf, denn der Treffer zählte nicht. Deters stand passiv im Abseits. Trotzdem bespielte die Eintracht weiter das Bützower Tor und war vor allem durch Standards brandgefährlich. In der 22. Minute fiel dann auch endlich das 1:1. Eine zu weit geratene Ecke brachte Möller erneut in die Mitte, wo Eberst die „Kugel“ mit einem wuchtigen Kopfball in die Maschen drückte. Anschließend wollte Eintracht das 2:1 und kurz nach dem Möller einen Nachschuss übers Tor setzte, bot sich die Riesengelegenheit für Deters. Er kam nach einem erneuten Freistoß aus dem Halbfeld 2m vor dem Tor völlig frei zum Schuss und vollbrachte das Kunststück diesen Ball noch über die Querlatte zu befördern. Kurz vor der Pause hatten die Schweriner dagegen Glück, dass ein Konter der Gäste nicht mit der wiederholten Führung endete. Dem Bützower Angreifer sprang der Ball zu weit vom Fuß, sodass Schütze und Kuhlmann im Verbund in höchster Not retten konnten.

Nach der Pause bot sich den Zuschauern plötzlich eine komplett andere Eintracht-Truppe. Chancen wurden kaum noch heraus gespielt, es gab viele Fehlpässe, das Coaching untereinander fehlte, niemand wollte den Ball haben – kurzum: Es wurde gespielt wie ein Absteiger. Passend zur Situation fiel dann auch das Gegentor. Nach einer Flanke in der 63. Minute wollte Gierahn den Ball klären, köpfte jedoch für Kuhlmann unerreichbar ins eigene Tor. Das war der Genickschuss für den FCE, denn ein Aufbäumen fehlte nun komplett und man hatte nicht das Gefühl, dass dieses Spiel noch gedreht werden konnte. Zwar hatte Möller nur Sekunden nach dem Gegentreffer noch einmal eine Chance; er traf aber nur das Außennetz. So konnte man beim FC Eintracht schlussendlich sogar froh sein, dass es beim 2:1 für den TSV Bützow blieb, denn die Gastgeber ließen gegen Ende des Spiels zahlreiche Möglichkeiten zur Vorentscheidung ungenutzt.

Die Planungen für die kommende Saison laufen beim FC Eintracht Schwerin natürlich schon auf Hochtouren und derzeit plant man mit der Landesliga. Nichts desto trotz sind die Messen erst gelesen, wenn der Schlusspfiff im letzten Spiel gegen den MSV Pampow ertönt.
So haben Spieler, Trainer und Verantwortliche noch 2 Spiele beziehungsweise 180 Minuten vor der Brust, in denen alle über ihre Grenzen hinaus kämpfen müssen. Kämpfen gegen den Abstieg, kämpfen für den FC Eintracht!

FC Eintracht (18.05.): Kuhlmann – Gierahn, Looks, Deters, Zink – Wandt, Eberst, Möller, Schütze – Flemming (73. Richter), Rekittke

Torfolge: -

FC Eintracht (20.05.): Kuhlmann – Gierahn, Looks, Deters, Zink – Wandt, Eberst, Möller (70. Bernstein), Schütze – Flemming (75. Hein), Rekittke (46. Michalski)

Torfolge: 1:0 Grabowski (10./FE), 1:1 Eberst (22.), 2:1 Gierahn (63./ET)

Eintracht mit einem Punkt aus „Rostocker“ Woche

Ein hartes Programm wartete diese Woche auf die Jungs des FC Eintracht Schwerin. Nachdem man am Herrentag gegen den Rostocker FC antreten musste, warteten die Landeshauptstädter am Samstag auf den Tabellenersten Sievershäger SV. Am Ende sprang mit einem 1:1 und einem 0:2 ein Punkt dabei heraus. Was dieser Punkt wert ist, wird sich bald zeigen.

In beide Spiele startete der FCE sehr schlecht. Während Tom Pohanka am Samstag „noch“ 9 Minuten brauchte um sein Team mit einem Nachsetzer auf die Siegerstraße zu bringen, netzte David Laudan am Feiertag schon nach 6 Minuten zum 1:0 für seinen RFC ein. Ein Schuss aus 35 Metern wurde von Kuhlmann völlig falsch eingeschätzt und senkte sich schließlich über ihn ins Eintracht-Gehäuse. Im Spiel gegen den Rostocker FC zeigte der FCE aber anschließend eine Trotzreaktion. Die Mannschaft wusste, was auf dem Spiel stand und stand dem Gegner nun auf den Füßen. Auch offensiv kam man nach und nach besser ins Spiel. In der 28. Minute konnte Tillack so den verdienten Ausgleich per Kopf nach einer Ecke erzielen. Nach diesem Tor verflachte die Partie etwas und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.
Nach der Halbzeit ergriff die Eintracht jedoch sofort wieder Initiative und wurde nun zunehmend stärker. Kapital konnte man aber nicht daraus schlagen, da einmal mehr die Chancenverwertung mangelhaft war. In den letzten 10 Minuten roch dann auch der RFC nochmal Lunte und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Es blieb aber trotzdem beim 1:1.

Am Samstag entwickelte sich nach dem erneuten schnellen Gegentor ein anderes Spiel. Die Trotzreaktion der Eintracht-Kicker blieb aus und die bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus der Nähe Rostocks bestimmten weiter das Spielgeschehen. Gerade die präzise getretenen Bälle in den Rücken der Abwehr bereiteten der Eintracht dabei immer wieder Probleme. Folgerichtig konnte erneut Pohanka in der 24. Minute das 2:0 erzielen. Der FCE hatte nun Glück, dass sie bis zur Pause nicht noch mehr Gegentreffer kassierten. So rettete Looks beispielsweise auf der Linie.
In der zweiten Hälfte standen die Jungs von Trainer Ronny Stamer dann tiefer und man ließ die Gäste kommen. Dies machte man sehr gut, ließ man kaum noch Chancen zu und schaffte es durch schnelle Konter das ein-oder andere Mal gefährlich vors Sievershäger Gehäuse zu kommen. Jedoch verpassten Schütze, Richter und erneut Schütze mit einem Knaller aus 20 Metern an die Latte den Anschlusstreffer. Sievershagen nahm nun auch 1-2 Gänge heraus und so blieb es beim 0:2.

4 Spiele haben die Eintracht-Jungs nun noch vor sich. Zwei davon am nächsten Wochenende. Die Gegner heißen dann Bentwisch und Bützow. Drei Punkte aus diesen beiden Spielen sind Pflicht, um den Klassenerhalt zu schaffen.

FC Eintracht (09.05.): Kuhlmann-Zink, Moslehner (46.Deters), Looks, Tillack-Wandt, Michalski, Schütze, Richter(71. Schröter)-Flemming(61. Hein), Möller

Torfolge: 0:1 Laudan(6.), 1:1 Tillack (28.)

FC Eintracht (11.05.): Kuhlmann-Zink, Deters, Looks, Tillack (46. Richter)-Gierahn, Michalski, Schütze, Bernstein, Möller-Rekittke(72. Hein)

Torfolge: 0:1 Pohanka (9.), 0:2 Pohanka (24.)

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VFC Anklam - FC Eintracht Schwerin 6:0

Eintracht geht in Anklam unter

Die Erfahrung, dass eine gute Halbzeit gegen das Team der Stunde der Verbandsliga M-V nicht reicht, musste gestern der FC Eintracht Schwerin machen. Noch mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeit gegangen, netzte der VFC dem FCE in Hälfte zwei ein halbes Dutzend ein und sorgte so für betretene Mienen bei allen Schweriner Beteiligten.

Schon die erste Chance im Spiel gehörte den Gästen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld mit anschließender Kopfballverlängerung aufs Tor wurde es sehr, sehr brenzlig vor dem Eintracht-Tor, doch zwei Nachschüsse konnten beide auf der Linie geklärt werden (3.). Auch danach gehörte das Spiel weiter dem VFC Anklam, doch die Eintracht wusste ihr Tor zu verteidigen und ließ zwar kleinere Chancen zu, doch weitere Hochkaräter fehlten den Vorpommern in Hälfte eins. Selbst offensiv in Szene konnten sich die Gäste auf dem ungewohnten Kunstrasen jedoch auch nicht setzen.

Hälfte zwei begann dann, auch wenn das jetzt überraschend klingt, mit der Chance im Spiel für den FCE. Erneut kam ein Freistoß aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, wo Looks am Höchsten stieg und das Leder nur knapp über das Tor setzte. Dann jedoch war Schluss mit lustig. In der 54. Minute konnte Moslehner eine Flanke nicht richtig klären, so dass Weylo aus 25m die Schusschance bekam und sich diese nicht entgehen ließ. Innenpfosten – rein. Nur 5 Minuten später gab es erneut Freistoß für den VFC aus gut und gerne 35 Metern. Hartmann brachte das Leder in den Strafraum, wo Westphal im Tor der Eintracht den Ball unterschätzte und er über ihn in den Winkel einschlug. Weiter ging es in der 70. Minute mit einem Strafstoßtor durch Stöck. Vorher hatte Eberst einen Gegenspieler im Strafraum regelwidrig festgehalten. Das 4:0 nur eine Minute später fiel nach einer tollen Aktion von Gütschow, der den Ball im Strafraum gekonnt annahm und einschob. Man muss jedoch auch erwähnen, dass er dabei kaum gestört hatte. Die Gegenwehr des FCE war nun erst recht gebrochen und so landete erneut ein Freistoß nur 3 Minuten später im Netz der Eintracht. Das 6:0 in der 82. Minute fiel aus einer Ecke der Schweriner heraus. Die geklärte Ecke landete bei Burmeister, der den Ball im eins gegen eins verlor. Beim anschließenden Konter hatte Anklams Staniszewski keine Mühe zum zweiten Mal an diesem Tage einzuschieben. Kurze Zeit später war dann zur Freude aller Beteiligten Schluss.

So hart sich das anhört, aber der FC Eintracht strudelt dem Abstieg entgegen. Die Landesliga liegt keinesfalls mehr in weiter Ferne, was eine Katastrophe für den gesamten Verein darstellen würde. Trotzdem müssen alle weiter an einem Strang ziehen, denn abgerechnet wird zum Schluss. Schon am Donnerstag um 10:00 haben die Eintrachtler die Chance auf ein bisschen Wiedergutmachung. Man empfängt in Görries den Rostocker FC. Also Jungs, tut euch selbst und vor allem dem Verein, deren Namen ihr auf dem Rücken tragt den Gefallen und gewinnt dieses Spiel!

FC Eintracht: Westphal – Deters, Eberst, Looks, Zink – Gierahn, Wandt, Moslehner, Flemming (70. Burmeister), Michalski – Hein (60. Rekittke)

Torfolge: 1:0 Weylo (54.), 2:0 Hartmann (59.), 3:0 Stöck(70./FE), 4:0 Gütschow (71.), 5:0 Staniszewski (74.), 6:0 Staniszewski (82.)

FC Eintracht Schwerin - 1. FC Neubrandenburg II 0:1

Eintracht schenkt Punkte unnötig her

Mit einer unnötigen 0:1-Niederlage endete der Maifeiertag für die Spieler des FC Eintracht Schwerin. Größtes Manko an diesem Mittwoch war dabei die Chancenverwertung. Sowohl in Hälfte eins, als auch in Hälfte zwei gab es für die Landeshauptstädter zahlreiche Hochkaräter, welche allerdings allesamt nicht den Weg ins Tor fanden. Defensiv reichte hingegen eine kleine Unachtsamkeit für die effizienten Gäste aus Neubrandenburg um die 3 Punkte mitzunehmen.

Der FCE begann stark und man merkte der Mannschaft an, die Serie von 3 ungeschlagenen Spielen in Folge weiter ausbauen zu wollen. Die erste Chance resultierte daher schon in der 8. Minute, als der schnelle Schütze über rechts geschickt wurde und den Ball in die Mitte brachte, wo Hein allerdings zu überhastet abschloss und aus 7 Metern das Tor verfehlte. 4 Minuten später dann das gleiche Schema: Ball rechts raus auf Schütze, wessen nicht allzu scharfe Eingabe die Neubrandenburger Defensive so sehr beschäftigte, dass der Ball zweimal mit der Hand berührt wurde. Schiedsrichter Gindler aus Waren war die Aktion jedoch nicht klar genug und er entschied zum Entsetzen der Eintracht-Verantwortlichen nicht auf Elfmeter. Auch die nächsten beiden guten Chancen gehörten der Eintracht. Zuerst trat Tillack einen Freistoß nur knapp über das Gebälk, dann schloss Bernstein eine Minute später zu überhastet ab und auch er beförderte den Ball über das Tor.
Nun folgte die eine spielentscheidende Minute für die Gäste. Ein Ball aus dem Zentrum wurde auf Neubrandenburgs rechte Angriffsseite gespielt, wo deren Angreifer einen Hammer raus ließ. Zuerst knallte sein Schuss an die Latte, von dort an den Pfosten und von dort schließlich zu einem Eintracht-Verteidiger, der den Ball klären konnte. Doch die Szene war noch nicht zu Ende. Kaum geklärt, kam der lange Ball der Neubrandenburger auf ihre einzige echte Spitze Köller, welcher den Ball gekonnt mit der Brust annahm und anschließend im unteren linken Toreck verwandelte (23. Spielminute). Von diesem Schock erholte sich die Eintracht bis zur Halbzeit nicht mehr.

Zwei Auswechslungen in der Halbzeit brachten dem FCE dann nochmal neuen Schwung und so gestaltete sich ein Spiel, wie in den ersten 20 Minuten dieser Partie. Anders gesagt: Feldvorteile, aber mangelnde Chancenverwertung für den FC Eintracht. Die größten Chancen hatte dabei zweimal Wandt, der zuerst mit einem Schuss nur den Pfosten traf (69.) und später mit einem Kopfball aus zwei Metern am Torwart scheiterte. Auch für die Neubrandenburger öffneten sich natürlich durch das Aufrücken der Eintracht Räume. Allerdings konnte man diese auf Seiten der „Blau-Weißen“ nicht nutzen und so blieb es beim unglücklichen 0:1 aus Sicht der Eintracht.

Mit dem VFC Anklam muss der FCE nun zum Team der Stunde in der Verbandsliga M-V. Dreimal in Folge gewannen die Vorpommern nun schon mit 5 erzielten Toren. Dennoch wird der Druck auf unseren FC Eintracht, der weiterhin auf Platz 13 steht immer größer und so ist jeder Punkt immens wichtig. Niemand hätte also etwas dagegen, wenn es derer drei am Samstag in Anklam werden.

FC Eintracht: Kuhlmann – Gierahn, Eberst, Looks, Tillack – Wandt, Michalski, Schütze (46. Flemming), Bernstein (75. Moslehner), Möller – Hein (46. Richter)

Torfolge: 0:1 Köller (23.)

FC Eintracht Schwerin - FSV Malchin 1:0

Eintracht gewinnt und rutscht trotzdem einen Tabellenplatz ab

Am 24. Spieltag gelang dem FC Eintracht Schwerin endlich ein ganz wichtiger „3er“ im Abstiegskampf. Zu Hause auf dem Rasenplatz in Görries konnte man den derzeitigen Tabellenfünften aus Malchin knapp aber verdient mit 1:0 in die Schranken weisen. Trotzdem rutschten die Jungs um Torschütze Hein einen Platz in der Tabelle ab, da auch der punktgleiche Mitkonkurrent Stralsund mit 4:0 gewann und nun ein besseres Torverhältnis aufweist.

Von Anfang an waren die Schweriner besser im Spiel als ihre Gegner. Jedoch mangelte es an Torchancen, da die langen Bälle auf die Außen oft zu ungenau waren und das Ziel verfehlten. Hinten konnte dafür auf die starken Leistungen der vergangenen Spieltage aufgebaut werden und so wurde kaum etwas zugelassen. Die einzige gefährliche Aktion der Malchiner ergab sich daher auch aus einem Fernschuss aus 30m durch ihren Kapitän. Sein Schuss senkte sich gefährlich und kam nur knapp neben dem Pfosten wieder herunter. Die Riesenchance für die Eintracht in Durchgang eins hatte dagegen Möller in der 19. Minute. Er schnappte sich das Leder weit in der eigenen Hälfte und marschierte mit dem Ball an der Linie an Freund und Feind vorbei, bis er plötzlich allein vor Torwart Wegener stand. Dort versagten ihm jedoch die Nerven und so blieb es beim 0:0.

Auch die zweite Hälfte war nicht von vielen Höhepunkten gespickt, doch trotzdem stand sie im Zeichen der „Blau-Gelben“. Durch einen Fehler eines Malchiner Abwehrspielers im Aufbauspiel konnte der FCE sogar mit 1:0 in Führung gehen und das Spiel letztendlich gewinnen. Hein klaute diesem in der 50. Minute den Ball und hatte anschließend keine Mühe das Runde aus 10m ins Eckige zu befördern. Im späteren Spielverlauf hatten auch Michalski durch einen Fernschuss und Eberst nach einem Kopfball noch Einschussmöglichkeiten, allerdings konnten sie nicht für die Vorentscheidung sorgen. Jedoch kam auch von Malchin nichts mehr und so reichte dieses eine Tor der Eintracht zu einem wichtigen Dreier.

Für die Landeshauptstädter geht es nun mit einem harten Programm weiter. Die ausgefallenen Spiele des diesjährigen harten und vor allem langen Winters müssen nachgeholt werden und so empfangen die Stamer-Schützlinge schon am Mittwoch die zweite Vertretung des 1. FC Neubrandenburg auf dem Sportkomplex in Görries um 14:00 Uhr, ehe man am Wochenende auswärts nach Anklam reist.

FC Eintracht:
Kuhlmann – Gierahn, Eberst, Looks, Tillack – Wandt, Michalski, Richter (90. Moslehner), Bernstein (84. Deters), Möller – Hein (71. Rekittke)

Torfolge:
1:0 Hein (50.)

FC Schönberg 95 - FC Eintracht Schwerin 1:1

FC Eintracht mit Punktgewinn beim Tabellendritten

Der abstiegsbedrohte FC Eintracht Schwerin hat mit einem 1:1 beim FC Schönberg 95 einen unerwarteten Punkt im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde der FC Eintracht dabei immer besser und bot den Zuschauern einen richtigen Fight. Matchwinner für den FCE war Möller mit seinem Tor in der 72. Minute.

Die Eintracht aus der Landeshauptstadt kam schwer ins Spiel. Vor allem über die rechte Seite wirkte man nicht richtig sattelfest. Schönberg war die spielbestimmende Mannschaft; größere Torchancen der Maurine-Kicker ließ man jedoch nicht zu. Gerade als Eintracht aber auch immer mehr am Geschehen teilnahm, erspielte sich Schönberg den 100%-igen. Nach Balleroberung im Strafraum der Gäste, wurde Tom Körner freigespielt, der nur noch Kuhlmann vor sich hatte. Dieser bestätigte aber seine zuletzt starke Form mit einer grandiosen Fußabwehr. Trotzdem ließ sich der FCE nicht schocken und kam weiterhin immer besser ins Spiel. Nennenswerte Torchancen fehlten jedoch. Das 1:0 für die Gastgeber fiel dann nach einer Mehrzahl von Ecken hintereinander. Die insgesamt 3. Ecke konnte Pajonk dann freistehend am 5er einnicken. Auch das Reklamieren einiger Eintracht-Spieler auf „Hand“ half da nichts mehr. Doch auch nach diesem Gegentreffer steckte der FCE nicht auf und kam kurz vor der Halbzeit nochmal zu einer gefährlichen Kopfballchance von Michalski nach einem Freistoß. Schönbergs Keeper hielt jedoch sensationell.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Die Zuschauer bekamen nun ein Spiel zweier Mannschaften zu sehen, die beide um die Punkte kämpften, wobei Schönberg leichte spielerische Vorteile hatte. Nach guten Chancen auf beiden Seiten (Pajonk auf Seiten der Schönberger, Möller beim FCE) war es diesem in der 72. Minute vorbehalten, nach toller Vorarbeit das auf Seiten der „Blau-Gelben“ viel umjubelte 1:1 zu erzielen. Er schoss den Ball dabei mit dem Außenrist am Torwart vorbei ins lange Eck. Die Marschrouten beider Mannschaften für die verbleibende Spielzeit waren nun klar. Die Maurine-Kicker wollten die 3 Punkte, Eintracht den Einen verteidigen. Dies schafften sie auch bis zur 90. Minute, als ein Kopfball von Pajonk nochmal allen den Atem raubte. Zum Glück für die Eintrachtler traf er aber nur die Latte.

Dann war Schluss und beim FCE war die Erleichterung groß. Durch diesen Punktgewinn konnte man sich einen Rang nach vorne arbeiten. Dieser unerwartete Punkt ist zwar schön, wichtiger sind jedoch Zähler gegen direkte Konkurrenten. Weiter geht es deshalb schon am kommenden Wochenende zu Hause gegen die zuletzt formstarken Malchiner.

FC Eintracht Schwerin: Edgaras Kuhlmann, Henning Tillack, Ferdinand Zink, Christian Möller (73. Björn Gierahn), Steven Flemming (70. Jens Richter), Thomas Bernstein, Michael Hein (82. Jan Deters), Hannes Wandt, Felix Michalski, Kevin Looks, Mark Eberst

Tore: 1:0 Marco Pajonk (39.), 1:1 Christian Möller (71.)

FC Eintracht Schwerin - FC Pommern Stralsund 0:0

Eintracht bekommt das Runde nicht ins Eckige

Mit einem 0:0-Unentschieden trennten sich am Samstagnachmittag der FC Eintracht Schwerin und der FC Pommern Stralsund voneinander. Dieses Ergebnis hilft keiner der beiden Mannschaften weiter. Auch der FCE tritt damit weiter auf der Stelle. Dort hofft man nun nächste Woche beim FC Schönberg 95 für eine Überraschung sorgen zu können.

Das Spiel gegen Stralsund hingegen gestaltete sich in der ersten Hälfte recht ausgeglichen. Es gab kaum nennenswerte Aktionen. Die erste größere Chance gehörte jedoch den Gästen. In der 27. Minute tauchte deren Stürmer nach einem Doppelpass alleine vor Torwart Kuhlmann auf, schloss allerdings zu überhastet ab und traf so nur das Außennetz. Auch zwei weitere gefährliche Aktionen durch Standards kurz vor der Pause gehörten den Gästen. Jedoch ging der Ball knapp am Tor vorbei beziehungsweise landete er ins Kuhlmanns Armen.

Nach der Pause übernahm dann die Eintracht das Heft des Handelns. Zwar kamen auch die Stralsunder ab und zu vor das Tor des Gastgebers, allerdings waren die Aktionen der Gäste nicht zwingend genug und die Schweriner Abwehr zeigte sich stabil. Ihrerseits hatten die Landeshauptstädter dafür Chancen, die das Spiel entscheiden hätten müssen. Die größte davon in der 55. Spielminute als Hein sich über rechts klasse durchsetzen und mit einer flachen, scharfen Hereingabe den mitgelaufenen Möller finden konnte. Dieser brachte es jedoch nicht fertig den Ball aus 3 Metern am Torwart vorbeizubringen. In der 64. Minute wurde Hein dann ausgewechselt und durch Tillack ersetzt, der zusätzlichen Schwung in das Spiel der Blau-Gelben brachte. Dies war bereits die 2. Auswechslung der Eintrachtler im Spiel. Schütze musste auf Grund einer Gelb-Rot-Gefährdung schon in der 41. Minute den Platz verlassen.
In der 76. Minute dann der nächste Aufreger: Nach einem Pressschlag 30 m vor dem Tor, an dem Michalski beteiligt war, nahm der Ball eine sehr ungewöhnliche Flugbahn und fand sein Ziel zur Überraschung aller letztendlich am Außenpfosten des Gästetores. Eine letzte Chance zur Führung bot sich dem FCE dann nochmal in der 90. Minute als der eingewechselte Richter einen schönen Pass auf Michalski spielte, welcher allerdings genau wie zuvor Möller allein vorm Torwart stehend scheiterte.

Dieses Unentschieden dürfte sich beim FC Eintracht eher nach 2 verlorenen Punkten anfühlen, scheiterte man eigentlich nur an der eigenen Chancenverwertung. Trotzdem geht es immer weiter und so muss man vor allem defensiv auf diese Leistung aufbauen, um am nächsten Wochenende gegen den FC Schönberg mehr als nur einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Aufstellung: Kuhlmann - Schütze (41. Zink),Eberst,Looks,Burmeister - Rekittke,Wandt,Moslehner (76.Richter),Möller - Hein (64.Tillack),Michalski

Torfolge: -

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Grimmener SV - FC Eintracht Schwerin 1:0

Eintracht verliert auch in Grimmen

Der FC Eintracht ist nach langer witterungsbedingter Pause schlecht in die verbleibenden 11 Spiele gestartet. Durch eine unnötige 1:0-Niederlage beim direkten Mitkonkurrenten Grimmener SV rutschen die „Blau-Gelben“ immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Nun warten sehr harte Wochen auf den Schweriner Verbandsligisten.

Dabei fanden die Landeshauptstädter auf einem sehr kleinen Kunstrasen besser in Spiel. Durch lange, hohe Bälle und das sofortige Nachrücken der gesamten Mannschaft konnte man Grimmen in deren Hälfte halten und beschäftigen. Die erste Hundertprozentige hatte dann Michalski, als er einen zu kurz geratenen Rückpass vom Grimmener Innenverteidiger zum Torwart erahnte und alleine auf diesen zu lief. Aus spitzem Winkel scheiterte er jedoch. (7.) Die nächste große Chance ergab sich für Winterneuzugang Eberst in der 18. Minute nach einer Ecke. Sein Kopfball ging jedoch knapp rüber. Mit zunehmender Spieldauer nahmen auch die Grimmener immer mehr am Spiel teil und konnten in der 30. Minute ihre erste ganz große Chance verbuchen. Torwart Kuhlmann hielt einen Schuss aus elf Metern jedoch glänzend. Kurz vor der Pause hatte der FCE dann nochmal einen „Riesen“ zur Führung durch Richter. Nach schönem Anspiel von Michalski ließ er seinen Gegenspieler einfach stehen, schoss aber allein vorm Torhüter stehend ans Außennetz (42.).

Die zweite Halbzeit begann ziemlich ereignisarm, ab der 60. Minute wurde Grimmen dann jedoch stärker. Der erste richtige Aufreger in Durchgang zwei kam deshalb auch durch den Gastgeber. Ein Freistoß aus 20 Metern fand sein Ziel an der Unterkante der Latte und sprang von dort an den Rücken von Torwart Kuhlmann. Bevor er jedoch zur Führung über die Linie rollte, konnte Moslehner zur Ecke klären (65.). Zehn Minuten später dann erneut Gefahr der Grimmener durch einen Standard. Nach einer Ecke mit anschließendem Kopfball aus 4m Entfernung benötigte es einer Glanztat von Kuhlmann, die das Unentschieden bis dato sicherte. In der 82. Spielminute war es dann jedoch soweit. Die Gastgeber konnten sich auf ihrer rechten Seite bis zur Grundlinie durchsetzen und legten von dort zurück auf ihren Spieler Rambow, welcher aus dem Rücken der Abwehr kommend zum späten, aber umjubelten 1:0 einschieben konnte. Die anschließenden Bemühungen der Eintracht halfen nichts und so verließen die Stamer Schützlinge erneut ohne Zählbares den Platz.

Die nächste Chance hat der FCE am kommenden Samstag zu Hause gegen den FC Pommern Stralsund. Es wird erneut ein richtungsweisendes Spiel gegen einen Mitkonkurrenten. Am besten machen es die Männer dann wie die A-Junioren an diesem Wochenende. Sie bezwangen die Stralsunder mit 4:1.

Aufstellung: Kuhlmann - Schütze, Eberst, Looks, Burmeister – Richter (77.Zink), Wandt, Moslehner, Flemming (68.Radloff), Bernstein - Michalski (77.Rekittke)

Torfolge: 1:0 Rambow (82.)

FC Eintracht Schwerin - Greifswalder SV 04 0:3

FC Eintracht mit klassischem Fehlstart

Der FC Eintracht Schwerin hat seinen Rückrundenauftakt am Samstag vergeigt. Mit 0:3 verloren die Mannen von Trainer Ronny Stamer gegen den direkten Konkurrenten aus Greifswald und blieben dabei auf einem schwer bespielbaren Rasenplatz in Lankow über die kompletten 90 Minuten blass.

Nach einer ereignisarmen Anfangsviertelstunde war es ein Freistoß aus dem linken Halbfeld, der die Gäste in Führung brachte. Ein Kopfball aufs Tor wurde dabei unglücklich von Neuzugang Mark Eberst mit der Brust ins eigene Gehäuse abgefälscht. Auch auf die nächste nennenswerte Aktion mussten die 84 Zuschauer in Lankow lange warten. Erst in der 35. Minute war es erneut Greifswald, die sich auf rechts durchsetzen konnten und mit einer punktgenauen Flanke den Kopf ihres Stürmers fanden. Diesen Ball konnte Eric Rohde in seinem ersten Pflichtspiel für den FCE aber spektakulär entschärfen. In der 40. Minute dann die einzige Chance des Tages für den FCE. Flemming setzte sich auf der linken Seite durch, passte flach in den 5er, von wo aus Michalski den Ball aus der Drehung direkt aufs Tor bringen konnte. Der Gästetorhüter war aber zur Stelle und konnte den Ball abwehren.

Mit einem 0:1-Rückstand ging es für die Eintracht-Kicker somit in die Pause. Die Vorsätze, die man sich in dieser Pause für Hälfte zwei nahm, wurden zwei Minuten nach Wiederanpfiff jedoch über den Haufen geworfen. Erneut war es ein Standard, der zum Treffer für die GSVler führte. Auf Grund Eintrachts schwachem Offensivspiel war dies gleichzeitig die Entscheidung. Zu allem Überfluss konnte Greifswald in der 86. Minute dann auch noch auf 3:0 erhöhen. Nach einem blitzsauberen Konter brauchte Tom Fraus den Ball nur noch über die Linie drücken.

Nach einer tollen Vorbereitung ist der FCE somit auf dem harten Boden der Verbandsliga gelandet. Man hat nun zwei Wochen Zeit um das Spiel aufzuarbeiten und muss dann gegen die zweite Vertretung des 1. FC Neubrandenburg die richtige Antwort geben.

Aufstellung FCE: Rohde - Gierahn, Eberst, Looks, Tillack - Wandt (57. Rekittke), Richter, Moslehner, Flemming - Sabas - Michalski (81. Hein)

Torfolge: 0:1 Gorgas (15.), 0:2 Glandt (47.), 0:3 Fraus (86.)

FC Eintracht Schwerin - Torgelower SV Greif II 2:1

Eintracht mit wichtigem „Dreier“ vor der Winterpause

Am Samstag bestritt der FCE sein letztes Hinrundenspiel gegen die zweite Vertretung des Torgelower SV Greif. Dabei konnten die Landeshauptstädter den bis dato Tabellenfünften ohne Punkte wieder nach Hause schicken. Auf einem durch den Schnee schwer bespielbaren Boden trafen die beiden ehemaligen Wismarer Hein und Moslehner für die Schweriner.

Von Anfang an war bei der Eintracht zu spüren, dass die Serie von 6 sieglosen Spielen gebrochen werden sollte. Dass am Ende nicht die technisch bessere Mannschaft, sondern die mit dem größeren Willen als Sieger den Platz verlassen würde, schien schon vor Spielbeginn klar. Grund dafür war die Schneeschicht, die sich über Nacht auf dem Platz angesammelt hatte. Kurzpassspiel und temporeiche Dribblings konnten die Zuschauer in Görries somit nicht erwarten. So fanden sich auch beide Mannschaften damit ab, die Bälle hoch und weit nach vorne zu schlagen und dann auf den Fehler eines gegnerischen Innenverteidigers zu warten. Dies gelang dem FCE von Spielbeginn an besser; zudem hatte man mit dem agilen Schröter im Sturm einen schnellen und wendigen Spieler, der mit dem Schnee bestens zu Recht kam und die Torgelower Abwehrreihe gerade in der 1. Halbzeit das ein oder andere Mal aufwühlte. So auch in der 18. Spielminute, als er im Strafraum 3 Gegenspieler auf sich zog und dann gekonnt zu Hein durchsteckte, welcher passend zu den Temperaturen eiskalt zum 1:0 einschob.
Der Ausgleich für die Gäste fiel dann im Anschluss an eine Ecke, welche die Eintrachtler nicht konsequent genug klärten. So drang ein Torgelower Angreifer über rechts in den Strafraum ein und wurde von Looks gelegt, der einen Schritt zu spät kam. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Torgelower Mannschaftskapitän Thiel sicher ins untere linke Eck. Doch auch danach steckte die Eintracht nicht auf und war über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. Trotzdem ging es mit 1:1 in die Kabine.

Auch in Hälfte zwei hatte der FCE mehr Spielanteile und der Ball rollte mit zunehmender Spieldauer immer besser auf dem Untergrund, auf dem man nun immer mehr Grün entdecken konnte. In der 75. Minute war es dann soweit. Nach Ecke des eingewechselten Radloff verlängerte Looks per Kopf und Moslehner musste nur noch den Fuß hinhalten. Das war dann auch gelichzeitig das Endergebnis, denn weitere Hochkaräter konnte der FCE leider nicht im Torgelower Gehäuse unterbringen.

Fazit: Ein wichtiger „Dreier“ zur richtigen Zeit! So lässt sich die Rückrunde schon etwas entspannter angehen, auch wenn man sich natürlich noch keinesfalls befreit hat. Doch 11. hört sich nun mal besser an als 14. und so war auch die anschließende Weihnachtsfeier durch gute Laune geprägt, während die enttäuschten Blicke der letzten Wochen verschwunden waren.

FCE: Kuhlmann – Zink, Moslehner, Looks, Deters – Möller (73. Radloff), Richter, Wandt, Dahl – Schröter (87. Michalski), Hein (55. Rekittke)

Torfolge: 1:0 Hein (18.), 1:1 Thiel (31./FE), 2:1 Moslehner (75.)

Schweriner SC - FC Eintracht Schwerin 1:1

Eintracht kommt nicht in Tritt

Auch aus dem erhofften Sieg im Stadtderby gegen den Tabellenletzten Schweriner SC wurde nichts. In der 90. Minute beendete Breß die Träume der Eintrachtler auf einen „Dreier“, die damit seit 6 Spielen sieglos sind und weiter auf dem vakantem 13. Platz rangieren.

Dass die Eintracht-Kicker sich etwas vorgenommen hatten und zeigen wollten, wer der Bessere in der Landeshauptstadt ist, konnte man gleich zu Beginn sehen. Das Spiel wurde an sich gerissen, der Ball laufen gelassen, schon im Spielaufbau wurde der Stadtrivale unter Druck gesetzt und auch hinten stand man sicher. Man kombinierte sich bis zum Strafraum, jedoch fehlte der entscheidende Pass.

In der 16. Minute nutzte Jens Richter jedoch eine Unachtsamkeit eines gegnerischen Innenverteidigers aus und nahm diesem den Ball vom Fuß. Im Straffraum konnte er dann nur noch durch ein Foul gestoppt werden und es gab folgerichtig Elfmeter. Diesen verwandelte Kapitän Looks sicher. Danach kippte das Spiel aber aus unerklärlichen Gründen. Plötzlich gewann der SSC immer mehr an Spielanteilen und die Eintracht beschränkte sich auf Ergebnisverwaltung und Kontern. Dadurch entstanden gute Chancen für den SSC durch Tillack oder Shtanchaev. Auch der FCE hätte sich weitere gute Möglichkeiten erspielen können, denn durch das Aufrücken verbunden mit einem schlechten Umkehrspiel des SSC boten sich immer wieder große Räume zum Kontern. Was aus diesen Möglichkeiten gemacht wurde war jedoch gruselig und nicht verbandsligatauglich.

Trotzdem ging es mit einem 0:1 in die Pause.

In der kompletten zweiten Halbzeit verlief das Spiel dann genau so wie die erste aufgehört hatte: Mehr Spielanteile für den Schweriner SC, Räume zum Kontern für den FCE und keine großen Tormöglichkeiten für beide Seiten. Das Spiel wurde zudem auch immer unansehnlicher, sodass der Ball fast öfter in der Luft war, als dass er sich auf dem Rasen befand. Und so lief das Spiel so vor sich hin und beim FCE fand man sich nach und nach damit ab, dass es nur noch zählte das „dreckige“ 1:0 nach Hause zu bringen. Patrick Breß hatte jedoch etwas dagegen. In der allerletzten Spielszene kam der Ball nach einem Freistoß in einem Getümmel zu ihm. Er behielt allerdings die Übersicht und schoss das Runde aus der Drehung mit links ins Eckige. Direkt danach war Schluss.

Fazit: Am Ende kann sich – wie es im Sport so ist – nun mal nur eine Mannschaft freuen. Leider ist dies momentan nicht die des FC Eintracht, denn für die Jungs, die am Wochenende in Rot spielten, ist dieser eine Punkt zu wenig. Unsere Männer treten derzeit auf der Stelle; ein Schritt nach vorne fehlt. Dieser muss nun am nächsten Wochenende in Görries gegen die zweite Vertretung des Torgelower SV Greif folgen. Danach hat man erst einmal Auszeit und kann sich auf eine hoffentlich positivere Rückrunde freuen. Doch eines wäre auch falsch: Schon jetzt den Kopf hängen zu lassen!

FCE: Kuhlmann – Deters, Looks, Moslehner, Zink – Wandt, Kanter (72. Hein), Möller (59. Bernstein), Richter, Dahl – Michalski

Torfolge: 0:1 Looks (16.), 1:1 Breß (90.)

FC Eintracht Schwerin - FSV Bentwisch 0:5

Ein Spiel zum Vergessen

An diesem Samstagnachmittag empfing der FC Eintracht Schwerin den Tabellendritten FSV Bentwisch. Mit viel Zuversicht auf Grund des letzten Spieles gegen den Sievershäger SV ging man aus Eintracht Sicht in das Spiel. Man hatte sich fest vorgenommen alle 3 Punkte in der Landeshauptstadt zu behalten. Gesagt – Vertan! Mit 0 zu 5 gingen die Blau-Gelben in diesem Spiel regelrecht unter und finden sich nun auf dem vakanten Tabellenplatz 13 wieder.

Schon der Beginn des Spiels wurde von unseren Schwerinern Kickern komplett verschlafen und so stand es in der 20. Minute bereits 0:2. Beim ersten Gegentreffer verlor man ein Kopfballduell nach eigenem Abstoß und auch der zweite Ball gehörte den Rostockern, welche das Spielgerät sofort nach außen spielten. Kapitän Looks musste dadurch, dass Linksverteidiger Burmeister zu weit aufgerückt war nun an dessen Stelle nach außen rücken. So wurde die Mitte frei und der Bentwischer Spieler konnte mit einem genauen Pass seinen Stürmer Enrico Karg dort finden. Der stand nun allein vor Kuhlmann und brauchte nur noch einschieben. Beim 2:0 sah nun Kuhlmann alles andere als gut aus. Einen langen Ball nahm er völlig unnötig vor dem 16er mit dem Fuß an und wollte weiter zu Looks spielen. Dieser Pass misslang ihm jedoch komplett und so kam dieser beim Bentwischer Angreifer Philipp Scheller an, der die Kugel aus 30 m ins leere Tor beförderte. Danach war jedoch ein Aufbäumen beim FCE zusehen und man erarbeitete sich gleich mehrere richtig gute Chancen. 3-mal Richter (30., 31., 40.) sowie 1-mal Hein (42.) ließen ihre Chancen jedoch allesamt ungenutzt und so ging es mit einem 0:2 in die Kabine.

Nach der Pause hatte sich Eintracht zwar immer noch nicht aufgegeben, große Chancen waren jedoch Mangelware und das Spiel fand eher im Mittelfeld statt. In der 65. Minute kam dann jedoch, was kommen musste: Nach einem langen Ball geriet Kevin Looks in ein Laufduell mit einem Bentwischer Stürmer. Knapp vor diesem konnte Looks den Ball noch zu Kuhlmann spitzeln, welcher den Ball hoch und weit klären wollte. Erneut erwischte er den Ball aber nicht richtig und so landete dieser wieder beim Bentwischer mit der Nummer 22 – Philipp Scheller, welcher ohne Mühe vollendete: Ein gebrauchter Tag für Torwart Kuhlmann im Schweriner Gehäuse. Das war natürlich die Entscheidung. In der 81. und in der 86. Minute fielen dann zu allem Überfluss auch noch die Tore vier und fünf für Bentwisch, wobei das fünfte aus einem groben Fehlpass von Innenverteidiger Moslehner resultierte.

Abschließend kann man dieses Spiel nur unter der Überschrift “Ein Spiel zum Vergessen“ betiteln. Dies war die schlechteste Saisonleistung des FCE bisher, wobei das Spiel erneut eine andere Wendung hätte nehmen können, wäre da nicht die ewige Chancenverwertung in Hälfte eins und die kapitalen Einzelfehler, die allein zu 3 Gegentoren geführt haben. Aus irgendeinem Grund reicht es aber zurzeit nicht für den FCE etwas Zählbares mitzunehmen und dieser muss nun mannschaftsintern schnellstmöglich gefunden werden. Denn durch das Abrutschen auf den 13. Tabellenplatz und die Konstellation in der Oberliga sind 6 Punkte aus den letzten beiden Spielen der Hinrunde nun Pflicht geworden! Wir sehen die Eintracht schon am nächsten Wochenende in Lankow zum Derby gegen den SSC wieder. Diesmal mit einem hoffentlich veränderten Gesicht.

FCE: Kuhlmann – Bruhn, Moslehner, Looks, Burmeister (25. Deters) – Zink (46. Kanter), Wandt, Gierahn, Richter, Hein – Rekittke (65. Michalski)

Torfolge: 0:1 Karg (11.), 0:2 Scheller (20.), 0:3 Scheller (65.), 0:4 Kühl (81.), 0:5 Karg (86.)

Sievershäger SV – FC Eintracht Schwerin 2:0

FCE „zu grün“ für einen Dreier

Der FC Eintracht Schwerin kehrte am Samstag mit leeren Händen vom Sievershäger SV zurück. Beim Tabellenzweiten konnte man das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten und hatte sogar selbst Chancen zur Führung. Am Ende stand aber das nackte Resultat – und das lautete 0:2 aus Schweriner Sicht.

Wie zu erwarten war, begannen die Gastgeber besser und versuchten das Spiel mittels Ballbesitz an sich zu reißen. Dies gelang ihnen auch, jedoch fehlten die großen Torchancen , da Eintracht sich auf dem Kunstrasenplatz sehr gut verschob, die Räume eng machte und so kaum etwas zu ließ. Einzig erwähnenswert die Chance eines Sievershäger Stürmers, der klasse frei gespielt wurde. Kuhlmann im Tor der Gäste passte jedoch auf und konnte nach kurzem Zögern den Ball doch noch vor dem herannahenden gegnerischen Spieler ins Aus klären. Ansonsten waren Chancen auf beiden Seiten jedoch Mangelware – das Spielgeschehen spielte sich größtenteils im Mittelfeld statt. In der 32. Spielminute ging es dann jedoch einmal schnell auf Seiten des FCE. Nach Balleroberung im eigenen Mittelfeld wurde der Ball raus auf Möller gespielt, der mit einem Seitenwechsel den völlig frei stehenden Hein bediente. Dieser packte allein vor dem Torwart jedoch den Hammer aus und jagte die Kugel über das Gebälk.

Torlos ging es in die Kabine. Von dort wieder gekehrt, waren es jetzt die Sievershäger, die ernst machten. So ergab sich in der 47. Minute eine Doppelchance. Ein Spieler der Gastgeber tauchte unbedrängt mit Ball im Sechszehner auf und zirkelte den Ball in Richtung linkes oberes Toreck. Eine Riesentat von Kuhlmann konnte die Führung für die Gastgeber jedoch verhindern. Bei der darauffolgenden Ecke wirkte der Torhüter diesmal jedoch nicht so souverän und unterlief den hohen Ball. Dieser landete auf dem Kopf eines „Weißen“ und flog in Richtung leeres Tor. Da war das 1:0 ... dachten nicht nur die Zuschauer, sondern auch die komplette Heimmannschaft, die schon zum Jubeln abdrehte, doch sie hatten ihre Rechnung ohne Looks gemacht. Der Kapitän der „Blau-Gelben“ konnte den Kopfball nämlich spektakulär von der Linie retten und sicherte so das 0:0.

In der 67. Minute war es dann aber doch soweit: Nach einer Einzelaktion von Runge stand dieser frei am 16er und schoss den Ball aus dem Stand über Kuhlmann hinweg in die Maschen. 10 Minuten später konnte die Heimmannschaft dann sogar auf 2:0 erhöhen. Pieper verwandelte einen Elfmeter eiskalt. Zuvor hatte Moslehner seinen Gegenspieler im Strafraum, umgerissen und dafür die gelbe Karte gesehen.

Nach diesem Rückschlag gaben sich die Landeshaupstädter jedoch nicht auf und bekamen durch den eingewechselten Langzeitverletzten Dahl sogar noch die Riesenchance zum Anschlusstreffer. Nach Flanke von Gierahn stand dieser mutterseelenallein am zweiten Pfosten und setzte den Kopfball knapp drüber.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Leider gehen wir aber mit 0 Punkten nach Hause, denn heute war mehr drin. Dazu sind wir aber leider noch zu grün hinter den Ohren.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Trainer Ronny Stamer nach dem Spiel gegen Sievershagen. Er hofft auf ein ähnliches Auftreten mit besserem Endresultat nächste Woche. Dann wird der Tabellendritte FSV Bentwisch in einem schweren Spiel auf der heimischen Sportanlage in Görries zu Gast sein.

FCE: Kuhlmann – Gierahn, Moslehner, Looks, Burmeister – Wandt, Zink, Möller (67. Dahl), Richter (81. Deters)Bernstein – Hein (71. Rekittke)

Torfolge: 1:0 Runge (67.), 2:0 Pieper (77.)

FC Eintracht Schwerin - VFC Anklam 1:1

Eintracht schenkt 2 Punkte her

Nach dem Saisonhighlight gegen den FC Hansa Rostock am Mittwoch ging es für den FCE am Samstag in der Liga weiter. Man empfing den VFC Anklam. Nach den 90 Minuten standen die Schweriner, die sich in diesem Spiel einen „Dreier“ ausgemalt hatten mit ziemlich langen Gesichtern da. Sie hatten das Spiel zwar nicht verloren, aber eine 1:0 Führung, die man sogar noch ausbauen hätte können, leichtfertig hergegeben, so dass am Ende ein 1:1 auf der Tafel stand.

Dabei begann das Spiel für den FC Eintracht sehr gut. Die Landeshauptstädter übernahmen von Beginn an das Zepter hatten das Spielgeschehen bis zur 20. Minute unter ihrer Kontrolle. Die größte Chance resultierte dabei für Michalski schon in der 2. Spielminute. Dieser schoss jedoch im Strafraum stehend dem Torwart direkt in die Arme.
Danach gab man das Spiel jedoch zusehend aus der Hand und Anklam wurde immer gefährlicher. So musste Lars Kanter in der 27. Minute auf der Linie klären und kurze Zeit später rettete auch noch der Pfosten für die Schweriner.

Torlos ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit zeigte der FCE dann wieder ein komplett anderes Gesicht und so dauerte es gerade einmal 5 Minuten bis Hein den Ball nach Eingabe von Rekittke lediglich einschieben musste. Auch für den nächsten Aufreger sorgte Hein, nachdem er - wieder von Rekittke geschickt - nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Den fälligen Strafstoß wollte Kanter dann zum 2:0 und der damit vielleicht schon verbunden Vorentscheidung verwandeln, doch es kam alles ganz anders. Kanter schoss den Elfmeter über das Tor, bekam aber 2 Minuten später die erneute Möglichkeit das 2:0 zu markieren. Diesmal ging der Ball aus 2 Metern gegen an die Latte. Doch damit nicht genug: Erneut zwei Minuten später dann ein langer Ball der Anklamer, welchen der Schweriner Keeper Westphal nur vor die Füße eines generischen Angreifers fausten konnte – 1:1.

Dass es überhaupt nicht der Tag von Kanter war, bestätigte sich dann nochmal in der 88. Minute als er mit Gelb-Rot vom Platz musste.

So steht der FC Eintracht also immer noch auf dem 10. Platz der Tabelle und hat den Sprung in etwas höhere Regionen verpasst. Mit Sievershagen und Bentwisch stehen nun zwei Gegner aus der Spitzengruppe auf dem Programm, gegen die man klarer Außenseiter ist und wo man jeden Punkt gerne annimmt. Doch auch diese Spiele sind noch nicht gespielt und wie es so schön heißt: „Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten.“ Hoffen wir also, dass die Gesichter nach dem nächsten Spiel nicht so lang sind.

FCE: Westphal – Bruhn, Möller (43. Rekittke), Bernstein, Hein (84. Moslehner), Richter, Wandt, Kanter, Looks, Gierahn, Michalki (84. Schröter)

Torfolge: 1:0 Hein (50.), 1:1 Gleißner (80.)

Eintracht feiert schönes Saisonhighlight gegen den FC Hansa Rostock!

Egal ob Spieler, Trainer, Vorstand, Fans, Sponsoren oder Mitglieder des FC Eintracht – alle gingen am Ende des Tages mit einem Lächeln nach Hause. Denn obwohl die Blau-Gelben das Spiel mit 4:0 verloren hatten, war es ein schönes Erlebnis für jedermann.

1400 Zuschauer strömten am Mittwoch bei schönstem Herbstwetter ins Stadion Lambrechtsgrund. Hier sollte das Spiel FC Eintracht Schwerin gegen den FC Hansa Rostock stattfinden. Dieses Freundschaftsspiel war auf Grund des Kooperationsvertrages beider Mannschaften zu Stande gekommen und für die Eintrachtler das Saisonhighlight schlechthin. Deswegen organisierte man auf Seiten des FCE ein tolles Rahmenprogramm rund um das Spiel um es so zu einem Tag für Groß und Klein werden zu lassen. Angefangen von einer Socceranlage, den Showtrucks von Hansa und Antenne über die ausgestellten neuen Volkswagen-Modelle von Hauptsponsor Ahnefeld und einem Interview mit Juri Schlünz bis hin zu einem Elfmeterschießen gegen Hansa-Torwart Jörg Hahnel in der Halbzeit war alles dabei.

Das Highlight des Tages bleib aber natürlich weiterhin das Spiel unserer Männer gegen die Drittligamannschaft des FC Hansa. Dass diese nicht mit voller Kapelle antraten, war, da es mitten in der Saison war, abzusehen. So probierte man beim FC Hansa viel aus und auch drei Probespieler waren mit an Bord der Kogge. Einer von ihnen war der ehemalige Paulianer Morike Sako, der mit seinem Treffer zum 2:0 für den Höhepunkt des Spiels sorgte. Aus 25 Metern ließ er den Ball per Dropkick gegen den Pfosten und dann ins Tor prallen. Zuvor hatte Plat eine Flanke von rechts direkt zum 1:0 verwandelt. Die weiteren Tore für Hansa erzielten Albrecht (51.) und Adamyan (71.). Insgesamt war es ein Spiel, wie es zu erwarten war. Der FC Hansa hatte überwiegend Ballbesitz und drückte die Schweriner über 90 Minuten in ihre eigene Hälfte. Zwar hatten diese durch Jens Richter auch noch die Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich, dabei blieb es dann aber auch schon an nennenswerten Chancen für die Landeshauptstädter. Trotzdem war es für jeden Blau-Gelben auf dem Platz sicherlich ein Riesenerlebnis.

Der Tag wurde dann mit einem köstlichen Buffet der Firma Porsch und der Pressekonferenz mit beiden Trainern abgerundet. Dies wurde von Jan-Philipp Lehmker geleitet, bei welchem wir uns hiermit nochmal ganz herzlich bedanken wollten, da er uns wundervoll durch den Tag führte.

FSV Malchin - FC Eintracht Schwerin 0:0

Eintracht nimmt Punkt aus Malchin mit

Am Samstag reiste der FC Eintracht Schwerin zum 10. Spieltag der Verbandsliga M-V nach Malchin zum FSV. Erstmalig in dieser Saison wurde auf Kunstrasen gespielt. Am Ende sprang ein torloses Unentschieden heraus, was beiden Seiten gerecht wird.

Mit Anpfiff des Spiels zeigte sich gleich, dass Eintracht den Dreier mit nach Hause nehmen wollte. Man begann aggressiv und erspielte sich einen Feldvorteil. Trotzdem gehörte die erste Chance den Gastgebern aus Malchin. Ihr Freistoß in der 5. Minute rauschte aber über das Tor. Auf der Gegenseite dann ein langer Ball auf Michalski, der mit dem Kopf auf Möller verlängerte. Dieser traf aber in der 17. Minute alleine vor dem Torwart den Ball leider nicht richtig. Danach verflachte das Spiel des FCE etwas und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Beide Seiten trugen dabei ein recht ansehnliches Aufbauspiel vor. Dieses jedoch nur bis ca. 20 m vor dem gegnerischen Tor - dort war meist Schluss, denn beide Mannschaften standen hinten sicher und vorne gelang ihnen nicht der entscheidende Pass. 2 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit gelang dieser dann aber einem Malchiner, so dass ein Stürmer vom FSV alleine auf unseren Keeper Markus Westphal zulief, welcher jedoch die Nerven behielt und abwehren konnte. Das darauffolgende Tor im Nachschuss für die Machiner wurde auf Grund einer Abseitsstellung aberkannt und so ging es mit 0:0 in die Kabine.

Für Torhüter Westphal war das Gelände und das Team des FSV Malchin dabei nichts Neues. Erst letztes Jahr war er Trainingsgast beim FSV und dementsprechend herzlich begrüßt.

Auch in der 2. Halbzeit entwickelte sich das Spiel sehr ausgeglichen und keine Mannschaft konnte einen wirklich ernstzunehmenden Angriff starten. Diese wurden nicht selten auch durch Ungenauigkeiten in der Ballannahme etc. schon im Ansatz zu Nichte gemacht. Die größte Chance für den FCE in Halbzeit zwei hatte Möller. Nach weitem Abschlag von Westphal, erlief der eingewechselte Rekittke sich den Ball, spielte mit einem Kontakt direkt weiter auf Möller, dem der Ball allerdings versprang. Brenzlig wurde es dann nochmal kurz vor Schluss für den FCE. Einer von zahlreichen Freistößen für den Gastgeber in der Schlussphase der Partie fand den Weg zu einem Malchiner, der jedoch freistehend vor Westphal vergab. Auch die beiden Nachschüsse konnten die Malchiner auf Grund von vielen Abwehrbeinen und einem gut aufgelegtem Torwart nicht unterbringen und so endete die Partie mit einem torlosen Remis.

Beim FCE ist man auf der einen Seite froh über diesen Punkt, da es das erste Saisonspiel auf Kunstrasen war und das unseren Jungs schon einige Probleme bereitete. Auf der anderen Seite ärgert man sich natürlich auch ein bisschen, da hier sicherlich mehr drin war, als nur dieser eine Punkt. Insgesamt muss man aber sagen, dass das Unentschieden das gerechte Ergebnis für dieses Spiel ist.

Nun dürfen unsere Eintrachtler sich auf das Saisonhighlight gegen den FC Hansa Rostock am Mittwoch um 13:30 im Stadion Lambrechtsgrund freuen.

FC Eintracht Schwerin - FC Schönberg 95 2:4

Unnötige Heimniederlage

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten - diese Erfahrung musste an diesem Wochenende auch der FC Eintracht Schwerin machen. Nach einer hochkonzentrierten 1.Halbzeit, in der man gegen den Staffelfavoriten aus Schönberg sogar in Führung gehen konnte, reichten 15 schläfrige Minuten in Halbzeit 2 aus, die dem FCE in diesem Spiel das Genick brachen. So konnten die „Maurine-Kicker“ 3 Punkte aus Schwerin entführen und mit 4:2 gewinnen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten für den FCE entwickelte sich ein verteiltes Spiel mit wenig Höhepunkten. In der 31. Minute war es dann jedoch soweit – Nach einem Standard für Schönberg konnte Rekittke den Ball schnell aus dem eigenen Strafraum zu Kanter befördern, der aus 35 Metern den zu weit vor dem Kasten stehenden Torwart der Gäste sehenswert zum 1:0 überlupfte. Noch vor der Halbzeit konnte Schönberg jedoch ausgleichen. Erneut ein Freistoß – diesmal schlagen 2 Schweriner über den Ball und am langen Eck kann Bendlin sicher verwandeln. Dieses Tor tat dem Spiel der Landeshauptstädter aber keinen Abbruch, denn nur kurze Zeit später hatte Rekittke die Riesenchance zum 2:1, nachdem er von Wandt mustergültig in Szene gesetzt wurde und allein vor dem Torwart knapp an der langen Ecke vorbeischob. So ging es mit einem höchst zufriedenstellenden 1:1 in die Kabine.

Nach der Pause dauerte es jedoch nur 5 Minuten bis die Schönberger jubeln durften. Henning passt zu Pajonk, welcher zum 1:2 aus Sicht des FCE ins kurze Eck verwandeln konnte. Die endgültige Entscheidung fiel dann mit einem Doppelschlag. Nach einer Eingabe von links stand Henning viel zu frei und brauchte nur noch einzuschieben (69.). Das 4:1 fiel dann wieder aus dem Zentrum – Pajonk wurde nicht richtig gestört und konnte mit einem Distanzschuss in der 75. Minute treffen. Danach gelang FCE-Kapitän Looks lediglich noch das 2:4 mit einem Kopfball nach einer Ecke.

Die Schönberger fahren so als verdienter Sieger nach Hause, jedoch hätte das Spiel auch eine andere Richtung nehmen können, gerade da der FCE auch noch 2 richtig gute Chancen durch Richter und Michalski liegen ließ. Es gilt nun sich auf das Auswärtsspiel nächste Woche Samstag in Malchin zu konzentrieren und dort wichtige 3 Punkte einzufahren!

Aufstellung FCE: Kuhlmann – Bruhn, Kanter, Looks, Gierahn – Richter, Moslehner, Wandt, Möller – Michalski, Rekittke

Torfolge:
1:0 Kanter (31.)
1:1 Bendlin (40.)
1:2 Pajonk (50.)
1:3 Henning (69.)
1:4 Pajonk (75.)
2:4 Looks (76.)

FC Pommern Stralsund - FC Eintracht Schwerin 1:2

Am Samstagnachmittag kehrten die Fußballer des FC Eintracht Schwerin mit weiteren 3 Punkten aus Stralsund zurück und finden sich nun erstmals in dieser Saison auf einem einstelligem Tabellenplatz wieder. Wie schon eine Woche zuvor gegen den Grimmener SV konnte auch dieses Mal das Spiel gedreht werden, was zeigt, dass die Einstellung der Mannschaft derzeit stimmt.

Von Anfang an zeigte Eintracht, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten und so erspielten sie sich schon in der 1. Halbzeit spielerische Vorteile. Auch die Chancen waren da, jedoch waren diese noch nicht zwingend genug. Erwähnenswert sei ein Freistoß von Kanter, der nur knapp das Ziel verfehlte. In der 28. Spielminute dann jedoch der Schock: Die Stralsunder markierten das 1:0. Der FCE steckte nach dem Gegentreffer allerdings nicht auf und man machte weiter Druck. Noch vor der Pause fuhr man so zwei Konter, die leider nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. In der 33. Minute spielte Rekittke zu Wandt, der einen Seitenwechsel auf Hein folgen ließ, welcher wiederum abzog. 5 Minuten vor dem Pausenpfiff hatte Hein dann nochmals die Chance, nachdem er von Rekittke in Szene gesetzt wurde. Beide Chancen vereitelte jedoch der Stralsunder Keeper und so ging es mit einem 0:1 Rückstand aus Sicht der Schweriner in die Pause.

Zur Pause nahm Trainer Stamer 2 Veränderungen vor: Michalski und Richter kamen ins Spiel, dafür mussten Hein und Moslehner weichen. Durch diese beiden Wechsel entwickelte der FCE nun deutlich mehr Offensivkraft und erspielte sich ein großes Chancenplus. Der Wille dieses Spiel zu drehen war bei jedem Schweriner Spieler zu sehen. In der 65. Spielminute war es dann auch endlich soweit: Nach Distanzschuss von Zink, schob Rekittke den Abpraller zum 1:1 ins Netz. Eintracht war mit dem Punkt jedoch nicht zufrieden und so gelang gerade mal 10 Minuten später durch Möller der völlig verdiente 2:1 Siegtreffer. Außen den Ball erwartend, nahm er diesen auf, zog in „Robben“-Manier nach innen und verwandelte ins kurze Eck. Bevor dieser jedoch fiel musste Kuhlmann im Schweriner Tor seine ganze Klasse aufbringen, um nicht erneut in Rückstand zu geraten. In der 71. Minute parierte er mit einer Glanztat gegen einen Stralsunder, der 5m frei vorm Tor zum Schuss kam. Nach dem 2:1 passierte allerdings nichts mehr und so steht der FCE mit diesem Sieg nun auf dem 9. Tabellenplatz.

Auch Trainer Ronny Stamer freute sich über die 3 Punkte und die Moral der Mannschaft, machte jedoch auch darauf aufmerksam, dass ihm die Chancenverwertung in Überzahl gerade nach dem 2:1 nicht gefiel „Da hätten wir früher den Sack zu machen können.“, sagte er. Nichts desto trotz darf man beim FCE zum ersten Mal in dieser Saison mit der Platzierung zufrieden sein, ausruhen sollte man sich jedoch nicht, denn der nächste Gegner ist niemand anderes als Staffelfavorit FC Schönberg 95.

Aufstellung FCE:
Kuhlmann – Bruhn, Kanter, Looks, Gierahn – Moslehner, Zink, Hein, Wandt, Möller – Rekittke

Auswechslungen:
46. Richter für Hein
46. Michalski für Moslehner

Torfolge:
1:0 unbekannt (28.)
1:1 Rekittke (65.)
1:2 Möller (75.)

FC Eintracht Schwerin - Grimmener SV 2:1

Am Samstagnachmittag konnte der FC Eintracht Schwerin endlich seinen zweiten Dreier einfahren. Ein früher Führungstreffer der Grimmener durch Boljahn konnte dabei durch Tore von Michalski und Rekittke egalisiert werden. Mit 6 Punkten steht der FCE nun wieder auf Tabellenplatz zwölf und die einstelligen Tabellenplätze sind in Sichtweite.

Das Spiel, welches mit dem Vorhaben die 3 Punkte in Schwerin zu behalten angegangen wurde, begann für die Eintracht äußerst schlecht. Schon in der 4. Spielminute spielten die Gäste einen weiten Ball über die Abwehr hinweg auf Boljahn, welcher diesen gekonnt mitnehmen konnte, die Eintracht-Abwehr aussehen ließ wie Fahnenstangen und zum 0:1 einnetzte. Der FCE brauchte eine gewisse Zeit um ins Spiel zu kommen. Anders gesagt: Die Anfangsphase wurde komplett verschlafen. Bis zur 17. Minute mussten die Zuschauer in Görries warten um die erste Chance der Schweriner zu sehen. Kanter spielte den Ball auf Hein, dieser drehte sich um die eigene Achse, spielte mustergültig auf Michalski, welcher sich die Chance nicht nehmen ließ und den Torwart mit einem Tunnel zum 1:1 bezwang. Nach diesem Tor passierte jedoch nicht viel nennenswertes. Das Spiel plätscherte eher so dahin und es gab keine Mannschaft die sich Feldvorteile erarbeiten konnte. So ging es dann auch in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang konnte Eintracht dann zulegen und man erspielte sich mehrere Chancen. Die nennenswertesten waren dabei ein Freistoß von Zink der im Strafraum an Freund und Feind vorbeiflog (48.), eine scharfe Hereingabe von Hein, die Möller nur knapp verpasste (55.) und eine Flanke von Möller auf den Kopf von Michalski, welcher allerdings genau auf den Torwart köpfte. In der 78. Minute war es dann aber endlich soweit: Michalski schickte Rekittke auf die Reise, welcher seine Schnelligkeit ausnutzte, den Torhüter umkurvte und zum 2:1 Endstand einschob. Kurz darauf schwächten sich die Gäste aus Grimmen dann selber als Klein in der 81. Minute mit Rot vom Platz musste.

Der FCE kann also stolz sein endlich den zweiten Dreier der Saison eingefahren zu haben, aber ausruhen kann man sich noch lange nicht, denn auch der zwölfte Platz ist noch zu wenig für die eigenen Ansprüche.


Rostocker FC - FC Eintracht Schwerin 2:1

1.Männer des FC Eintracht kehren mit Niederlage aus Rostock zurück

 

Das hatte man sich beim FCE anders vorgestellt: Nach 90 Minuten sanken die Spieler mit bedröppelten Gesichtern und hängenden Schultern enttäuscht auf den Platz. Sie hatten gerade mit 2:1 beim Rostocker FC verloren und dabei einen Sieg auf Grund von Unkonzentriertheiten bei gegnerischen Standardsituationen aus der Hand gegeben.

 

Die Eintracht-Kicker starteten gut in die Partie und man war bemüht den Ball laufen zu lassen. Jedoch fehlte der letzte entscheidende Pass, Moment, Schuss etc. und so kam nicht viel Zählbares dabei heraus. Bis zur 22. Minute: Nach einem Einwurf tankte sich Hein auf der rechten Außenbahn gegen 2 Gegenspieler durch und hatte dann noch den Blick für den mitgelaufenen Möller. Dieser wurde mustergültig bedient und brauchte nur noch seinen Fuß hinhalten, um zum 1:0 einzunetzen.

 

Nach dem Tor änderte sich das Spiel kaum. Beide Mannschaften versuchten das Spiel an sich zu reißen, was jedoch beiden nicht unbedingt gelang. Auffällig waren jedoch einige größere Abspielfehler im Spielaufbau beim RFC, die die Eintracht zum Kontern einluden. Daraus wurde aus Sicht des FCE aber viel zu wenig gemacht. Auch die Angriffe der Rostocker verpufften mehr oder weniger. In der 45. Minute bekamen diese jedoch nochmal eine Chance durch einen Freistoß aus gut 25 Metern. Der Rostocker Danny Kamps trat an und schoss den Ball scharf mittig vors Eintracht Gehäuse. Von dort prallte er etwas komisch auf, knallte gegen die Brust des Schweriner Torhüter-Neuzuganges Markus Westphal und befand sich schließlich im Tor. Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte glichen die Gastgeber somit aus.

 

Die 2. Hälfte ist genauso schnell erzählt wieder die erste. Es gestaltete sich weiter ein ausgeglichenes Spiel mit kleinem Chancenplus für die Heimmannschaft. Die größte Chance auf die Führung vergab dabei der Rostocker Nachwuchsstürmer Wießmann, nachdem er gekonnt 2 Schweriner stehen ließ, jedoch aus kürzester Distanz, aber zu spitzem Winkel an Westphal scheiterte. In der 67. Minute dann eine Ecke gegen die Landeshauptstädter und wie so oft in nicht allzu ferner Vergangenheit hieß das Alarmstufe Rot für das Eintracht Tor: So kam, wie es kommen musste – scharf hereingetretene Ecke – Kopfball von Lenart Schleese (dem größten Spieler auf dem Platz) – Latte – Linie – Tor – 2:1 für den Rostocker FC.

 

Unsere Mannschaft gab sich jedoch nicht auf und versuchte alles. Trainer Ronny Stamer stellte sogar auf ein 3-4-3 um und die Chancen häuften sich sowohl für den FCE, als auch für die Gastgeber, da Eintracht hinten nun natürlich offener stand. Es half jedoch alles nichts und auch ein Freistoß von Bernstein in der letzten Minute der Nachspielzeit fand seinen Weg ins Tor nicht. So blieb es beim 2:1.

 

Fazit: Kein schlechtes Spiel von unseren Eintracht-Jungs und auch die Moral im Team scheint zu stimmen, sieht man, wie sogar nach Rückstand noch versucht wurde das Spiel zu drehen. Unterm Strich stehen jedoch erneut 0 Punkte, die nicht wirklich helfen, sich in die Mittelfeldregionen der Tabelle vorzuschieben. Nächte Woche muss dies besser werden im Auswärtsspiel bei der 2. Vertretung des 1. FC Neubrandenburg, sonst wird es allmählich eng für unseren FCE da unten.

 

FC Eintracht Schwerin: Westphal – Zink, Looks, Moslehner, Gierahn, Hein, Richter, Wandt, Möller, Bernstein, Michalski



SV Traktor Dargun - FC Eintracht Schwerin 9:8 n.E.

Pokalaus in der zweiten Runde

 

In der zweiten Runde des Krombacher Landespokal spielte der FC Eintracht Schwerin gegen den 8. platzierten der Landesliga Ost „Traktor Dargun„. Der favorisierte FC Eintracht übernahm sofort die Initiative und ließ Ball und Gegner laufen. Trotzdem kam in der 1. Halbzeit nichts Konstruktives, Zwingendes oder gar Gefährliches auf beiden Seiten heraus. In der 2. Halbzeit entwickelte sich ein intensives aber kein schönes Spiel. Traktor Dargun setzte kämpferisch alles dagegen. Was dazu reichte, um das eine oder andere mal den FC Eintracht ins Wanken zu bringen. J. Richter setzte sich gegen zwei Spieler durch und schoss leider den am Boden liegenden Gegenspieler im Strafraum an (47.) Kurze Zeit später folgte ein Freistoß aus halb linker Position in den Strafraum, wo K. Looks aus 3 m den Pfosten traf (51.). J. Richter wird nach einem Solo von seinem Gegenspieler mit Körperkontakt im Strafraum zu Fall gebracht. Folgerichtig gibt es Strafstoß den M. Hein sicher verwandelt (58.). Aber anstatt nun Sicherheit auszustrahlen, brachte sich der FC Eintracht wieder in die Bredouille. So konnte ein Schuss noch reaktionsschnell mit den Fuß von D. Hofmann geklärt werden aber der Nachschuss ging zum Ausgleich rein (71.). Nun passierte nicht mehr viel bis zum Schlusspfiff. In der Verlängerung gab es noch eine gute Möglichkeit durch einen Kopfball von F. Michalski, den der Torwart von Traktor Dargun jedoch mit Bravour hielt. So stand es nach 120 min 1:1 und es kam zu einem dramatischen Elfmeterschießen. Traktor Dargun entschied letztendlich glücklich aber auch nicht unverdient dank ihres großen Einsatzes mit 9:8 für sich, da D. Schröter den letzten Schuss neben das Tor setzte.

 

Elfmeterschießen: 1:0, 1:1 K.Looks; 2:1, 2:2 B.Gierahn; 3:2, 3:3 T.Bernstein; 3:3 verschossen,

3:3 verschossen K.Radloff; 4:3, 4:4 F.Michalski; 5:4, 5:5 M.Moslehner;

6:5, 6:6 H.Wandt; 7:6, 7:7 C.Möller; 8:7, 8:7 verschossen D.Schröter

 

FC Eintracht Schwerin: Hofmann – Schütze (46. Bernstein), Looks, Moslehner, Gierahn, Hein, Richter (91. Radloff), Wandt, Möller, Rekittke (69. Schröter), Michalski



Greifswalder SV 04 - Eintracht SN 3:1

Eintracht kehrt mit Niederlage aus Greifswald zurück

 

3 Spiele – 6 Punkte: Es hätte sich so schön angehört für den FC Eintracht, doch schon die Vorzeichen für das Spiel gegen den Greifswalder SV 04 waren alles andere als rosig. So fuhr der FCE-Tross um Trainer Ronny Stamer mit lediglich 13 Spielern im Kader (darunter ein A-Junior) zu den Vorpommern. Die Verletztenliste war dementsprechend lang. Nichts desto Trotz war man auf Seiten des FCE natürlich gewillt, einen Punkt, möglichst sogar 3 Punkte einzufahren.

Doch kurz nach Anpfiff kam die nächste Hiobsbotschaft für die Landeshauptstädter: Flemming musste schon nach 9 Minuten verletzt raus. Für ihn kam Kanter ins Spiel, der nach langer Verletzungspause seine erste Partie absolvierte und sein Debüt im Trikot des FCE feierte. Unter diesen Voraussetzungen war klar, dass die Anfangsphase den Gastgebern gehörte und diese das Spiel an sich rissen. Die erste gute Chance hatte dabei Krüger.

Der FCE wurde mit der Zeit jedoch besser und sorgte selbst für einige Gefahr. Ein Pfostenschuss von Kanter brachte dabei fast sogar die Führung (39.). Zur Halbzeit stand es dennoch 0:0.

Der erste größere Aufreger dann in Minute 52. Der Greifswalder Glandt konnte einen Angriff des FCE gerade noch auf der Linie retten. Quasi im Gegenzug dann jedoch das 1:0 durch Kapitän Krüger für die Platzherren. Diese Führung gab den Greifswaldern zusätzliche Sicherheit und die Hansestädter kontrollierten das Spielgeschehen jetzt wieder. In der 67. Minute folgte somit das 2:0 nach einem Elfmeter. Werwath verwandelte den von Berndt gegen Kanter herausgeholten Strafstoß sicher. Kanter hatte daraufhin dann auch schon Feierabend. Nach diesem Foul wurde er mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt. Die nächste Chance gehörte dann jedoch den Schwerinern. Erneut rettete der Pfosten für die Greifswalder.

Das Tor fiel jedoch wieder auf der anderen Seite. Galentin markierte in der 75. das 3:0 und damit die endgültige Entscheidung. In der 78. Minute kam dann auch der letzte Spieler der Schweriner ins Spiel: A-Junior Theodor Schütze wurde für seine Strapazen mit 2 Auswärtsspielen an diesem Wochenende mit einem Kurzeinsatz belohnt.

In der 88. Minute gelang Möller dann mit dem Ehrentreffer nur noch ein bisschen Ergebniskosmetik.

 

Der Sieg für den GSV geht also vor allem auf Grund der 2. Halbzeit in Ordnung. Für die Eintracht-Kicker gilt es nun sich auf das Spiel in 2 Wochen beim Rostocker FC zu konzentrieren, da man am nächsten Wochenende spielfrei hat. Hoffentlich stoßen dabei auch einige der Verletzten wieder zur Mannschaft hinzu, um diese dort zu unterstützen und den Dreier im Kampf um die einstelligen Plätze einzufahren.



Neumühler SV - Eintracht SN 0:2 n.V.

Eintracht mit Sieg im Pokalderby in nächster Runde


Erschöpft aber glücklich sanken die 11 Spieler des FCE zu Boden. Sie hatten soeben die erste Runde des „Krombacher“ Landespokals mit 2:0 nach Verlängerung gegen den Stadtrivalen aus Neumühle gewonnen. Auf die 30 Minuten Extraspielzeit hätten die Jungs bei großer Hitze sicherlich gerne verzichtet.

Dabei begann das Spiel aus Eintracht Sicht sehr gut. Man riss das Spiel an sich, besaß ein gutes Aufbauspiel und versuchte das Neumühler Abwehrbollwerk vor allem über die Außen zu knacken. So hatte man vor allem mit Flemming und Möller 2 richtig gute Chancen. Was jedoch fehlte war das Tor. Man rannte weiter an, verpasste es aber die ein oder andere Möglichkeit zu verwerten. Dies ging einige Zeit so weiter. Jedoch verloren die Angriffe mit zunehmender Spieldauer an Gefahr und das Spiel verflachte zusehends. Ein Grund dafür waren sicherlich die heißen Temperaturen, die am Samstagnachmittag vorherrschten. Als Ausrede sollen diese jedoch keinesfalls gelten.

Die zweite Halbzeit verlief aus Sicht des FCE nicht deutlich besser. Man hatte zwar nach wie vor mehr Ballbesitz, ein Chancenplus war aber eher auf Seiten des Neumühler SV zu erkennen. Die größte Chance für den FC Eintracht hatte dann kurz vor Ultimo Jens Richter. Freigespielt von Wandt lief er alleine auf den Torhüter zu. Leider spielte er den Ball dann jedoch etwas ungenau rüber zum mitgelaufenen Behning, welcher den Ball nicht mehr verwerten konnte. Ein bisschen mehr Ego hätte Richter in dieser Situation wahrscheinlich das späte 1:0 für den FCE erzielen lassen.

So kam es also zur Verlängerung und Trainer Stamer forderte seine Männer nochmal auf eine mögliche Blamage abzuwenden und es erst gar nicht zum Elfmeterschießen kommen zu lassen. Gesagt – Getan! Die Eintrachtler boten den 70 Zuschauern auf der „Ranch“ nun wieder besseren Fußball und schlugen durch den eingewechselten Schröter nach Vorarbeit von Richter (94.) und Michalski (96.) per Doppelschlag zu. Die Neumühler konnten sich davon nicht mehr erholen und so endete das Spiel mit einem Endergebnis von 2:0.

Eintracht hat sich in diesem Spiel sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert, aber was letztlich zählt ist das Erreichen der nächsten Runde des Landespokals und wie auf anderen Plätzen in M-V zu sehen war, sind so einige Favoriten an diesem Vorhaben gescheitert. Nächste Woche, wenn es zum Auswärtsspiel nach Greifswald geht muss allerdings eine Leistungssteigerung her und die Punkte mit nach Schwerin zu nehmen.


Für Eintracht spielten:

Kuhlmann – Gierahn, Looks, Moslehner, Bruhn, Flemming (78. Behning), Richter, Wandt, Möller (60. Bernstein), Rekittke (70. Schröter), Michalski



Eintracht SN – TSV Bützow 4:2

Eintracht mit Sieg im Fußball-Krimi

Am Freitagabend um 19 Uhr bestritt der FC Eintracht vor rund 150 Zuschauern sein erstes Heimspiel der Saison 2012/2013 gegen den Bützower SV im Sportkomplex Görries. Keiner der 150 Zuschauer sollte dabei sein Kommen bereuen, wurden ihm auf dem Platz doch 6 Tore, 13 Karten (davon 4 Platzverweise) und eine extrem spannende Schlussphase geboten.

Mit der klaren Zielstellung von 3 Punkten ging man auf Seiten des FCE in diese Partie und früh zeigte sich, dass die im Gegensatz zur Vorwoche stark veränderte Truppe dies auch umsetzen wollte, indem man selbst das Spielgeschehen bestimmte und den Ball und Gegner laufen ließ. So war es Wandt vorbehalten die erste gute Möglichkeit zu haben, doch er scheiterte am Bützower Schlussmann.

Der erste richtige Aufreger des Spiels folgte dann in der 13. Minute als Schiedsrichter Enrico Barsch den Bützower Robert Grabowski plötzlich aus heiterem Himmel mit Rot vom Platz stellte. Nun spielte Eintracht also in Überzahl und es sollten sich noch mehr Chancen herausspielen lassen. Denkste! Die FCE-Kicker verloren ihren Anfangsschwung und was folgte war ein zähes Spiel im Mittelfeld. Unsere Jungs verpassten es dabei vor allem den entscheidenden Pass zu spielen und man brachte sich so um die eine oder andere Chance.

In der 31. Minute kam der Ball dann aber über Umwege zu Rekittke, der sich über Außen durchsetzen konnte und den Ball mittig vors Tor spielte. Michalski brauchte nur noch einzuschieben. Kurz vor der Pause konnte der FCE dann sogar noch auf 2:0 erhöhen. Der wachsame Michalski spitzelte einem Bützower Verteidiger den Ball vom Fuß und rannte daraufhin alleine auf den Gästekeeper zu. Auch diesmal blieb er eiskalt und verwandelte sicher.

In der Halbzeitpause verständigte man sich beim FC Eintracht dann darauf mit einem 3. Tor den berühmten „Sack zu zumachen“. Dies gelang den Schwerinern jedoch nicht und es entwickelte sich ein Spiel mit kleinen Feldvorteilen für Bützow.

Ab der 84. Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Hein foulte im Mittelfeld und auch er wurde, wie schon der Bützower Grabowski in den Anfangsminuten mit „glatt“ Rot vom Platz gestellt. Der folgende Freistoß wurde hoch in den Eintracht-Strafraum geschlagen, wo Kapitän Looks ihn wieder herausköpfte. Doch ein Pfiff unterbrach die Partie. Schiedsrichter Barsch entschied auf Elfmeter für Bützow, da Looks sich seiner Ansicht nach regelwidrig aufgestützt hatte. Den fälligen Strafstoß machte Spielertrainer Urgast ohne Nerven rein. Die Bützower spürten nun ihre Chance und zu allem Überfluss aus Sicht des FCE gelang es dem freigespielten Philipp Keup in der 90. Minute den Spielstand auszugleichen.

Wer nun aber schon aus Frust das Spiel verlassen wollte, der hätte einen Fehler gemacht. Unsere Jungs gaben sich nach diesem Rückschlag nämlich nicht auf, sondern versuchten das Ergebnis wieder „gerade zu biegen“. Ein langer Ball auf Michalski; dieser tankte sich durch; kam zu Fall; wieder ein Pfiff und es hieß erneut Elfmeter: Diesmal aber für den FCE und zwar in der 3. Minute der Nachspielzeit. Kapitän Looks übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher. Bützow hatte nun natürlich nichts mehr zu verlieren und warf alles nach vorne. Auch Torwart Andre Krüger hielt nichts mehr hinten. Jedoch konnte man nicht mehr ausgleichen, denn Steven Flemming passte auf, eroberte sich den Ball, sah, dass kein Torwart im Tor stand und flankte den Ball von der Mittellinie zum 4:2 Endstand in die Maschen.

Die Vorgabe die 3 Punkte in der Landeshauptstadt zu behalten wurde somit erfolgreich umgesetzt. Als nächstes steht für unseren FCE das Derby gegen den Neumühler SV in der 1. Runde des Krombacher Landespokals auf der sogenannten „Ranch“ an. Auch hier will man siegen und so eine Runde weiterkommen. So spannend wie diese Woche muss es aber nicht unbedingt gemacht werden!



MSV Pampow - Eintracht SN 5:1 - So sahen wir und unser Gegner das Spiel

Perfekter Rahmen zum Derby


So hatten sich die Veranstalter in Pampow den Auftakt in die Verbandsliga gewünscht. Bei herrlichem Sommerwetter mit Abendsonne wurde das brisante Spiel gegen den FC Eintracht Schwerin angepfiffen. Angeführt vom neuen Maskottchen "Pampino" wurden die Teams an der neuen Tribüne vorbei auf den perfekt zu bespielenden Rasen geleitet.


Knapp 750 Zuschauer säumten das Feld und nahmen auf der schmucken Tribüne Platz. Es war also angerichtet. Auch für einen der beiden Trainer des MSV, Mario Kuska sollte die Premiere bei seinem neuen Verein unvergessen bleiben, denn aus Sicht der Einheimischen passte sich auch das Ergebnis den äußeren Bedingungen an. Am Ende stand ein 5:1-Sieg der Pampower über eine lange Zeit gut verteidigende Eintracht.


So gestaltete sich die erste halbe Stunde der Begegnung zäh. Schwerin zog sich fast komplett in die eigene Hälfte zurück und verengte geschickt die Räume. Aus dem Ballbesitz machte der MSV zu wenig, weil es an Spielgeschwindigkeit mangelte. Lediglich ein Freistoß von Reis fand beinahe den Weg ins Tor. Der Gast konnte nur sporadisch ins Konterverhalten kommen.


Als Rieling sich auf der linken Außenbahn dann aber doch einmal energisch durchsetzte und mit feinem Pass auf Schmandt die Übersicht behielt, war es um die Verteidigungsstrategie der Stamer-Elf geschehen. Der Pampower Angreifer vollendete kaltschnäuzig zum 1:0. Ein paar verheißungsvolle Standards und ein vergebener "Riese" von Schmandt waren weitere Highlights vor dem Pausenpfiff. Insgesamt konnte man bei den Erwartungshaltungen aber eher der Eintracht einen engagierten Auftritt zubilligen als den hoch favorisierten Gastgebern.


Das schien die Truppe vom Trainer-Duo Kuska/Hecht im zweiten Abschnitt verstanden zu haben. Nach einer Stunde schienen die Dämme der Eintracht zu brechen. Wieder Rieling war Vorlagengeber zum 2:0. Diesmal vollendete Reis aus Nahdistanz. Das 3:0 ging auf die Kappe von Pönisch.


Belohnt hat sich der FCE für zumindest hohen Laufaufwand dann auch noch mit einem Ehrentreffer. Nach feinem Pass in die Schnittstelle der Viererkette war es Richter, der zum 1:3 traf. Das schien jedoch die Gastgeber wieder wach gemacht zu haben. Eine zu kurze Kopfballabwehr von Eintracht-Kapitän Looks, die ohne Hildebrand in die Saison starten, landete auf der Brust von Rieling, der dann volley zum 4:1 traf. Den Schlusspunkt setzte dann Schmandt mit seinem zweiten Tor, das wieder der agile Rieling auflegte. Der kleine Dribbler blühte vor der neuen Tribüne regelrecht auf und avancierte mit Schmandt zum Mann des Spiels.


"Wir bewerten das 5:1 nicht über. Man hat gemerkt, dass es anfangs doch noch etwas knirschte", sagt Björn Hecht. Auch sein Trainerkollege Mario Kuska sah das ähnlich: "Wir haben noch Luft nach oben. Das ist doch gut zu wissen. Aber über ein 5:1 zum Einstand können wir uns doch freuen."





Saisonvorbereitungstestspiel gegen den Bölkower SV

Zweites Spiel, erster Sieg!


Im zweiten Testspiel nach der Niederlage in Wismar konnte der FC Eintracht Schwerin gegen den Bölkower SV (der vom ehemaligen Bundesliga-Torwart Andreas Reinke) trainiert wird mit 2:1 gewinnen. Der FC Eintracht ging durch Michael Hein mit 1:0 in Führung (16.) aber das konnte der Gast in der (24.) durch einen platzierten Schuss aus 16m ins untere linke Eck ausgleichen. Beide Teams hatten so ihre Tormöglichkeiten. So ging der Kopfball eines Bölkower Spielers knapp vorbei (29.) und eine Direktabnahme vom Verteidiger Kevin Looks nach Eckball landete auch neben dem Tor. Der agile Steven Flemming markierte nach einer abgerutschten Flanke, der ins lange Eck einschlug, das 2:1(41.)

Nach der Pause merkte man den Schützlingen vom Trainerduo Stamer/Hintze die harte Trainingswoche an. Die Beine wurden schwerer und dadurch fehlte die Lockerheit im Kombinationsspiel. Insgesamt aber zeigte sich das Team von einer positiven Seite und feierte einen verdienten Sieg.


Aufstellung: Kuhlmann - Bruhn, Looks, Behning, Lederer - Möller, Wandt, Moßlehner, Flemming – Hein, Rekitke (60. Bohmann)